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Schritt ihre Einwilligung gegeben, und einige ihrerreformierten Rathsboten versprachen davon die besteWirkung. Jenen Vorschlägen zufolge sollte der Gott-hausbund wie bisher den Vorsitz bey den Kongres-sen genießen, jedes Bundeshaupt aber die Schlüsseder Mehrheit, sowol auf dem Bundestag als an denBeytagen, ohne Anstand zu besiegeln verpflichtet seyn.Hingegen sollte die Wahl eines Kqßiers bey der Lan-deskasse dem Bundestag alle Jahre ohne Einschrän-kung überlassen, das Staatsprotokoll von dem Schrei-ber des Gotlhqusbunds den Schreibern der zweenandern Bünde immer aufs eheste zum Kopieren mit-,getheilt, und den Häuptern dieser letztem die der-,langten Schlüssel zu dem Archiv gegeben werden.Nunmehr ließ sich der Gotthausbund durch die Est-?sandten beyder Stände zur Theilnahme an dem Bun-destag wider bewegen , nachdem « seiner Protesta-tjonen ungeachtet, die zween andern Bünde, jedochohne Einwilligung und in Abwesenheit von 8 Raths«Bpthen des Graubundes, über verschiedne Landes-geschäfte sich zu berathschlagen schon angefangen hat-ten, Gemeinschaftlich setzte man einige Tage dieseBerathschlagungen fort, beschloß den Streit inAbsicht aus die Bischofswahl durch eine Kommißionzu Chur untersuchen zulassen, damit die ganze Re-publik in Ansehung desselben einen Entschluß fassenkönne, auch dem Verkauf des Münsterthals sorgfäl-tig nachzuforschen, und verbot endlich, bey schwererBuße, jedem Bund und jedem Hochgericht, seinenAntheil an den im Kapitulat bestimmten Pensionenallein zu beziehen-i Damit endigte sich der Bundes-tag, und die Gesandten kehrten den yten Oktober,nachdem alle Bünde ihnen durch Ausschüsse für ihreBemühungen verbindlich gedankt hatten, nach Churzurück, woftlbstgenommenerAbrede nach, beulten