fehlgeschlagen hakte, lag, nach Eschers Vermuthung,ln der Unzufriedenheit des Standes Bern überdie Kapitulation seines in sardinischen Kriegsdienstenbefindlichen Regimentes. Diese Kapitulation hakteder Graf von Viry selbst, im Jahr 1758, mit derRepublik geschloßcn. Durch die häufigen Klagen,welche er darüber während seines langen Aufenthaltesin Bern hören mußte, mochte er auf die Meinunggerathen seyn, sein Hof könne die Freundschaftdieses Kantons, und der protestantischen Schweizüberhaupt, bloß durch Annahme esnes billigen Ver-gleichs mit Genf nicht gewinnen. Daß aber dieseFreundschaft das Haupt-Augenmerk des Königesbey der Negoziation in Bern gewesen sey, warEschern um desto gewißer, weil Viry ihm öfter zuverstehen gegeben hatte, Sardinien suche nicht ge-gen Genf, wo Frankreich bey jedem Friedensbruchsogleich den Meister spiele, sondern gegen Mailandseine Grenzen zu erweitern, und könne dazu cidgc-nößischer Truppen nicht entbehren- Vielleicht über-zeugte der Graf das Ministerium in Turin, daßdie Aussöhnung mit Genf kein hinlängliches Mittelzur Erreichung jener Absichten seyn werde; und als-dann laßt sich erklären, warum der Hof den Frie-densvorschlagen beyder Stande kein Gehör gab H.
») Düpan erwähnte in folgenden Aeilen, ldie er den isienSeptember (<74>) ans Solothuru an Esther schrieb,, nocheiner andern Ursache, warum der Graf von Viry nach Bernhabe kommen müßen : „Nr. l'gmballliileiir ü Folcure,, nnuü a paeü eu-iölemcnt iukorms Ne nütrs nezotiati'on,et nons a üit <pie «tepuiü sjuel^ues weis ncmü avionr,, Nü noii8 »ppercevoir gus npus ne ?erion5 rien avec la,, Loiir sie Inri'n, et gue Älr. Ze Vlr'x staitla xa»r d'au-i-tie» clioles, On a voulst üire izu'il n'swlt bu-
„ reau ä'aürelle, xour recevoir et expeiller-les couriers, et