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Lebensgeschichte Johann Kaspar Eschers, Bürgermeisters der Republik Zürich / [David von Wyss]
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304
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Z04.- -

nach folgenden Kantons mitnehmen möchte. Alleistder Bürgermeister hatte zur Antwort gegeben, manersuche den Bottschafter alle Gesandten besonderseinladen zu laßen; welches hierauf wirklich gesche-hen war.

Im Sommer des Jahres 1744, stand er abermatmit vielem Beyfall der gewöhnlichen Tagleistungvor. Ein Par Monate hernach mußte er eineraußerordentlichen Konferenz aller Kantons zu Badenbeywohnen. Auf dieser berathschlagte man sich überdie bcßte Art und Weise, wahrend! des noch immerfortdauernden österreichischen Erdfolgckrieges, dieGrenzen der Schweiz sicher zu stellen. Dieser wich-tige Gegenstand hatte Eschern schon lange beschäftigt,um so viel mehr da er, durch die Briefe eines inMüllhausen gewesenen Residenten seines Kantons,sich von der Gefahr lebhaft überzeugt hatte, inwelche die schweizerischen Grenze» gerathen konnten.Er hielt überhaupt in diesen und ähnlichen Zeik-umständen, eine bewafnete Neutralität für das einzi«ge Mittel, einem mächtigen Nachbar Schonung undAchtung abzunöthigen *). Die Gesandten beschloßenwirklich, ihren Souveräns die Besezung der Gren-zen

In den gleichen Gesinnungen stand der genferische SyndikTürrett'n. Dieser schrieb den rosten August des Jahres174z. an Escher: ,, t-es 8mkles dsvryient tousours stürs ce gue kcmt tons les krinces (gut ls conualllent taus pour,, des kkilippss (ls Mncedoinr), lors gu'une ncmse stnppro-sds ds leurs krontieres, stiirs nVnnssr »ulll des trvtipes,pour ksirs respetter Icur tsreitorrs, st ponr se dskcndes»c» cns >Ie bsioin. Lein kalt vdtsnir des egrrrds et dcs inekiNASmsnts dc In piirt des vvüliis.- s.cs trnites Iss»plus iollemncls^ les pramsllss Ics plus cxxrsstes, ns laut»vns uns barrisre gui nrrete lss poliy^ues d'auMirdui.