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Lebensgeschichte Johann Kaspar Eschers, Bürgermeisters der Republik Zürich / [David von Wyss]
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311
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««es Schlafroks auch seinen Kindern und Enkel»mit Ernst untersagte. Unter diesen leztern herrscht«die liebenswürdigste Eintracht, und eine geselligeFrölichkeit, die auch Fremde, Z. B. den RitterSchaub *), bezauberte. Damit niemand um ihnbesorgt werde, verbarg Esther alle Anfälle von Krank-heiten, so lange es möglich war, bor den Seinigen,und fiel nicht nur mehrmals in Ohnmacht, sondernsogar erst in seinem 73sten Jahr vom Pferde, ohnedaß seine Kinder und Enkel wahrend einer gerau-men Zeit es erfuhren. Nur selten fielen ^die sorg-fältige Pflege und Unterhaltung, welche die mehr-järige fast gänzliche Blindheit des würdigen Greisenerforderte, irgend jemand beschwerlich; und selbstdie wenigen mühsamen Augenblike versüßte sein lieb-reiches und einnehmendes Betragen bald wieder.Sein ganzes Benehmen, vorzüglich seine Stimme,hatte zuweilen eine so hinreißende Anmuth , daßdie Seinigen alsdann mit Vergnügen seinem leise-sten Wunsch jede gesellschaftliche Freude aufgeopferthätten. Uebrigens herrschte in seinem Haus diegrößte Prachtlosigkeik und Sitten-Einfalt. Er warein Feind alles unnöthigen Aufwands, und so ent-fernt von dem Schwindelgeist heutiger Zeiten, derstets nach Gewinn und eitlem Genuß strebt, daßer, aus allzugrofler Liebe zur Sicherheit in Anse-hung seines Vermögens, zuletzt kein Geld mehr aufZinsen legen wollte.

Schon im Jahr 17;??hatte der Ritter Schaub an Eschergeschrieben: »Je ne ine Istls ä'enkretsnir ia kamillö äsksu tVIr. äs 8k. 8api>orin äs In vls äoiice et ravWnts»Pie von? inenes ?.vee nos souveränes (so nannte Schaub»scherzhaft Eschers Töchter ,) st elles nvec vous. LxeüscisPie je ne xerärai jrmais äe vüe, » etc.