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Hand vom Fußgestelle herunter. Anfangs tanztsie nur furchtsam , als eine Person, die noch denGebrauch der Füsse nicht kennt. Er macht ihr Schrit-te vor; sie macht sie nach. Beyde tanzen in ver-schiedenem Styl und Character einen Tanz der Freu-de, des Dankes, gegenseitiger Liebe, und mit um-schlungenen Armen hüpfen sie hinter die Bühne.
IV.
Mahlerkunst.
1. Beym Redner, Schauspieler, Tänzer sind ineiner Person der Künstler und das Kunstwerk ver-einigt. Eben so ist es bey andern Künsten, z. B.bey der Tonkunst. Hingegen giebt es Kunstwerke,die für sich allein, auch nach Entfernung des Künst-lers , bestehn, wie z. B. Zeichnungen, Gemählde,Statuen. Da diese, im historischen, oder auchschon bloß im Fache der Portraite, den Characterdurch Gebehrden und Bewegungen darstellen,so räumen wir ihnen sogleich hier neben Schauspielund Tanz einen Platz ein.
2. Was nämlich diese beyden Künste in beseeltenFiguren selbst darstellen , das stellt ein Portraitoder ein historisches Gemählde auf einer Fläche durchFarben, durch Schatten und Licht vor.
z. Das Portrait stellt die Gesichtsbildung dar ,und zwar so, wie aus derselben der innere Cha-rakter hervorbllkt. Der Portraitmahler muß alsogeschikt seyn, die Seele ganz in dem Körper zu se-hen. Rleine Züge , unmerkbar für andere Sterb-liche, weiß er so zu erhäschen, daß sie den Geist und