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durch mannigfaltige Verkleidungen, Werkzeuge undVerzierungen erhöht und anschaulicher gemacht.
2. Beyspiele von solchen Pantomimen sind der Tanzder Bacchanten, ein Schauspiel trunkener Freude;der Cchäfertanz, ein belebtes Gemählde der Liebe undUnschuld ; der Furientauz, in welchem Wuth undRaserey nachgeahmt wird. — Eine moralische Sen-tenz, z. B. Dapferkcit wird mit Ehre belohnt: drüktder Tanz ausfolgende Weise aus: Geharnschte Tän-zer entblößen ihre Schwerdter , schlagen an dieSchilde und machen Bewegungen, die zum Mutheermuntern. Ihnen kommen andere geharnschte Tän-zer entgegen. Jene gehn auf diese los. Es ent-steht ein Gefecht. Die Ernen fliehn; die Andernbleiben mit triumphirenden Tanze auf der Wallstätte.Mit Lorbeerkranzen erscheinen ihre Frauen und Brau-te, um das Haupt der Sieger zu krönen. — DieGeschichte Pygmalions und feiner Bildsäule erzähltfolgender Tanz : Eine Tänzerin in weißer Hüllesteht ohne Bewegung auf einem Fußgestell und stelltdie Bildsäule vor. Mit Meißel und Hammer tritPygmalion herbey, und macht tanzend bald dieß,bald jenes an dem Gewände der Bildsäule zu rechte.M issel und Hammer legt er beyseite , und hüpftum sie herum mit abwechselnden Gebehrden des Wohl-gefallens, der Bewunderung, der Liebe. Dann tanzter mi langsamem, traurigem Schritte, mit Blickenmelancholischer Sehnsucht. Plötzlich wieder mit ra-schen, heftigen Bewegungen, das Aug in die Hö-he gerichtet, mit flehenden Händen. Die Bildsäu-le regt sich. Pygmalion äußert Erstaunen und Schre-k-m. Endlich wagt ers und hilft der Statue mit der
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l.Z
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