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Leonard Meisters ... Hauptumriss der ältern Völkergeschichte : nebst kurzer Einleitung in die schönen Künste und Litteratur
Entstehung
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Ueberhaupt giebt es dreyerley Arten. r. Wörter,welche die Dinge selbst andeuten, d. i. Nennwörter,Hauptwörter.

2. Wörter zur Andeutung ihrer Beschaffenheit.

z. Wörter zur Andeutung der Beziehungen unterden Dingen.

Vom Nenn r oder ^»auptwor

Sehr wahrscheinlich ist es, daß bey verschiedenenwilden Stämmen , so wie auch bey den Kindern dieersten artikulirten Töne nicht so wol einen einzelnenGegenstand , als vielmehr einen ganzen Satz antdeuteten, als z. B. der Löwe kömmt; der Flußschwillt an. Nicht weniger wahrscheinlich ist es,daß, wie noch heut zu Tag in der arabischen Spra-che , die Nennwörter keineswegs einfach waren,sondern sehr oft zugleich mit dem Gegenstand auchseine Beschaffenheit andeuteten, z. B. Großbar,Kleinbär, grosse Hütte, kleine Hütte. So sagt manauch in unserer Sprache eben so wol Pferdgen, Hünd-gen , als kleines Pferd, kleiner Hund. In wiefernsolche Wörter zugleich mit der Sache selbst auch ihreBeschaffenheit zeichnen, machen sie die Rede gedrun-gener und lebhafter. In wiefern aber solche Wör-ter nicht regelmäßig und gleichförmig abgeleitet wer-den , machen sie die Erlernung der Sprache, wegendes Ueberflusses an Wörtern, allzubeschwerltch.

Gar bald erleichterte man sich also die Beschwer-lichkeit dadurch, daß man die Dinge, nach ihrer