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Leonard Meisters ... Hauptumriss der ältern Völkergeschichte : nebst kurzer Einleitung in die schönen Künste und Litteratur
Entstehung
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Aehnlichkeit, in gemeinschaftliche Rlassen einthei-lete, und ihnen gemeinschaftliche Namen beyle,gete. So z. B. sind der Fruchtbaum, Schattungs-bäum, Aesche, Fichte, Brodbaum u. f. w. alle un-ter dem gemeinschaftlichen Namen des Baums be-griffen. Merkwürdig ist es , daß auch hier sich dieExtreme berühren, und daß die Sprache des Kin-des und die Sprache des Weltweisen an allgemei-nen , abstrakten Wörtern am fruchtbarsten sind.Noch zu wenig unterscheidet das Kind , und darumsieht es auch in den verschiedensten Bäumen nichtsals Baum überhaupt. Alles und genau unterschei-det der Philosoph , und da. um sondert er jede Ei-genschaft ab, und sieht nur auf den Baum.

Nähere Bestimmungen desNennwortes.

Artikel.

Der Artickel zeigt seine Kraft darinn , daß er ei-nen Gegenstand gleichsam aus der gemeinschaftli-chen Rlasse heraushebt, z. B. Mensch, bestimmter,der Mensch.

Der Artickel ist kein nothwendiger Theil der Rede.Bey Homer z. B. dient er sehr oft anstatt des Pro-nomens. Erst in spätern Zeiten wurde er als Arti-kel gebraucht. Sein Hanptzwek ist, daß er dieSache selbst ( das Subjekt) von seiner Eigenschaft( dem Attribut) unterscheid^ Ueberhaupt macht erdie Rede bestimmter. Auch kann er jeden Infinitivin ein Nennwort verwandeln.

Die deutsche Sprache hat zweyerley Artickel, Ein