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de schaften sie sich einen Mann an. Die Lydierhatten sehr viele Sviele; die meisten lernten sie vonden Griechen ; einige erfanden sie in Hungers-noth; den ein n Tag asten sie, den andern spieltensie. Die Lydier sollen die ersten geprägten Mün-zen von Gold und Silber gehabt haben.
10.
Während daß Cyrus die Lydier, die Jonier undandere Völ-ker in Dienstbarkeit gesetzt hatte, ließ erden Milesiern die Freyheit. Anstatt sich ihm zuwiedersehen, hatten sich die Milesier, auf ThalesAnrathen, mit ihm verbunden.
ir.
Nach Unterjochung des untern Theils von Asien,griff nunmehr Cyrus auch den obern Theil an. Aufviele Jahre hatte sich daselbst Nabonitus (auch Bal-thasar genennt, ) in der Hauptstadt Babylon mitLebensrnitteln versehn; auch hatte er Beystandaus Phrygien, Arabien, Aegypten. Da Cyrusmit Gewalt nichts ausrichtete, so dacht er auf List.Durch Graben und Ranale verschaffte er dem Eü-phrat einen andern Lauf und dadurch erleichterteer sich den Zugang. Während der nächtlichen Ar-beit seiner Soldaten feyerten die Babylonier in derStadt Gastmale. Eben da Nabonitus (Baltha-sar) die geheiligten Gefässe , die er von Jerusa- ^lem weggeraubt hatte, bey der Tafel herumgehnließ, ward er von dem Feind überfallen und inseinem Palaste ermordet.
Auch die Babylonier waren ein sehr wollüstiges