48 o Gregoire.
ausgemalten und geschmückten Kirchen hinterlassenhat. (S. TÄrom Hl8t. frans. f. II. 0 . iü.sp. Lo»yrret II. i?o. Eine Hauptstelle dann sieht(ib. ü,. X. L. ult. p. Z8Y- »kagilicas 8ti ?srpe-tul s6ll8tas Inssnäio rsperl, ^uaz In illo nitorsvsl vel Mv»'Er, ut yr'm8 knsrsnr, srtl-ilsum nv8trorum ops impsrav,. Vergl. auch dieAnmerk. in Alreserra, und eine Abhandl. in denNsmolr. äe I'^caä. 6e8 In8sript. IX XXVI.x. 652.
G r e g 0 i r e, (Abt). Nicht minder machte sichin neuern Tagen (179z.) um Frankreich, als Prä-sident der von dem Nationalconvent zu-Paris nieder-gesetzten Comission der Künste, dieser edle Man durchZ. Abhandlungen über den damals wüthenden Van-dalismus verdient, worin er den unersetzlichen Ver-lust, den sein Vaterland dadurch erlitten, und weitererleiden mußte, mit den ^stärksten Farben schilderte.Fem 7 /. und von Bärtiger mit treflichen Be-merk. übersetzt, im Deutsch. Merk. 1795.
— — ( ) Besitzer einer Sammtfabrik in
Paris, erfand iZc>5. die Kunst, Gemälde in diesemStoffe darzustellen. Ohne Zweifel derselbe, vondem man iZor in den iVo«v. I. 105—7.
kurze, aber lesenswerthe Ob8ervation8 8ur Ie3propristsg <Is8 Oouteur.8 fand.
^Gregors, (Anton), des unten folgendenCarls Sobn, s im Lex. unter dein Art. seinesVaters. Nach Basan (fst. ssc.) hatte er auchStatüen aus der Clementinischen Galerie gestochen.
* — — (Carl). Rost I V. 156. fetzt sein Ge-burtsjahr in 1719. sein Todesjahr wie im Lex.beyde zu Floren; an, wo er den größten Theil sei-nes arbeitsamen Lebens zugebracht hatte. Unterder Folge von Bildsäulen im Muses Fioreminobefinden sich viele von ihm; unrer den Malerbild-nissen 45. diese nach den Zeichnungen von Cam-piglia, Ferretti und Menabuvni Eben so arbei-tete er für die beyden Werke: fitturs äel 8slonsImpsrials äel palasro cii flren^e (1751.), und-Isioni §Iorio8s äsZIi Domini illu8tri k'iorsn-
tini. Sein Werk von der Kapelle Neri führt zumTitel: OPU8 Zer-rrKrärrri Netto /Vcretti,
ouocl in 8 sceilo 8. 8. Xersi st ^ickillei in ^Itriochempli 8 . IVs^äalenss äs ?a22l8 florentles aä-gervstur. Dabey waren I: B- Berti, C. Faucci,und sein eigner Sohn, Ferd. Gregors, seineMitarbeiter. Dann befanden sich von ihm in demWerke von Zampieri's Gemälden zu Erottaferratovier Blätter. Ganz von ihm sind 34. Blätter Bas-reliefs, Statüen und übrige Verzierungen der Pfortevon St. Johann von Lateran zu Florenz. Voneinzelnen, Bildnissen und Geschichtlichem, nacheiner Menge Meistern führt Rost I V. 156-57. einDutzend, ein Verzeichniß meines sel Vaters an die40. an, von denen wir hier nur noch eine H. Fa-milie nach Guido und die H. Weiber am Grabe,nach Naphael, aus dem Kabinette des Lords Sca-rcdale, wahrscheinlich seine letzte Arbeit (1759.)bemerken wollen. Einen ausführlichen Artikel überihn s. bey GandeUini.
— — (Carl Bartholome). So heißt beyHeinecke (läse Asnörale p. 59.) ein andrer, vonobigem Carl verschiedener Kupferstecher, welcherebenfalls für das Museum Ftorenrinum gear-beitet haben soll.
* — — 'Ferdinand), Zeichner und Stechermit dem Grabstichel, Carls älterer Sohn, geb. zuFlorenz um 1740. lernte die Anfangsgründe derKunst im väterlichen Hause. Nach dem Tod sei-nes Vaters begab er sich mit V- Vangelisti nachParis, um sich unter Wille zu vervollkommnen,und machte in kurzer Zeit große Fortschritte. Baldnach 1760 gieng er wieder nach Florenz zurück,und war damals der dortige beßte Meister in sei-ner Kunst RostIV. 153. scheint ihn noch (1799.)unter die Lebenden zu setzen. Auch er hat für dasMuseum Floreminum einige Bildnisse gestochen.Dann von Historischem z. B. eine Venus und
Grei ss.
Cupido nach Jdh. Casanova, zwey Gruppen nachB. Cellini, die'Steinigung Stephani nach Cigoli(Füßli I. 75.), den Tod Ludwigs Gonzaga nachCypriani, einen St. Sebastian und eine schlafendeVenus nach Guido, eine säugende Madonna nachMaratti, einen Sabiner - Raub nach Rubens, undeine H. Familie, nachAndr. Sacchi, welche Fuß!,I. 42. mit malerschem Gefühl gestochen nennt.'Rost I. 0. und Einen guten Art. über ihn s.bey Gandellrnl.
Gregorr, Gregorp und Grägsrv,(Friedrich), Kupferstecher und Kuvferätzer, geb.zu Dresden i?6o. Er kam nach Leipzig, um sichunter der Direktion Bausens im Kupferstechen zubilden, und zeigte große Anlagen; aber ein früherTod endigte schon 1733 seine Laufbahn. Man hatvon ihm verschiedene Bildnisse, wie z. B. Meta-siasto's, und dann Bause's Und Archenholzen,beyde nach Graf, alle drey vor dem XXXIIXXXIII. und XXXV. B. der N- B- der Sckwiss. Rost H. 367. ^
--- — (Hieronymus), ein Künstler neuererZeit, gebürtig von Ferrara, st. r773- an die 80.Jahre alt. Derselbe war anfänglich ein Schülervon Parolini und Jos. dal Sole, bey welchen erdas Geschichtsmalen zu lernen suchte, was ihmaber in größer« Werken selten gelingen wollte.Späterhin hingegen ward er, unter AnweisungJoseph Zole's, ein sehr beliebter Landschaftsmaler.
II. 2. 263—69.
— — (Meister), ein Bildhauer zu Augsburg;verfertigte 1498 ein großes Kruzifix auf St Ul-richs Kirchhof, und vermuthlich die RitterstatüeKaiser Maximilian I. in dem St. Ulrichs-Hofe.
— — ( ). Noch scheint ein jüngerer, als
die obgenannten, Kupferstecher Gregors zu exi-stiren, von dem wir übrigens lediglich ein kleinesBildniß von Papst Pürs VI. irgendwo angezeigtfinden.
* Greg 0 rini, (Anton). Heinecke Mchr.II 66 sagt von diesem Maler: „Er scheint miraus der venetianischen Schule zu seyn." Arbeiten vonihm sah er im Kabinette Bisschop zu Rotterdam.
Greife!, (Johann), KK. Maler und Mit-glied der Akademie der bildenden Künste in Wien.Für die Kirchen in Oestreich, Steyermark, Mah-ren, Schlesien, und bis nach Spanien, malte ersehr viele Altarblätter, und st 17)3. Baur. S.gleich unten I. G- Greippel.
Greifs, ( ) ein Vildschnitzler zu München,
lernte bey Ableitner oder Feistenberger. Rirrere-hauseii.
Greiffenberg, ( ). So heißt irgend-
wo ein Maler,-nach welchem man ein von einemUngenannten gestochenes Bildniß von Cafp. Prcn-zel kennt.
Greinert, ( ) ein nicht übler Modellirer
an der Porzellan - Fabrike zu Dresden ums 1 .180S-Geffenrl. rJachr.
Greippel, «JohannGeorg), Historienmalerund Mitglied der KK. Akademie der bildendenKünste zu Wien, geb. zu Dehmisch in Oberschie-sien. Mensel II. führt von ihm eine (von Wein-kopf S. 8 z. beschriebene) Enthauptung Johann desTäufers an, und zählt ihn noch 1739- unter dieLebenden; was uns allein von der Vermuthungzurückhält, daß derselbe mit obigem Joh. Greife!Eine Person seyn dürfte.
Greischer oder Gry scher, (M-), geb. zuFrankfurt 1712. öara» Lä. seo.
Greiss, (Hans Andreas). So heißt ein unssonst unbekannter Kupferstecher, von welchem einmit 1646. datirtes Blatt (der runde Thurm zuKopenhagen) vorhanden ist. Mn.