Zoo Guiilemard.
mahlte Dauphins, nachher Königin in Frankreich.Derselbe dürste wohl der Vater des obigen Guii-lemar zu Prag seyn.
Guiilemard, (Mademoiselle). So wirdauch im Himsnscü 6es stsaux - ?>rt3 von iZoZ.eine damals in Paris lebende Künstlerin unter denBildniß- und Geschichksmalern genannt, und vonihr ein Alcibiades und Glycerion.angeführt. AuchFiorillo III. 506. und 525. thut ihrer im SalondesJ. XII ausgestellten Arbeit beyläufig rühmlichErwähnung.
— — ( ). Und eben so heißt in erwähntem
Almanach ein damals in Paris lebender Gemäld-Rcsiaurateur.
* Guiliemin, (JohannBaptist), verewigeKruzifixschneider. Nachdem derselbe in der St.Lucas-Bruderschaft zu Paris alle Grade passirthatte, und mehrere Jahre ihr Aeltesier war, starber am — Schlagflusse, äs ^orrtermi.
Guiiiemor, ( ) ein Maler, geb. zu Paris,Schüler von David, erhielt im I. 1806. von derSpezialschule der Malerey und Sculptur daselbstden (seiner Zeit von dem Grafen von Cayius ge-stifteten) Preis für den Ausdruck an einem Kopfin Lebensgröße. Diesmal war derjenige tieferVerehrung ausgegeben worden. Mb/.
Guillen, (Moses Franz), ein spanischerMa-lcr, wird von Fiorills IV. «dem Register zufolgeS. 34.) angeführt, wo wir ihn aber nicht findenkonnten.
— — (Peter). So heißt (Ebend. S. 406.)ein neuerer spanischer Maler von Sevilla, der aberzu den Plagiariern gehörte, und in seiner Vater-stadt zu der Zeit blühete, von welcher es I, c. heißt:„Uebrigens war die Malerei) zu Sevilla so tief ge-sunken, daß in der Schule des (Domingo) Mar-tine; , der doch für den beßten Meister galt, nurKupferstiche copirt wurden, deren man sich dreistbediente, wenn man einmal ein Bild zu Standebringen wollte."
* Eu liierst. S. Guilledot.
Gu liier, ( ). So heißt irgendwo ein
Maler, nach welchem Jngouf (1770) das Bildnißdes Herzogs von Chevreuse gestochen hat.
Guiliielmi, (Anton), ein Jtaljener; bautegegen das Ende des XVI. Jahrh, das Schloßsamt der Kirche zu Stettin.
Gui 11 0, (Augusiin und Florent). Zwey spa-nische Maler des XVll. Jahrh, gebürtig von Va-lenzia, welche aber nichts Merkwürdiges geleistethaben. Fiorliis IV. 335.
— — (Vincenz), ein andrer, mit Obigem un-gefähr gleichzeitigerMaler, ebenfalls von Valenzia.Derselbe hielt sich eine Weile in Barcellona auf.Seine wichtigste Arbeit ist eine Anbetung der Kö-nige im Spital von St. Thecla zu Tarragona, mitder Unterschrift: ^ü'rrc. 6rü//o (so. öaroilious 1690.Fiorillo IV. 334-
Guimard, ( ). ein französischer Baumei-
ster; baute den Königsplatz zu Brüssel und dasPortal der nahe dabeystehenden Abteykirche vonKaudenberg. Man beschuldigt ihn der Unrichtig-keit feiner Proportionen. Er blühete um 1770.TlÄc.
Guinamand, de la Chaise Die».So heißt ein Mönch, der ums I. 1077. das Grabvon St. Front, ersten Bischöfe von Perigueux,mit Sculpturen zierte, welche damals allgemeineBewunderung erregten. Fisrills III. 33 -
Guiovenneau, (L). So wird irgendwoein um 1720. in England blühender vortreflicherBildnißmaler genannt.
Guirri, (Fr. Vincent), ein spanischer Augu-stinermönch des XVII. Jahrh, der zu Valenzia
Gunst.
lebte, und sich zugleich mit der Malerey beschäf-tigte, wird von Fiorillo I V. 222. kürzlich ange-führt. Nach einigen war er der Lehrer eines (be-kanntem). Schülers, Fr. Ludwig Claros. FlorilioIV. 293-
* Gnirro, (Franz). Sein im Lex. ange,führtes Hauptwerk erhebt ihn (heißt es bey fch-rilio I V. 369 ) zu dem Rang der beßten spanischenMaler.
Guisolvi, (Johann). S. Ghisolvo.
^ (8 u is0 ni, < Fermo). Nach Lanzt II, 245.lebte er noch 1563. Dort heißt es von ihm: Exhabe im Dome zu Mantua die Berufung St. Pe-ters und St. Andreas, nach Cartons von Jul.Pipi gemalt, welche man für die schönsten undstudirtesten dieses letztem hielt. Dann kenne manandre Arbeiten von ihm, nach Bertani's Zeichnung,und ganz von ihm eine Kreuzigung von St. An-dreas, welche für Zeichnung und Starke des Cvlo-rits das größte Lob verdiene.
Guitart, (Peter), ein spanischer Maler, ar-beitete um 1576. in der Stadt Reus, und hinter-ließ dort Verschiedenes, das sich durch richtigeZeichnung empfiehlt. Fiorillo IV. 115.
Gulden, (Andreas), SchönschreiberinNürn-berg, war 1653. 47 I. alt, und ist uns übrigensbloß durch sein Bildniß bekannt.'
Guldenmund, auch Güidenmuth,(Johann oder Hans). Ein allegorisches Blatt vonihm nach Albrecht Dürer, doch ohne Namen undZeichen, stellt den Gcitz, die Gleißnerey, dieLyranney, die Vernunft, die Gerechtigkeit unddas Wort Gottes vor. Heinecke Aachr.III. 292.
Gulpin, ( ). So heißt irgendwo, ohne
Weiteres, ein Thiermaler in London, nach wel-chem N. Pollard gestochen hat.
Gülten, (Georg), Stückgießer von Nürn-berg; starb in Ungarn 1663. und ist uns übrigensallein durch sein Bildniß bekannt.
Guitlinger. S. Gülrlinger.
* Gttmiei, (Peter von). Man halt ihn fürden Baumeister des Klosters St. Engrazia zu Sa-ragossa, dessen Farads ganz von gcschnittnen Stei-nen aufgeführt ist. In 1498. fieng er das, auchim Lex. benannte, Collegium von Alcala, eines derkostbarsten griechisch - gothischen Gebäude mit dreyweitschichtigcn Höfen an, worin SauleNgänge vonDorischer, Ionischer und Componirter Ordnung(96. Colonnen) und zwischen den Bogen Köpfevon grandiosem Charakter angebracht sind. Ausdem letzten Hof teiltet man in das Theater. DieKirche ist ebenfalls von Ionischer Ordnung, reichan Sculpturen, und enthält eines der ehrwürdigstenMonumente in Spanien: Das Grabmal des Kar-dinal Limencs, von Vergara. M/iLü? lLll. ter?.I. 3«s.
G11 m p , (Michel). So heißt RittershausenS. 154. einen Maler, von dem sich in der Kar-meliterkirche zn München einige Arbeit finde.
Gunestrainer, auch Gunezbainer,(Johann), Chur-Baicrscher Baumeister; arbeiteteum 172?. zu Augsburg, von Sterten S. m?.
Gunod, ( ). So heißt ein neuerer fran-
zösischer Kupferstecher, der fürs X VIII. oder XIX.Heft des Cours üistorigus et ölemsutaue, ge-meinschaftlich mit Massard eine alte Statue, undfürs XXVIII. Heft für sich namentlich diejenigedes sogenannten Antinous vom Velvedere gestorchen habe.
* Gunst, (Peter und Philipp), perer, geb.zu Amsterdam um 1667. (also ja nicht wie BasimL6. sec. sagt, 1724. wenn. man anders nicht an-nehmen will, daß er als ein zweyjahriges Kind