Band 
Zweyter Theil, welcher die Fortsetzung und Ergänzung des ersten enthält.
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Guzmann.

M. Barry im Charakter von Mackbeth, und I.Taylor Vignetten gestochen.

Gpof/ ( )- So heißt ein ganz neuerer

Kuvferstecher, der nach la Bade: klalsir llsl'Ln-fgllLs UNd klaisir äslaChasge, zwey ganz kleinerunde Blätter (ehemals, nach Würden, Tabatie-renstücke, jetzt nobler: Medaillons genannt),gestochen hat.

-i-Gvsbrechts, (C. N.). Dieser Künstlerlebte zu Anfang des XVII. Jahrh, zu Hamburg,ist aber, dem Namen nach zu urtheilen, wohl einHolländer. Stillliegende Sachen malte er vortref-gewöhnlich große Bilder, meist mit einerMenge Maler - Bildhauer - Steinschneider- Geräth-schaften, alten Waffen, Kunstprodukten und Na-turalien angefüllt, welche wohl, ausser I. D. deHeem, keiner so natürlich abbildete. Mit demfrischesten Pinsel wußte er seine schönen Gruppenvorkreflich zu runden, und ihnen ein sehr gefallen-des Avsehn zu geben. Seine Arbeiten sind äusserstselten. Hamb. Rünstler - rHachr. 90—91.

* Gyzan, (Peter X Nach Einigen starb er1670. Eine berühmte Landschaft mit einem todtenHaasen und todten Federvieh, welche (heißt es ineinem Aufsätze von Meusels Arch. I. 142.)in Antwerpen bloß unter dem Namen des Haasenbekannt war, und für das seltenste Kabinetsstückin den Niederlanden gehalten wurde, befindet sichgegegenwärtig in der bekannten Galerie von Söder.

H

Haack, ( ). So wird irgendwo äuch ein

Maler genannt, der um i ?49 im Haag arbeitete.

* Haarten- S. Hasten.

Hassten, (G- van), ein Schwarzkunst-siecher; arbeitete um i? 57 - zu Amsterdam nach Ver-koste, u. s. w.

Haag, (Georg Marcel), nicht Haack, wieihn Merisel Mus (X. 328-29) irrig nennt,geb. zu Kopfingen 165s. der zweyte von zehn Bru-dern, Söhnen eines dortigen Geistlichen. Anfangssollte er sich der Theologie wiedmen. Aber dieKunst zog ihn frühe an sich. Die ersten Anfangs-gründe der Kunst lernte er bey H. Schönfeld. Als-dann gieng er 1674. nach Rom, wo er die Antikenstudirte- und nachwärts gen Venedig, um sich nachP.Vervnese auszubilden. In 1682. kam er wiedernach Haus, und hielt sich hernach lange zu Nörd-lingen auf, wo er in der dortigen Hauptkirche dasBlatt des kleinen Altars, Christi FußwaschungdurchMar.Magdalena malte, ein trefliches Stück,das besonders von seinem aufmerksamen Studiumder Leidenschaften zeugte, und worinn das Fleischsehr zart aufgetragen, und wie geschmelzt ist. Inder nämlichen Kirche sieht man von ihm zwey Epi-taphien: Moses vor dem Feuerbusch, und die Er-weckung des Lazarus, und ein drittes t ein wahresMeisterstück), welches er zu Bopfingen seinem Vatererrichtete. Dort starb auch er in 1719. nachdemer in den dortigen Gegenden Schwabens nochVieles gearbeitet hakte. In Nördlingen und an-derwärts finden sich auch sehr gute Bildnisse vonihm. Meusel M Miss. V. 649—51.

.-7- — (I.). Man findet seinen Namen aufGrass Montforkischen Thalern von 7720 bis 1761.Sammlung berühmter Medailleurs 379.

- - (T.P.C.), zeichnete 1760. die Trauungs-Ceremonie des Prinzen von Nassau-Weilburg mitder Prinzessin Caroline von Oranien, die von S.Fokke gestochen wurde. Noch kennt man nach ihmdas Bildniß Renats von Chalon, Grafen vonNassau, und Wilhelm V. Prinzen von Oranienund Nassau (letztres zu Pferde); beyde von R.Vmkeles.

* Hauken oder Haucken, (Alexander).

Haas.

§vZ

Nach Kasan (k<l. 8 ec.) geb. i?oi. und zwar mirdem französisch klingenden Namen — Alexis.Nach J. Whood hat derselbe das Bildniß des Bild-hauers L- Delvaux (1735.) sehr schön, und nachI. Richardson dasjenige von Carl Hamilton, inSchwarzkunst geschabt.

* Haals, (Franz). S. Hals.

^Haan, ( de). Wahrscheinlich ein andrer,üls der Künstler dieses Namens im Lexikon war es,der. gemeinschaftlich mit deVeyer, Pronk Schon-ten , Spielmann u. a. 43. holländische Prospektegezeichnet hat, die von Spielmann gestochen sind.

Haare, (P.). Von einem englischen Kupfer-stecher dieses Namens kennt man: Kruste uocturus(komme) nach Fatilson.

Haas, (Gerard). So nenntBasan (kst.see.)einen Kupferstecher, geb. zu Kopenhagen 1742 derzu Paris nach Walderit ein Bacchantenfest, undnach Pierre um 1781 einen Herkul, wie er denDiomed durch seine Pferde aufspeisen läßt, vor-stellt. Allein wohl zuverläßig kann hier von Nie-mand, als von einem der bald folgenden, Joh.Meno oder perer (wahrscheinlicher von letzterm)die Rede seyn.

— — (Zoh. Jacob Georg), Kupferstecher zuKopenhagen; erlangte 1776. den großen Preis inder Künstler-Akademie durch ein Blatt von seinerErfindung: Die Sunamitin welche dem ProphetenElisa auf dem Berge Karmel begegnet. S. Hen-nings S. 77. In wie weit dieser Künstler mitden zwey folgenden dieses Namens in Verwandt-schaft stand, ist uns unbekannt.

— — (Johann Meno und Peter), Gebrüder,und wahrscheinlich Söhne des nachfolgenden Jo-nas, beyde Kupferstecher, perer, Mitglied derKünstler-Akademien zu Kopenhagen und zu Paris,arbeitete um 1730. und noch zu Berlin um 1789.meistens Bildnisse. Mehreres ist uns nichts vonihm bekannt. Johann Meno, geb. zu Kopen-hagen, befand sich schon vor 1789- zu Berlin, undarbeitete für die dortige Pascalische Hof-Kupfer-stich - Offizin. In 1794. gab er dort ein wohl aus-geführtes allegorisches Blatt, den Fürstenbund,nach B. Rode, und 1796. nach Ebendemselben:Friedrichs des Einzigen Unerschrockenheit in Ge-fahren. Damals, und wahrscheinlich schon frü-her, war er Mitglied der dortigen Akademie Um1799. sah man von ihm auf Einem sehr schönenSchwarzkunstblatt die Bildnisse des Königes Friede-rich Wilhelms 111 . und der Königin Louise. Erlebte noch 1805. und. arbeitete mit so vielen andernwackern Deutschen meist für die Almanache Soz.B 1803- für den historischen Kalender zu Berlin:Gallenstein nach Vandyck- Meus. II. Ebcnd.Mus. XI. 48 r. N. Mus. 117. j)?. Mr'scell. III.372. und Arch. III. 160.

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* — — (Johann Wilhelm), Vater des untenfolgenden Wilhelms. Beyde erscheinen im Lex.unter Haß. Don dem unsrigen kennt man mehrereBildnisse; wie z. B. diejenigen der Baseler-AerzteJacob und Theodor Zwingger, nach J.J. Meyer,und zwey andre (des Erzbischofs von Canterbury,Wilh. Wacker's, und Lord Lowat's, Simon Frasu)ohne Namen des Malers. IHrc.

— — (Jonas van , Universitäts - Kupferste-cher zu Kopenhagen, arbeitete um 1744. zu Ham-burg. Von ihm führt ein Verzeichniß meines sei.Vaters ein Zehnd, meist dänischer Bildnisse an;dann von 1756. einen Catafalk der Königin Louifevon Dänemark, nach I. I. Bruuns Zeichnung.Er starb zu Kopenhagen um r 775 - Ob er, odereiner der vorbenannten dieses Namens das Blatt:Reerestion <les Lacckantes gestochen habe, ist unsunbekannt.

— — (Wilhelm), Schriftsckneider in Basel,General-Inspektor der helvetischen Artillerie, und