Hispano.
Ludwigs de Vieuvres Herrn von Launay, ohneNamen des Malers kennt.
Hl'spano, (Marcus), ein spanischer Augusti-necmöiich, und Maler, lebte in der Mitte desXVII. Jahrh- hat sich aber durch keine bedeutendeWerke hervorgethan. Fiorillo IV. 3 o 8 .
Histz, (JohannDaniel). So heißt ein unssonst unbekannter Künstler, der nach I. Rotten-Hammer, u. a. gearbeitet haben soll. Ob er nichtmit obigem His Einer und derselbe seyn dürfte?
Hitz, ( )- So wird irgendwo ein vorzüg-
licher Zimmermaler zu Prag um 1802. genannt.
* Hivault, ( ). Nach einem Künstler
dieses Namens soll I. Grignon das Bildniß desH. Vincenz de Paula gestochen haben. Wir ver-muthen aber, daß unter diesem Namen der Bildniß-malcr I. Herault gemeynt sey.
* Hoadly, ( ). Dieselbe hieß Sara, und
war eine geborne Eurti's, nachher aber die Gemahlin(nicht, wie das Lex. sagt, des Bischofs Durnet,sondern) des Bischofs Hoadly von Winchester.Wohl hat I. Houbraken nach ihr das Bildniß deserstem gestochen. Die Kunst lernte sie bey MariaDeal, malte viele Bildnisse die bewundert wurden,und starb 17)8. Vraä. äs p. Dm'KKli.
Hoare, (Prince), Geschichtsmaler, Sekretarder Königl. Akademie der Künste zu London, undzugleich dramatischer Schriftsteller. Derselbe gab:Dxtracts srom an Lorresponllance vvitk tks^cs<lemrs8 ok Visrms sncl 8t. ?stersbur§, ontlie cultivstlon ok tks e^rts ok ?sintin§, 8culp-kure soll grskitscturs in tks ^ustrlan snä Uri8-slan äominions. Nc> xvkick is prekixeä a sum-ma:^ «scannt ok tks transactions ok tks-lcacl. at London frorn tks clo8s os tks exki-dition 1801. to tks sxkrkitron st 8omsr8stkou86.1802. 4 - (2- 8K. 6. <l.) Dann in den neuestenTagen: ^n inczuirzr into tks rs^ui8lts snltrvs-tion and prs8ent stste ok tks Hrts os clesiZn inLn^Ianll. 8.llondon 1806. 806. 7. Schill.
Schön in Schwarzkunst geschabt, kennt man nachihm: Den Tod des Kinds der Wittwe von Sarepta,und eine Alceste, beyde von I. Walker, und: tksMio ok ^ver^ — — kragen to llsstk (1778.)
von I. Uoung.
— (Wilhelm). Der Gantkatalog vonBrandes führt etliche schön geschabte Bildnissenach ihm von Ardell und Houston, neben andernvon lctzterm dasjenige von W. Pikt, und das sehrschöne des Kanzlers der Schatzkammer HenryBilson's an. Ein Verzeichniß meines sel. Vaterskennt derselben noch mehrere von I. Faber, E.Fisher, I. Simon und Watson.
*Hobbema, (M.) Derselbe hieß Meindert.Nach ihm kennt man: tks Ootta^e von I. Browne;tbs v/stermill von R. Earlom; tks rursl Villa^evon I. Mason, und ein Dorf bey Antwerpen vonBivares. Lauter schöne Blätter; besonders daserste. und /l^5c.
, Hoch, (Friedrich), ein Zeichner und Kupfer-ätzer zu Dresden, von dem uns einzig zwey dortnach seiner eignen Erfindung geätzte Reutergefechte,von 1784. datirt, bekannt sind. 7 /^rrL/Li- (derdarüber kein Urtheil fällt).
. * — — (Joh. Gustav). P. Greuter hat nachihm ein Blatt Engel gestochen. Andre führen vonihm selbst ein solches an.
* Hochecker, (Franz), Landschaftsmaler;des unten.folgenden Servatl'us Sohn, geb. 1729.lernte die Kunst bey dem alten Schütz und folgteanfangs seiner Manier, (wie solches sein schönerProspekt zu Frankfurt beweiset) verließ aber diese,arbeitete sehr flüchtig und verfiel in ein kalt gelbes,nicht wohl gewähltes Colorit. Um 17/6- arbeiteteer zu Frankfurt am Mayn, und lebte wahrscheinlich
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noch um 1789. H. S. Hüsgen S. 142- (Mitdiesem Art. fällt der im Lex. weg).
Hochecker, (Maria Eleonora), FranzensTochter, besaß ebenfalls gute Talente im Land-schaftsmalen. Hüsgen 1. s.
— — (Servatius), ein geschickter Bildhauerzu Frankfurt am Mayn, arbeitete meistens in Ver-zierungen; doch verfertigte er auch kleine Bilder inElfenbein, Holz u. /. w. Er starb 1784. nicht über83 . Jahre alt. Hüsgen I. c.
Hochenbaum, (Jakob), Maler und —Soldat in Nürnberg um 1672. Derselbe ist unseinzig durch sein Bildniß bekannt.
* Hochenberg, (Johann Ferdinand von).S. Hohenberg.
H 0 chenud, ( ). So nennen die Hamb.
R- (I. S. 67. einen aus Hamburg gebürtigenKünstler, der noch um 1729. gelebt, und, nachseiner Manier zu schließen, in Holland bey Hob-bema studirt, seine Arbeiten aber nicht, wie dieser,mit Bauern, sondern mit biblischen Geschichtenstaffirt haben soll.
Hodges, (C. H-), Maler und Kupferstecher,englischen oder niederländischen.Ursprungs. Vonihm kannte man - schon vor geraumer Zeit, inSchwarzkunst geschabte schöne Bildnisse; so z. B.nach M- Brown dasjenige des Dr. W. Wallers;nach I. Reynolds diejenigen der Lady Dashwoodund ihres Kindes, der Lady Spencer, und ThomasWarton's; dann von historischen: Eine GrablegungChristi nach F. Mazzuoli, und: Den betrunkenenEilen, nach Rubens, welche von Füßli (II. 99.und IV. 194.) angeführt und beschrieben sind.Auch Basan (L6. ses.) führt von ihm an: Gebetdem Kaiser u. s. f. nach Genoes (wohl PreteGenosse), tks smorou8 8xort8Msrin (1786.) nachVhcatly (Wheatly) und Kinderspiele an. Inneuern Tagen (i 8 o 5 .) gieng er damit um, einBlacr nach der berühmten Abnehmung vom Kreuzevon Rubens, die ehemals in der Kathedrackirchezu Antwerpen stand, und sich jetzt in Paris befindet,zu liefern. Damals schien er in Amsterdam seinenWohnsitz zu haben. Noch späterhin (1806.) sahman von ihm, beydes gemalt und gestochen, dasBildniß des bekannten, in den rühmlichsten Ruhe-stand versetzten niederländischen RathspensionairsR- I. Schimmelpenninck, welches 14 fl. kostete.Geffentl. kJachr. und
— — (Wilhelm), ein englischer Landschafts-maler; machte in d. 1.1772—75. mit dem CapitainCook die bekannte Reise um die Welt, auf welcherer verschiedene Merkwürdigkeiten von Prospekten,Landsgebräuchen, Kleidertrachten u. s. w. nach derNatur zeichnete, die in Eooks Reisbeschreibungvon W- Sherwin in Kupfer gestochen anzutreffensind. Späterhin gieng derselbe, in ähnlicher Ab-sicht, nach Ostindien. Seine Ansichten diesesletzter» Landes, die er 1780-88. aufgenommen,und auf 48 . Bl. nach Aquatinta-Manier gestochen1786. in gr. Fol. herausgab, waren die treflichsienin ihrer Art, bis die Gebrüder Daniell die ihrigenbekannt machten, welche vollends-an Größe undPracht nicht ihres Gleichen haben. Auch Hodgesselbst verfaßter Text zeigte, daß er die Feder ebenso geschickt als den Griffel führe. Dann habennach seiner Zeichnung V. Green und F. Judkes,ebenfalls in Aquatinra-Manier verschiedene eng-lische Alterthümer, wie z. B. die Schlösser Ludlow,Brompton-Bryan, Ragdland, Wigmore, und dieRichmoirdcr-Brücke sehr schön gestochen.
Eben so W. Byrne eine Aussicht auf Island, undR. M- Pa»e ein komisches und ein tragisches Kin-dcrschauspiel. Mrc.
Unbekannt ist es uns, welcher von diesen beydenC. H. oder Wilhelm, oder ein dritter Hodges essey, nach welchem Middimann für die Galerie vonShakespear (nach dem 2. Auftr. des I Akts des:Wie es Euch gefallt) den schwermüthigen