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ZZo H u g m e r.
4 st 5 . st 63 . und /.an,I. 257. Nach ihm hat C.Faucci das Bildniß von Cajetan Pratcsi, und I.Papini dasjenige des Kapuziners S. Joseph vonLeouesta gestochen.
Hugmer, ( ). Nach einem sonst unbe-
kannten Künstler dieses Namens hat A. BilletteLas Bildniß des rasenden Liguisten, Joh.Doucher's,Pfarrers zu Paris um 1H80. gestochen. M-rc.
* Hugni'n. S. iörive.
Hug 0 t, ( ). Nach einem sonst unbekann-
ten Maler dieses Namens hat Balechou das Bildnißdes Präsidenten Christoph Paul Herrn von Robiergestochen, IH-rc.
* Hugtenburg oder Huchrenburg,(Johann van), einer der größten Schlachtenmaleraller Zeiten. Sein Bruder Jacob vermochte ihnum 1667. nach Rom zu komme»/ wo er acht Jahreblieb, und alsdann nach Paris gieng. Hier unter-richtete ihn van der Menlen in mehr als einemGeheimnisse seiner Kunst, und seine Arbeiten wur-den von Liebhabern bereits sehr geschätzt. Alsdannkehrte er nach Holland zurück. Bald alle großenCabinetke dort und in Deutschland besitzen vonseinen Gemälden, da er nämlich sehr leicht arbei-tete, und dadurch sowohl als durch den Malcrey-HaNdcl ein ansehnliches Vermögen gewann. Seingewöhnlicher Aufenthalt war im Haag; kurz vorfeinem Tod aber kehrte er nach Amsterdam zurück.Sein bey Basau (L6. sec.) bloß um sta- Jahr zufrühe angegebenes Todesjahr geht vielleicht seinenBruder Jacob an. Dieser Künstler war (wieDescamps bemerkt) sehr liebenswürdig, geistreichund wohl unterrichtet, und die Lebhaftigkeit seinesGenie gieng in seine Wrke über. Von seinen,theils mit der Nadel und dem Grabstichel, theilsin Schwarzkunst gefertigten Blättern , von welchenBarrsch (V. 407—ai) 49 - aufzählt, beschreibtund würdigt, sagt dieser bewährte Kunstrichter r„Alle bis auf 7. sind mit einer festen Nadel imGeschmacke von Audrans Schule, theils nach vander Meulcn, theils nach seinen eignen Gemälden,während seines Aufenthalts in Frankreich geätztworden. Ihr Verdienst ist entschieden. Nochmerkwürdiger und weit seltener aber sind von ihmsieben (vielleicht mehr) geschabte Blätter. DirGeschickiichkcit, mikwelcher der Künstler darin auchdas kleinste Detail ausgedrückt hat, und die Vol-lendung des Ganzen, mit einer geschickten Zeich-nung und pikanter Wirkung vereint, machen ausdenselben wahre -Meisterstücke in dieser Gattung;allein wie gesagt, dieselben sind, in guten Drückenzumal, von äusserster Seltenheit." Ob es also nichtetwa mehr sogenannt deutsch - patriotisch alsgründlich gesprochen seyn dürfte, wenn es in einerBiographie von G. ss>h. Rügendes ( 4 NeuselArch. 1 . 86.) heißt: „Die Schwarzkunstblättereines Hugrcnburg, so schön sie auch immer seynmögen, halten denen des Rugendas doch beyWeitem nicht das Gegengewicht; und gleichwohlträgt man im gewöhnlichen Kunsihandel kein Be-denken, für ein Blatt von dem erstem 2—3. und,nach Beschaffenheit des Abdruckes, 4 ^- 5 . Rthlr.zu fodern, wo man sich für den beßten, vielleichtviermal größer» und schönern Rugendas, mit 1.bis höchstens 2. Gulden gerne begnügt."- AuchRost (VI. 221.) meynt: Diese geschabten Blätterunsers Künstlers seyen (zwar eben wegen derSchwierigkeit, gute Abdrücke zu finden) nicht sehrgeschätzt. Und hierin dürfte wohl auch der ganzeKnote des obigen Widerspruchs liegen« SeineArbeiten sind bald mit seinem Namen, bald bloßmit H. 6. bezeichnet. Unter den geschabten nenntBarrsch besonders die Mutter mit den beydenKindern vor dem Gasthofe sitzend, wo eben einKürassier angehalten wird: Ein prächtiges Stück.Von den geätzten stellt ein Heft von 7. Bl. Militär-scenen, mit unten gesetzte» lateinischen und hollän-dischen Versen, nach seiner eignen Erfindung — io.andre dann verschiedene Gegenstände aus der Kriegs-geschichte Ludwig XlV. u. f. f. nach van der Meu-
H-tlk.
len — wieder 6. andre Landschaften — in. Studiennach verwundeten Schlachtpferden, und noch in.
mischte Dataillenstücke vor, von welchen der MarschLudwig XIV. über Pontneuf eines der merkwür-digsten genannt wird, und zwcye gemeinschaftlichmit Baudouins (von diesem die Landschaft)stochen sind. Rost dann (l. c. 253 .) halt von densieben erstgenannten (geätzten) Militärscenen, be-sonders den Pferdemarkt, und dann ein zweytesBlatt (wahrscheinlich das, welches bey Barrschzum Titel führt; ?uAng dsrmauorum st 6s1io.rum in ltslia, für besondre Meisterstücke. Dannspricht erstrer noch von einem in 172a. zu Haagerschienenen großen Folioband von militärischenActionen, mit Erklärungen von M. I. Dmiiontwo es auf dem Titelblatt hcisse: üsxeintss ch
^ravses etc. pur ls 8ieur As
Allein Barrsch der das Werk von Dumont (odervielmehr zwey verschiedene) genauer mit: lkistoiremilitairs clu prince Lapsus. und: UstaillezAgZnöes xsr ls Urlncs V.UAsns cls 8avo^e
rubrizirt, behauptet, daß die darin (in letztemausdrücklich) unserm Künstler zugeschriebenen Blät-ter zuverläßig nicht seine Arbeit sind. Bey welcherGelegenheit wir noch erwähnen : Daß dieser Prinz,der seine Feldschlachten und Belagerungen aller-dings von Hugrenburg male» ließ, ihm zu diesemBehufe selbst die Plane davon mit eigenhändige»Bemerkungen zugesandt habe. sslach ihmgestoche»dann finden wir einzig bey Wiukler -ein von tz.Eland geätztes Blatt: Rsils ae Vv/a^surs ck-vsut uns lor^s,
Hugue,rr,i, ( ). So nennt pchaniol,
ohne Weiteres, einen Bildhauer, der um Mc>,zu Paris gearbeitet habe.
Huguenol de Luciabel, (Mademois.)Und so heißt eine uns sonst unbekannte Künstlerin,die um 1781. nach ihrer eignen Erfindung die vierJahrszeiten in Schwarzkunst geschabt hat. Mc.
Huilies, ( l'). So hieß in neuern Tagenein Bildhauer zu Paris (der sich jedoch im Li-manscü clss IZesux-Hrts von ,8o3. nicht mehrfindet), Von ihm, Mezicres und Daujon, wurdenseinerzeit die Löwen, die Vasen und andre Zierathendes Unlersatzes verfertigt, welche Joh. GvnjonsBrunnen des Jnnocens zu Paris, nach dessen jetzi-ger Ansicht schmücken. Lands» Umial.iv. g/.
Huin, (Madame), wurde um 180Z. unter diebessern Bildnißmaler zu Paris gezählt. FiorrlloUI.624. 180a.
Huis, ( )- So heißt irgendwo, ohne
Weiteres, ein Fell-schlachtenmaler.
Huistnann, ( ), ein holländischer Zim-
mermeister, arbeitete in Rußland, wo er zu Cron-stadt die Schleußt am Canal baute. Er starbdaselbst 1769. Meusel MisceU. XI. 272.
Hukenberger, (Sebastian), ein Bildniß-maler; arbeitete um r 65 o. im Haag. Marperger.
Hulberg, ( ). So heißt irgendwo, ohne
Weiteres, ein Künstler, der nach M. HondekoeterGeflügel gestochen habe.
Hulerr, (I) Und so wieder einer, der imXVII. Jahrh. Bildnisse in England gestochen hat.
Hulin, ( ). Nach einem sonst unbekannten
Künstler dieses Namens hat Ph. le Bas ein Blattgestochen, das die Freudenfeste der Stadt ParisÖ 745 .) bey Anlaß der Vermählung des Dauphinsmit der spanischen Jnfanti» vorstellt.
Hukk, ( ). So heißt ein neuerer uns bis-
her unbekannter Künstler, der um i 8 c> 4 - für dasMuses (XXlX. st XXXII.) zwey Blat-
ter : Halts us Lavallsrs von Wouwermanns, undklaZe <Zs 8cksvelm§sn. gsc. Vüs von va» derVeldt, beyde nach Swebachs Zeichnung gestochenhat (vielleicht dasselbe, das sich i» Landcms