Jsle.
in den Gegenden von Paris an, und starb dorti/Hb- 58 . Jahre alt. Lnvirons «le karis 755.x. 28. vt 267.
Jsle, (Pasquier del'), ein Baumeister zuParis, wo er um 1700. ein Mitglied der Königl.Akademie von der ersten Ordnung war. um dieseHeit erneuerte und vermehrte er den prächtigenPallast des Großpriors von Frankreich- der Tempelgenannt. Dann baute er das Haus des HerrnNourry in der Straße Charonne, und eines fürsich selbst, welche alle Zeugen seiner Geschicklichkeitsind. ^ OomLe 15 I. x. Zg.
IsINai 1 0 ff, ( ), gab im 1 .1802. Reisen
in die östlichen Provinzen von Rußland in vierBanden. Er besuchte die Krimm und den Kaukasus,als Dichter und Maler. IlÄc.
Isonelli, ( ). Unter diesem sonst unbe-
kannten Namen beschreibt Hirsching I. S. 1. ausdem Anspachischen Cabinet ein Bild Hiobs milderIahrszahl 1607.
Isopi, (Anton), einOrnamentiste, und, soviel uns bekannt ist, gegenwärtig noch Hofbild-hauer zu Stuttgard. Derselbe lebte einige Zeit inRom. Alsdann ließ ihn Herzog Carl, kurz vorseinem Tod wieder nach Haus kommen. Um 1795.sah man von ihm in Stuttgard eine 3 ^ hohe Vasein Alabaster, und sieben andre kleinere in Marmor,'welche er noch in Rom gearbeitet hatte. Alle wur-den wegen ihrem Geschmack so wohl, als wegenihrer zarten Ausführung sehr gerühmt. Zwey der-selben stellten Aesopische Fabeln vor. Eine Be-schreibung davon findet sich im Journal k. ä. bilä.Kunst 232—34. wo es davon, neben Anderm,heißt.- Sie seyen in der Bildhauerey das, was dieniederländischen Gemälde in der Malerei In 1801;bann kannte man,von ihm: Ein kleines allegorischesDenkmal auf Nelsons Sieg vor Abukir. Später-hin dann ließ er sich wieder auch zu.Geringerm ge-brauche»; so z. B. in 1804. zu einem mit großerKunst und Feinheit gearbeiteten italienischen —Zimmerwarmer (Focone).
Isrveliue, ( )- Unter diesem Namen
findet man den gestochenen Plan der in 1614. er-bauten Brücke de l'Jsle Norre-Dame zu Paris,welcher in I. Messagers Verlag erschien.
brasse, ( ). So wird im Hlmsnncd sies
Leaux ^rts von 1803. ein damals in Paris leben-der Baumeister genannt, und von seinen Bautendas Haus Tamey in der Provence-Straße angeführt.
JuanAIvarez. So nennt ^lorillo (IV.M.), einen spanischen Silberschmied des XVI.Jahrh, welcher die alte Architektur bey seinen Ar-beiten zum Muster genommen habe.
— — de Aragon. Und so (l. c. 128.)einen Maler, der in der ersten Hälfte des XVII.Jahrhunderts in Granade blühte.
— — deLano. Und so ( 1 . c. 146.) einenachtungswürdigen Maler aus Pamplona gebürtig,der gegen End des X VI. Jahrhunderts blühte, undwichtige Aufträge erhielt.
— — de Grna. Und so (I. 0. i 54 ) einenMaler aus der zweyten Hälfte des XVI. Jahrh, dersich zu Burgos hervorthat.
— — ponroja de la Lru;, geb. zuMadrid i 55 i. verrieth bereits in zarter Jugendeine so große Neigung zur Malerey, daß man ihnder Schule des Alonso Coello übergab, bey dem erschnelle Fortschritte machte, nach und nach zu demAnsehen eines geschickten Malers gelangte, unddaher von Philipp II. zum Hofmaler und Ayuda deCamera ernannt wurde. In dieser Würde verfer-tigte er eine große Anzahl Bildnisse, die sich imEscurial, zu Buenretiro und im Torre de la Parada
'"') Warum Fiortllö alle oben erwähnten Juan's unteiDaß Ler. übrigens enthält, den rwept- und drittletzten
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zerstreut finden, zum Theil aber auch bey denFeuersbrünsten in dem Pallast zu Madrid und delPardo zugrundgegangen sind. Da er ,die Naturtäuschend nachzubilden wußte, soll einst ein vonihm für den König nach der Natur gemalter Adlerwüthend geworden seyn, sich losgerissen, und seinBild mit Schnabel und Krallen zerrissen haben.Auch unter Philipp lll. behielt dieser Künstler die, Stelle eines Hofmalers bey. Nach seinem Bild-nisse des letzterwähnten Königes zu Pferde wardnachwerts zu Florenz die Statüe dieses Monarchenvon Joh. von Bologna angefangen - und von Taccavollendet Seinen Styl betreffend, besaß er einerichtige Zeichnung - gab seinen Figuren Adel undWürde, und colorirte gefällig. Allein etwas zufurchtsam in Führung des Pinsels neigte er sich zusehr zu einer glatten und kleinlichten Ausführung,welche damals, ganz wider den kräftigen und kühnenCharakter der spanischen Schule, überhand nahm.Zu seinen Hauptwerken gehören: Ein Bildniß vonR. Perez de Ribera im Kloster von St. Maria drNaxera; der H Augustin u. a. Ordensstifter, inder Reihe der Erzbischöfe im Kapitelsaal der Ka-thedralkirche zu Toledo; die Bildnisse Carls V.und Philipps II. in Lebensgröße, in der Bibliothekdes Escurials; Philipps III. und Margarethensvon Oesterreich, in dem von ihnen gestifteten Klosterdel Encarnation, und die Geburt des Heilandes,in der Königlichen Kapelle von Casa del Lesoro.Juan starb 1610. Fiorillo I V. 143—45.
Juan de Segovia, ein spanischer Hiero-nymite (st. 1487.) verfertigte für sein Kloster Kelche-Kreuze, u. a. Geräthe von Gold und Silber; dieCustodia in eben diesem Kloster von ihm, wurdedann nach seinem Tod von seinem Schüler pr'zarrc»vollendet. Fiorillo IV. 14g.
— — — — Eben so hieß auch ein spa-stischer Maler des XVII. Jahrh. Zeitgenosse desAlonso Cano, der sich durch meisterhafte Seestückehervorthat, die noch in Privatgalerien aufbewahrtwerden. Freylich war seine Zeichnung, wenn erzumal Figuren darstellen wollte, nicht tadelftey,dafür aber sein Colorit sehr schön. Fl'orrllo IV. 268.
* - -- de S evilla. S. Sevilla.
* — de Toledo. S. Toledo.
— — — — — Einen andern Künstlerdieses Namens nennt Fiorillo (lV. 221.) der von1641—45. Maler bey der Kathedrale von Toledowar. *)
IuaneloTurriano. So nennt Fiorillo(l. 110—il.) einen aus Cremona gebürtigen Künst-ler, der unter Philipp II. zu Valenz« ein Automatverfertigte, das von seinem Hause bis zum bischöf-lichen Pallaste gieng; daher noch heutigen Tagesdie Straße nach diesem hölzernen Manne (stomdrsäs xalo) genannt wird,
Iuane; oder Ioanes, (Dorothea), desnachfolgenden vincen; Juane; (wahrscheinlichältere) Tochter, wiedmete sich, nebst ihrer SchwesterMargarethe, ebenfalls der Kunst; und von ihnenbeyden sollen die Malereyen herrühren, die sich amAltar der ersten Kapelle, zur rechten Seite der KircheSanta Cruz in Valenzia, wo ihr Vater begrabenliegt, befinden- Fiorillo IV. 121.
— — (Johann Vincenz), des nachfolgendenvincen; Ivane; Sohn, bildete sich unter seinerLeitung zu einem wackern Maler. Von seinemLeben und seinen Werken ist uns aber nichts Näheresbekannt. Fiorillo IV. 121.
— — (Margaretha), des nachfolgenden Vi'n-cen; Iuane; (wahrscheinlich jüngere) Tochter.G. oben den Art. von Dorothea, ihrer Schwester.Florillo IV. 121.
diesem Taufnamen angeführt habe, ist uns unbekannt.ausgenommen, keinen derselben, unter keinerlei) Namen-