Kayser.
Achönbrunn), und zeichnete alle Gartenrisse u. s.tv.in Mayers /4-EcoM'c«. Dieser Künstler
blühete um 1778. Meusel I.
Layser, ( ). So heißt auch irgendwo,
ohne Weiteres, ein Künstler, nach welchem A.Geyer das Bildniß König Georgs II. von Englandgestochen hat.
* — — S. auch Baiser und Reyser.
Aayserling, (die Gräfin von), s.Truchseß-Mldburg.
xaysermann, ( ). So nennt Schlegel
in seinem Sendschreiben an Göthe über die Künstlerin Rom, im Frühjahr i8o5. einen Schweizer, dener unter die beßten dortigen Landschaftsmaler zahlte.
Leating, (G.). Basan (L6. sec.) heißtihn Georg. Ein englischer Künstler in Schwarz-kunst und punktirter Manier, von welchem man,neben Anderm, in letztrer ein Blatt: 7z, 6ip8^,nach Miß I H- Benwell, in erstrer zwey Blätter:Der irländische Geistliche, Arthur Oleary, nach I.Murphy, und: a 8touäius öc>v, nach Reynoldskennt/ wovon die beyden zuerst angeführten imKatalog von Brandes schön genannt werden.Eben so eine Folge von 4- Blättern (1791.) nachG. Morland, welche die Verführung eines ge-meinen Manns zum Soldatenstand vorstellen, undwovon im Aor/r». /. b. /V. 220—23. die Urbilderbeurtheilt sind. Basan dann 1. c. will nach ihmeine Knaben- und eine Mädchenschule, nach Pas-qnalini, und ein Kinder-Militar-Eyerzitium, eben-falls nach Morland, kennen.
Leck, (Gottfried), Hofmaler zu Weißenfelsum 1700.; ist uns lediglich durch sein von PeterSchenck verfertigtes Bildniß bekannt.
— — (Johann), ein Künstler von Jnspruck,von welchem es bey Meusel Miscell. XXVIII.2^9.) ohne Weiteres heißt, daß er im Kloster Ettelbey Martin Knoller studirt habe. In den Lst.Ml'sceU. (II. 226.) dann, wird EbenderselbeMichael, und unter den drey ausgezeichnetenSchülern seines Meisters genannt.
Leferftein, (I. C. F ), schrieb, wie wir ineiner unsrer Handschriften ohne Weiteres finden:Anfangsgründe bürgerlicher Baukunst fürLandleure. Ob er selbst ausübender Künstlerwar, ist uns eben so unbekannt.
Lehrer, (Carl Christian), geb. zuDillenburgim Nassauischen 1755. und erzogen zu Erlach imOdenwald. In 1773. nahm er den ersten Unterrichtbey dem Hofmaler Anton Wilhelm Tischbein zuHanau, wo er vier Jahre blieb, und zugleich diedortige Zeichenschule besuchte. Endlich 1777. gienger, aus Mangel an weiterer Unterstützung, wiedernach Erlach zurück, und übte sich dort, und inverschiedenen Gegenden am Rhein, im Darm-stadtischen und in der Wetrerau im Bildnißmalen,wobey aber weder seine Kunst noch sein BeutelGroßes gewonnen hatten. In 1782. that er, eineReise ins Hannöversche, und von da an den Hofdes Fürsten von Anhalt-Bernburg, wo er sich bisMitte 1780. aufhielt. Seine vorzüglichste Bildungund seine neuern beträchtlichen Fortschritte aberhatte er einem zweyjahrigeu Aufenthalte in Dresden(1782—87.), seinen dortigen anhaltenden Studienin der Galerie, dem Antikenkabinet, und denVorlesungen des Pros. Casanova zu verdanken,tvelches Alles ihn auf ganz neue Wege zu leitenWen. Bereits sah man von ihm auf ein PaarDresdner-Kunstausstellungen: Theils Landschaftenm Dietrichs Geschmacke, theils Bildnisse, welchegerühmt wurden. Um 1788. befand er sich aufReisen durch Deutschland. Seither haben wir in-vessen nichts Weiteres von ihm vernommen. Bester.
^öll, (Hans). So heißt irgendwo, ohneleres, ein Kupferstecher, von welchem man,
Keller. 617
neben Anderm, zwey Blätter: St. Bruno, undden Kapuziner, St. Fidel von Sigmaringen, kennt.
Beisar, (Wilhelm de), ein Engländer, maltegute Landschaften in niederländischem Geschmacke,nach Elsheimers Manier. Er arbeitete einige Zeitmit Jacob Lotin. Dann kennt man von ihm auchallerley Stillleben, als: Thiere, Vögel, Basreliefs,Blumen, Architektur u. s. f. Starb zu Londonum 1690. Meusel Miscell. IV. 9.
Beisermann. S. Baysermann.
Beiß oder Zeick, ( ), ein geschickter
Miniaturmaler; war in Polen von deutschen Elternerkoren, und lebte noch 1778.
Beldermans, (F.). So wird irgendwo,ohne Weiteres, ein Kupferstecher genannt.
* Relerrhaler, (Johann), Kupferstecher,geb. zu Dresden um i53o. Dort arbeitete ergegendas End des XVI. JqhrhunVerts. (Nach winklerblühete er erst um 1620.) Von ihm kennt man,neben Anderm, nach I. M. Noßeni, welcher sichum 1675. (nicht 1758. wie Basan Lcl. 8ec. träumt)zu Dresden in Kurfürst!. Diensten befand (ob viel-leicht nach Basreliefs desselben?): Nimrods"Thurmbau, die Zerstörung desBabylonischenReichs,das römische Reich (in der Entfernung Cäsars Tod),und eine große römische Schlacht; dann das Reichder Kirche (wo dem Papst von — Carl dem Großengehuldigt wird); ferner eine H Communion, nachG Kaltcmark, und: Mars und Venus, ohneNamen des Zeichners Rost I. 210—11. u.
M-ber- p. 95. Wohl ist dieser Künstler der näm-liche, der im Lexikon Bellerrhaler heißt, undwelchen Papillon unter dse Formschneider zählt.
Beller, (Carl Urban), gab im J° 1806. (8'.Stuttg bey Löfland 2. Rthlr.) Schönheiten dertstarur, gezeichnet auf einer Reise durch Ita-lien in den I. 1802. u. i8o3. mit 20. radirtenBlattern, welche letztere etwas hart, sonst abernicht übel, der Text hingegen fast unter der Critikgefunden wurde. Oeffentl. Bl.
— — (Caspar), von Zürch in der Schweiz,geb. 1744. legte verschiedene vortrefliche Probenseiner Geschicklichkeit in der bürgerlichen und Kriegs-baukunst ab. Hiernächst sammelte er mit beträcht-lichen Unkosten ein vaterländisches Gemäldekabinet,welches einzig in seiner Art und sehr sehenswürdigist, da solches die Meisterstücke der geschicktestenalten und neuern Künstler der Stadt und desCantons Zürch enthält. Er lebte noch 1807. Mrc.
— — (Georg). Derselbe bekam, wir wissennicht eigentlich welchen Verdienstes wegen, denschönen Beynamen des vernünftigen Malers.Er starb um 1640. Mehr von ihm s. HüsgenN. A. i5i-52.
— — (Hans), Goldschmied in Nürnberg um1672. Derselbe ist uns einzig durch sein Bildnißbekannt.
— — (Heinrich), des obgedachten CasparsSohn, geb. zu Zürch 1771. lernte, anfangs alsbloßer Dilettante, bey Christen von Unterwaldendie Bildhauerkunst, welche er nachher in Rom, (woer seit 1794. lebt und sich dort verheyrathete) mitdem glücklichsten Erfolg praktisch übte. SchonFernorv's Sitten - und Culrurgemalde vonRe>m(S. 279.) sagt von ihm: „ Beüer von Zürch,ein junger Bildhauer, der mit Talent, Geschmackund Studium, viele Bildung des Geistes verbindet,würde zeigen, daß er fähig ist, den Verlust, denHelvekien durch Lrippels Tod erlitten hat, zu er-setzen, wenn sein Vaterland ihm durch Austragunggroßer Arbeiten Gelegenheit geben wollte, seineKunst in großen Werken auszuüben." Und ebenso heißt es von ihm in den Italienischen Miscell.1806. III. 159—61. „Beller zeichnet sich durchFantasie und tiefes Gefühl in seinen Werken aus.Von ihm kennt man verschiedene Mythen in Bas-reliefs dargestellt. Die Hofnung welche eine
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