Kellner.
Lettner, (J.C.E.) So heißt irgendwo, ohneWeiteres, ein Kupferstecher, von welchem manMdmsse von Bartholome, Jakob, Sebastian,einsund Regina Welser (letztre geborne Manlich)kenne. Ob es derselbe I. Rellner sey, der ini8oi. den großen nürnberger -Ochsen, der ams8. März d. I. dort geschlachtet worden, 26. Ctnr.wog, ick lang und über 6/^ hoch war, nach demausgestopften Original gezeichnet und gestochenhat(s- Meusels Archiv II. 2. 167.) ist unsunbekannt.
Heiner, (Ulrich), Goldschmied zu Nürnberg(in welchem Zeitalter wissen wir nicht) ist unseinzig durch sein Vildniß bekannt.
Ker-Porter. 619
Gartenkunst. Er starb 1748. im 64. Jahre seinesAlters und ward in obgedachten Lords Familien,Tegrabniß zu Chiswik beygesetzt. Nach ihm hatHogarth ein Altarblatt der Kirche von St. Ele-ment , und I. Frey nach seiner Zeichnung LothsGeschichte von Zampieri gestochen, er selbst aberArchitektur-Blatter nach I. Jones in Kupfergeetzt.
Rent, s ). So nenot auch Basan Lä.seo (man kennt aber seine Zuverlässigkeit) nocheinen andern englischen Kupferstecher, von wel-chem er kleine ländliche Blatter in Ovalform,die mit 1780. datirt seyen, wie z. B. die Un-schuld, die Eroberung u. s. f. anführt.
Lemnierer, (Christophs So heißt irgend-wo, ohne Weiteres, ein Künstler (wo, wann?)der durch Zeichnungen bekannt sey.
— — (Joh- Gottfried), Michel eines ge-schickten Zimmermeisters von Regensburg Sohn,der zu Berlin verschiedene hölzerne Gebäude auf-führte. Joh. Gottfried dann lernte die Bau-kunst bey Boehmen, und reiste darauf nach Ita-lien. Er verbesserte und zierte das Schloß nebstdem Girrten zu Oranienburg, und den Pallast undGarten zu Reinsbcrg, und st. zu Berlin 1748..kssicolai.
- - (Michel) s. den gleich vorhergehendenArtikel.
*Lempener, (Jacob). Auch I. Th. deBry hak nach ihm Blumen - Vasen gestochen.GLndellini macht, wohl irrig, selbst eine»Kupferstecher aus ihm.
Rempf, (Anton), ein Maler, arbeitete um1720. zu Königsberg. Lllienthal Th. l. S. 004.
Rempis, (Gerhard Yvo de), goß 1497. diegroße Glocke der Domkirche zu Erfurkh, die anMetall 276 Centner wiegt.
Rendal, (Johann). Von einem englischenKünstler dieses Namens heißt es irgendwo, daßer um 1780. Bildnisse gestochen habe. Wirklichführt der Katalog von Brandes unter diesemNamen zweye: König Eduard VI. ein schönesEchwarzkunst-Blatt, ohne Benennung eines an-dern Stechers, dann aber zugleich nach demsel-ben: View ok an Dncsmpemsnt at Dornbamvon CH. und P. W. Tomkins, in Aquatinta-Ma-nier, ebenfalls als ein schönes Blatt an.
* Renket, (Johann). Derselbe legirte derMalerakademie zu Augsburg alle seine Modellenach den beßten alten und neuen Statuen. Ren-kei gab zwanzig Blatter in schwarzer Kunst vonVorstellungen nach diesen oder andern Modellen indieser Akademie aus Licht. An ein 20. theilsvon ihm, theils nach ihm gestochener Bildnisse, von1708 — 20. datirt, führt ein Verzeichniß meinessei. Vaters an.
-( ), ein Miniaturmaler von Nürnberg;
heyrachete Sabma Sedelmayr, und arbeitetemit ihr zu Wien.
Renner, (Joseph), von Oetingen in Schwa-ben, ward 17H0. von dem Grafen Bielke ausRom zum Russisch - Kaiserlichen Hofmaler em-pfohlen. In der Aehnlichkeit war er ziemlichglücklich, übrigens aber weder in der Haltung»och im Colorit kunstmäßig. Tocgus von Parismachte seinem Credit ein Ende; daher er in seinVaterland zurückkehrte. Mensel Miscell.^l. 266.
^,Rent, (Wilhelm). Er war aus Porkshiregebürtig, und wurde viel zu Verzierungen ge-braucht, wo sein Geschmack lange Zeit den all-gemeinen Ton gab. Der Lord Burlington gab>hm Anleitung in der Baukunst. Was ihm abervorzüglich einen Namen erwarb, ist die neuere
Renrerlaer, s. Retterlaer.
---Lenrlbach, ( ). So nennt Rftters-
hausen <S. 109.) ohne Weiteres, einen Ge-schichtsmaler zu München, Schüler von AndreasWolf.
Rentier, s. Raendler, und Randes.
* Rerardr, ( ). So heißt Basan (Lck.
ssc.) einen Künstler, der verschiedene Aussich-ten von Florenz nach Jos. Zocchi in die Samm-lung gestochen habe, welche der Marquis Geriniin 1744- aus Licht stellte. Wohl ist aber hiervon niemand anderm, als von F. E. Berardi
— und von seiner eigentlichen Arbeit wohl nochschwankend genug, die Rede.
"Rerus, (Peter), Kupferstecher zu Amster-dam. Von ihm kennt man, ohne wettern Na-men eines Zeichners: procelsion riäisuls äsNaives ysnäsnt Is 8is^s äs ?sri8 en 1690.
— Is ttus äs 6ui8e epouse, xsr proeurstiouäu kor ä'ksysAns, Lllssbeth äsLrsnss 161h.beyde Blätter wahrscheinlich für ein historischesWerk—ferner Is Vrile äs dinrnberA 1619. welcheletztre Jahrzahl seine Dlüthezeit.bezeichnen mag.
* Rerken, (Wilhelm), der Sohn,, dessen imLex. unter seines Vaters Namen Erwähnung ge-schieht, blühete um 1727. Mn.
Rerkhaer, (Maximilian), ein Bildhauervon Brüssel, studirte in der Akademie zu Mann-heim, wo er 1779. den ersten Preis erhielt. ALc.
Rerle, (Hans), war um 1693. ein geschick-ter Kunstgießer zu Frankfurts» am Mayn. Mankennt von ihm Glocken und Grabmähler mit Fi-guren geziert. H. S. chüsgen S. 34.
^ Rern, (Anton), der Maler. Nach Hei-necke Ickes Fsnersls p. 62. war er einer derZeichner fyr das (mittelmäßige) Prachtwerk der
dslerls äs Ore8äe.
» — — (Leonhard). Derselbe ward in1648. zum Churfürstlich - BrandenburgischenBildhauer mit 5oo. Nthlr. Gehalt angenommen.Man kennt von ihm kleine Arbeit aus Elfenbein,Alabaster und Holz. Er starb^ zu Schwäbisch-Hall, wo er die Stelle eines äußern Rathsglie-des bekleidet hatte.
— — ( ). So hieß auch ein Bildhauer
zu Nürnberg um 1679- Derselbe ist uns alleindurch sein Biidniß bekannt.
Rer- Porter, s ), ein berühmter Pa-norama-Mahler in London, war im I. i8o3.im Begriffe, zum Beßten des militärischen Asy-lums, wozu Subscriptionen gemacht wurden,sechs große Panorama's zu verfertigen, welche diesechs merkwürdigsten Siege aus den brittischen An-nalen darstellen, und wovon der ganze Gewinn je-ner Anstalt bestimmt seyn sollte, AUg- Zeit. i8c>3.
i3i. Hiernächst kennt man nach ihm dreyin 1805. von Vandremini gestochene große colo-rirte Blatter, welche Suwarows Marsch überden St. Gsuhardsbcrg vorstellten, dem Kais.
Kkkk-