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Zweyter Theil, welcher die Fortsetzung und Ergänzung des ersten enthält.
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Lab ran na.

merklich gebessert haben. Um i 8 o 5 . sah man als-dann von ihm, ebenfalls zu Rom, eine in weissemMarmor verfertigte (mit dem Fußgestelle von vierSchuhen 8 ^ hohe) Bildsäule des Kaisers Napo-leon, welche um 'diese Zeit nach Paris gebrachtwerden sollte, und sehr gerühmt wurde. Geffeml.Aachr-

Labranna (Don Thomas). So nenntfiorlllo (>V. 205.) ohne Weiteres einen spani-schen Grande des XVII. Jahrhunderts, derunter die damaligen vorzüglichern Dilettantenseines Landes und Sammler von Kunstwerkengezahlt wurde.

Labruzzi (Carl). Und so Mensel (Mis-cell 7 XV- 184 — 85 .) um 1782. einen römischenLandschaftsmaler von Rufe, Bruder des nachfol-genden Geschichtsmalers, der sich damals denBeyfall aller Kenner durch ein Bild erwarb,welches die Rückkehr Dianens von der Jagdvorstellte, und des lebhaften Kolorits des um einenSee stehenden — Gesträuches und Grases wegen,vorzüglich gerühmt wurde. Derselbe lebte noch zuRom um i 8 o 3 . und wurde jezt freylich bloßunter die mittelmäßigen Künstler seiner Gattunggezahlt, den man keinem der bessern dortigen Aus-lander an die Seite setzen könnte. MeuselsUrch. II. I. 133 . Dagegen kennt man.von ebendiesem Labruzzi vier Folgen geatzter Blätter,welche um das Jahr i/Rl- u. s. f. erschienenwaren, und im säurn. 5 . billl. Xiumte 118—ig.sehr gerühmt werden, wie folgt: »Die erste:xiZurs onAlnall, stellen verschiedene Gruppenvon Personen aus allerley Ständen vor. DieZeichnung ist durchgängig sehr gut, die Gruppi-rungen vortreflich, und jede Figur mit Ausdruckentworfen. Die Umrisse sind radirt, und meistensmit zwey Tinten lavirt; flüchtig gearbeitet, abervoll Effekt (i 3 . Bl.). Die zweyte: MeistensGruppen von Landleuten, keine ohne viel Bedeu-tung; die Gestalten durchgängig wahr, und öftersauch schön; übrigens ebenfalls bloß flüchtig ra-dirke Blätter auf blassem, braungelbem Grund(18. Bl.). Die dritte enthalt 20. Gruppen (im-mer zwey auf Einer Platte); diese vollends sohingeworfen, daß fast nie Umrisse in den Gesich-tern angegeben, sondern nur die Augen, dieNaselöcher und der Mund mit Strichen angedeutetsind, aber dennoch voll Geist; vornehmlich ist dasGleichgewicht in allen Stellungen und Lagenlreflich beobachtet, und wir glauben daher, siejungen Künstlern, um Ideen und Etaffirungendaraus zu schöpfen l?), vorzüglich empfehlen zukönnen. Endlich wieder iZ. Blätter; diese mitder Aufschrift: ki^nrs satte äa cingns YNIINoriZwall (der Gräfin Beßbourg, so wie die ersteFolge dem Caval. N. C. Hoare zugeeignet). Auchdiese Figuren sind, ungeachtet des Zwangs, densich der Künstler hier auflegte, indem er sich 5 .Punkte geben ließ, auf welche der Kopf, die Händeund Füße treffen mußten, sehr leicht, natürlich,und noch ziemlich richtig gezeichnet; in der Manierradirt, in der man einige, nach bloßen Federzeich-nungen, von Bartolozzi hat, und auf braunen,blaßgelben Grund gedruckt." Noch späterhin end-lich sah man von unserm Labruzzl: Via -Zppiaillustren» ah Grbs lioma (12. Bl.), Welche inr/ 97 . von dem Frauenholzischen Verlage umr8 fl. verkauft wurden.

* — — (Thomas Peter), ein Geschichts-maler zu Rom um 180Z. (kaum noch derjenigedes Lex. wohl eher dessen Sohn), von dem sichdort verschiedene öffentliche Arbeiten ^fanden.Lvismayr's Ephemeriden der iralian. Lit-terat. Iahrg. IV. Heft 5 .

* Lacer (Caj. Jul.), wahrscheinlich eineStandsperson. Milizia (Lä. tsi-2. I. 88—89.)nennt seinen Tempel zu Alcantara »klein, aberzierlich und kunstreich", beschreibt ihn ausführ-lich, und unterscheidet solchen (gegen das Lex.)von einem zweyten nächst der Brücke über den.

Laferri. 65g

Tagns, von eben diesem Meister, Diese Brückewar die berühmteste, welche Spanien jemals ge-habt hat. An die 200^ über den Strohm erhöht,war solche 6?«v lang, mit sechs Bogen, jedervon 8HV Qeffnung und mit 28, breiten Pfeilern.Auf der Drücke stand ein Triumphbogen zu TrajansEhren, ebenfalls von Lacer's Arbeit. Alles vonGranit, in lange und 2^ hohe Blöcke gehauen.Mi/rLM. Der erwähnte Triumphbogen wurdezweymal, einmal von den Mohren, und zu Anfangdes XVII!. Jahrhunderts von den Portugiesenzerstört, aber beyde Male wieder, unter Carl V.und Carl III- doch etwas kleiner, neu erbaut.

Laclorre ( ). So heißt in den Xouv.

6. /grts (I. 68.) um 1801. ein Künstler von Bourrdeaux, den man damals, nebst drey andern seinerMitbürger, für tüchtig hielt, ein Monument fürBonaparte den Friedensstifter auszuführen, wel-ches mehrere französische Städte zu errichten ge-dachten, was aber die Bescheidenheit des Heldeneinsweilen nicht genehmigen wollte.

Lacombe( ). So heißt irgendwo, ohneWeiteres, ein nicht sehr neuer französischer Kunst-verleger, bey . dem sich, neben Anoerm, ein Ur-theil des Paris nach Z. Trevisani fand.

Lacorerrerie ( ). Ein Künstler dieses

Namens wird im ^Imsnnob äss össux-Hrtsvon 1800, unter den damals zu Paris lebendenZeichnern angeführt.

Lacornee (Jacob), ein junger französischerBaumeister, Schüler von Bonard, erh-elt um18 . den dritten Preis für den, bey Anlaß desLeichenbegängnisses des Bildhauers Ledoux aus-geschriebenen Ennvurf eines Gebäudes, das zumUnterricht in der Architektur und andrer damitverbundenen Kunst bestimmt seyn, auch dabey,auf schickliche Weise, ein dem Andenken des er-wähnten Künstlers geweiheies Denkmal angebrachtwerden sollte, lernst. xnü/.

Lacour ( ) von Bordeaux, s. Cour.

Dorr wurde vergessen, daß bereits derllss Ksanx-.Vrcs von 1803. eine» Orpheus undEuridice von ihm anführt.

Ladam ( ). So heißt irgendwo, ohne

Weiteres, ein Maler, der zu Tournay gearbeitet,und nach welchem G. Edelink Bildnisse gestochenhabe.

Ladespeldrickt (Johann), ein alter Ku-pferstecher, dessen Monogramms fl. le Lomes1. 1. p. rs 5 anzeigt..

Ladomin <F.). So wird irgendwo, ohneWeiteres, ebenfalls ein älterer Kupferstecher ge-nannt. , ^

Laeckb (W. vän der). Und so ein niederlän-discher Künstler, der um 1674. Bildnisse gestochenhabe

» Laellius, s. Lellio.

* Laen (Theodor van der) s. vanderlaen.

* Laenen (Christoph Jicob oder Johannvan der). Eigentlich' hieß er Christoph Jacob!,d. i. Christoph, Jacobs Sohn. Bolswertsgroßes Blatt nach ihm beschreibt der wmklerscheKatalog genau.

Laerrer ( ). So heißt irgendwo, ohne

Weiteres, ein Landschaftsmaler

Laubscher Johann Heinrich). Und so einuns sonst unbekannter Künstler, oder wohl eherDilettante. der eine Ansicht der Stadt Biel fürMerlans Topographie gezeichnet hat.

* Lafage, s, Lage.

* Laferri oder Lanferri, s. Lafreri.

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