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Ferver - Grdnunge -- der Stadt Tobutg.Das. i6:8. 4 °
Trechsel (Johann Martin),' Großkopfge-nannt, geb. 1661. zu Nürnberg, eines dortigenMarkt- und Waagmeisiers Sohn, gab, nebenAnderm, anf etlichen zusammengesetzten Bogen,eine Karte des Nürnberger-Gebieks. Dann hater auch selbst in Kupfer gestochen. Müller'spJürirbergische Kupferstiche I. i 56 . führennämlich (unter der Rubrik: Einzelne Sinnbilder)auf: 8cdema 8tatuarum, honorl et Onn.8eptorii-Virorum 6i§uicati, in luöis gosniciserectarum, a N. 8imons Lorumeistero, Reut.»6.8p. 8. seriH. iricissrum aAo/r. ?>ecÜ5e/
1679. dlorimdor^as, Irttoris I 4 nocr:ianlL. Bo-gengröße. Er st. 17Z3.
Tredern (Ludwig Sebastian, Graf von),aus Esthland. Derselbe studirte zu Jena, undließ dort 1808. 4"- drucken: Oisssrtario sistsusoviariulritn8toriae er inorabatiouis prollromum»wozu er auch eigenhändig das von C. Schnorrgestochene Kupfer zeichnete.
Treffkorn (Johann Samuel), Rathszim-uiermeister zu Halle im Magdeburgischen 1782.
Treff! er (Johann), Silberdrechsler zu Augs-burg 168g. Das Hochbeehrre Augsburg,od. Einzug beyder Köm. Kaiser!. Majestä-ten rc., von M. I. F. N). Augsb. r6go. 4 °>S. 4 r- In des F. Frisius Teremoniel derDrechsler, wird er unter .die vorzüglichstenDrechsler seiner Zeit gerechnet.
Treibers ), ein berühmter Baumeister .in Aachen, zu den Zeiten Carls des Großen. Mrc.
Treille (Franz de la). Von ihm nennt manfolgendes Werk: b,a maniörs'lle kortiüsr Vil-les, Lkastsaux, er faire Insux sorrs, mis enI'ran^ois par ie 8ei§neur stests /a Oomiuissairs en I'/Irtlileris. l^yon
i 5 z 6 . 40. Dann auch: Discours cles Vilies,Lbasteaux et korteresses battuss, assaiilie8er priges par la foros cls l'Artillsrie llurantles reines ses st.o^s Henr/ 11 . er Lbarlss IX.karia r 566 . 8°.
* TreINblaye (F. F. de la), ein Baumeister,s. oben und im Lex. Job. Tourain.
Tremblet (Bartholome), ein französischerBaumeister. Sein Biloniß erschien bey Odieuvre8°., von A. P. gemalt und L. F. gestochen.
Trembley ( ). Ein solcher erscheint im
Almanach sss 6eaux-^rts 1802. unter den da-mals zu Paris lebenden Modellirern u. Skucca-toren. Im Almanach äe Lomuieree 1811. fin-den wir ihn nicht mehr.
— — ( ). Ein solcher erscheint zum
erstenmal im Almanach ils Öommercc i8n.unter den damals zu Paris lebenden Malern.
* Tremblin ( ). Wir haben ein in kl.
Fol. radirtes Blatt vor uns, mit der Darstel-lung des Feuerwerkes, das in 1745. zu Paris,wegen der Einnahme von Tournay, gegeben wurde,und von de Beansire, Architekten des Königs,Mitglied der Königl. Akademie der Baukunst undStadtbaumeister zu Paris, angegeben worden.Dieses Blatt ist bezeichnet: K'e»rb/rrr le jeuneer (der aus Versehen oben gedoppelt,
als Abbö und Labbe erscheint) piox.; und:
A ksris cbs2 ?>nmb/ür. Ebenderselbe, oderdann ein Anderer dieses Namens, soll, alsThese, gezeichnet, und Doßier gestochen haben:Das Bildniß des Controlleur's Eust. Boußelin.
Tremmel ( ) , Hofmaler des Fürsten
Lobkowitz in Böhmen, wird 18 iü. unter den in Dres-den einpassirten Fremden aufgezählt. Dresdn.Anzeiger, Jahrg. 1810. S. - 799 » Ohne Zwei-
Trenk.
fel ist dies der nämliche Friedrich Tremmelvon Prag, der schon r 8 o 5 . von der Gesellschaftder patriotischen Kunstfreunde daselbst den zwey-ten auswärtigen (?) Preiß für eine uns unbe-kannte Arbeit erhielt. Meusel Arch. 1. (4.) igs.
* Tremoli lere (Peter Carl), aus eineradelichen Familie gebürtig. Zu Rom zeichnete ersich , als vier und zwanzig jähriger Jüngling, soVortheilhaft aus, daß man ihm die schon im Lex.erwähnte Copie nach Vanni's Simon dem Zau-berer zu fertigen auftrug, welche nachher in Mo-saik gebracht werden sollte. Eben so sah mandaselbst von ihm ein Bildniß Benedikt XlV. undein anderes des Herzogs von St Aignan, wieer dem Prinzen Vaini, im Namen des Königes,das Cordon bleu ertheilt. Auch für Privatper-sonen mußte er dort viel Staffeleigemalde liefern.Bey seiner Rückkehr nach Frankreich hielt er sicheine Zeitlang in Lyon auf, wo man von ihmtheils Altarblätter, theils zahlreiche Bildniße sieht,und ging endlich 172). wieder nach Paris, woer 1737. in die Königl. Akademie aufgenommenward. Sein Aufnahmsbild war die Landung desUlysses auf der Insel Calypso. Späterhin malteer noch ein Paar Altartafeln für die Kartheuserzu Lyon, und für den König Mehreres, das inTapeten gebracht wurde. Sein letztes bloß an-gefangenes Werk war eine Darstellung des gol-denen Zeitalters, welches erst nach seinem Todevon Lobe! vollendet wurde. Fioriiko > 11 . 224—24.Bey wareler heißt es ganz kurz von ihm: „DieArbeiten dieses Künstlers hatten Anmuth, Leich-tigkeit und Simplicität; sein zu kurzes Leben er§laubte ihm aber nichts weiter, als bloß Hofnun-gen von sich zu gebend Bey Gaulr de Sr-Germarn (etwas seltsam): „Mir einem kleinenGeschmack (perlt gour?) wußte er Anmuth überseine Figuren zu verbreiten, und sie mir einemwahren und natürlichen Colvrit zu beleben". Dannwieder: „Sein unterscheidender Charakter war,sinnreich in der Erfindung, correct in der Zeich-nung, im Helldunkel wohl erfahren, richtig imEffekt, glücklich im Colorit, von leichtem undgeistreichem Pinsel". Zeichnungen von ihm sahman im Kabinete des 1809. verstorbenen Fran-zösischen Künstlers I. A. de Silvestre. Nochmehrere (an die 3 o.) in verschiedenen Manieren,noch 1810. bey dem Erben des KunstdiletkantenPaignon-Dijonval zu Paris. Er hatte angefan-gen, nach feiner eigenen Erfindung und Zeich-nung die sieben Werke der Barmherzigkeit zuetzen, davon er aber nur zwey zu Stande brachte;und eben so kennt man von ihm einige Studiennach Watteau. Dann haben nach ihm gestochen:St. Fessard Alpheus und Arethusa, Venus undAmor, Amphitrite und Amor; Pakton, Venusvon Amor weggekapert; I Maillet, ein Dian^n-bad; F. S. Ravenet, Vignetten zu Doileau; I.van Schley , Sancho Pansa geprellt; Tanjö end-lich, Donquixotte empfängt den Ritterorden.
Trench (Heinrich), ein Jrländervon Abkunft,lernte die Malerei in Italien unter GiuseppeChiari, und erhielt seiner Geschicküchkeit wegeneinen Preiß in der Akademie des H. Lucas zuRom. Da er sich auf geschichtliche Darstellungengelegt hatte, so fand er in London wenig Auf-munterung, und ging daher zum zweytenmal nachItalien, wo er zwey Jahre blieb. Endlich kehrteer 172b. in sein Vaterland zurück, und starb dann zuPaddington im folgenden Jahre. Frorillo V. 549 »
Trenk (Friedrich Freyherr von), ein aus einerguten Familie 1726. zu Königsberg in Preussengeborncr Edelmann. Obwohl er von der Naturmit schönen Anlagen ausgestattet war, so fehlteihm doch die gehörige Brauchbarkeit für die Welt,mit der er fortwährend im Hader lebte, und sichdadurch ziemlich berüchtigt machte. Allbekannt,mehrfach übersetzt und mit Enthusiasmus auf-genommen, wurde in 1787. seine eigenhändige
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