V.
* Va (Ro). So kürzt sich der KupferstecherRoberr vaugban, auf einem in groß Octavmittelmäßig gestochenen Bildnisse des TürkischenKaisers Acomat I. an. Mrc.
v. (A.) Von einem Kupferstecher, mitund V. (und zwischen diesen beyden Buchstabenein -j' auf einem Querbalken) bezeichnet, kenntman, ohne weiter» Namen, als diese Anfangs-keltern, das Bildniß von Barthol. Scappi.
— — (F.) Nach einem so bezeichneten Künst-ler hat E. Fessard die Bildnisse zweyer Königin-nen von Navarra, Margaretha von Valois undJohanna d'AIbret, gestochen.
— — (G.) Von einem so signirten Kupfer-stecher kennt man ein, durch L- Pozzoferrato ge-zeichnetes Bildniß des Jakob Robusti (Tintorett)nach einem Brustbilde von A. Vittoria.
— — (H-) Don einem andern, so unter-zeichneten: Die VIl. Planeten, nach M. deKos; bann das Bildniß Georg Helds, Feirr(Feuer-) Schlossermachers (Büchsenschmiedes) zuNürnberg.
— — (I.) Ein solcher hat das Bildniß Lud-wig XIV. nach I. Egmont, in D. Dankert'sVerlage gestochen.
— — (L.) junior. Von einem so bezeichne-ten Kupferstecher kennt man 6. Blatter mit Schlach-ten, nach der Erfindung ven I. Cortest.
— — ( 8 . c.) So signirt sich ein deutscherKupferstecher auf einem Bildnisse Gustav Adolphsvon Schweden, ohne wettern Namen als dieseAnfangslettern, mit dem Motto: »ectora gmsnasser, u. s. f.
— — (M.) Ein solcher hat die Marter ei-nes Heiligen, ohne weiter ausgeführten Namen,gestochen.
— ^ — (T- F.) Einzig so signirt, kennt man8 Blatter Caprice!.
* vaalens, s. Fslens, oben und im Lex.
* vaarr (Johann van der). Dieser ursprüng-lich niederländische Künstler kam nach^ London 1674.und lernte dort bey Wyck dem ältern. Dannließ er sich in England nieder, und malte Land-schaften , Bildnisse und Stillleben, wovon beson-ders todtes Wildpret, Wachteln u. drgl. sich vor-theilhaft ausnehmen. Als Schwarzkunststecherbildete er den berühmten John Smtth. Nachihm theils gestochen, theils geschabt haben Bild-nisse: Basan, G Faithorne, B Lens. P. Lely,P.Pelham, dann eben sein Schüler Smith, und einUngenannter in R. Tompsons Verlage; darunter
mehrere der Königin Maria in England; Lensdes Ritters C. Cäcil, als Knabe, der mit einemLamme spielt. Von Geschichtlichem hiernächst,ebenfalls Lens eine Landschaft, mit Acteon undDiana staffirt; ferner Orlando und Angelica,und Rinalbo und Armida. Hinwieder kennt man,von ihm selbst geschabt, gleichfalls Bildnisse; wiez. B. des Königs Carls II. von England, nachWissing, und wieder der Königin Maria; danndes Grafen von Warwick und R Fieldings, beydenach P. Lely. Fiorillo V. 621. Lcole
Hol. et Hn^I.
vabeele (P.) Ein irriger Nahme für einenMedailleur Namens l). von Abeeke oder Adele.Ihn nennt die (Jeu eröffnete Mftone derMedaillen. Hamburg 1705. S. 71., dann auchA- Balemanns Münz - und Medaillen-Labiner. Letzteres giebt auch zwey seiner Schau-münzen; nämlich einen Medaillon auf das derStadt Amsterdam, vom Graf Wilhelm, geschenkteneue Wappenschild ^bezeichnet R (.);
und einen zweyten mit den Bildnissen der verwitt-weten Princeß Maria von England und WilhelmIII. von Oranien, diesen in r 654 - geschnitten(bezeichnet Z'. k.). Man citirt wegen beyden
r/. Doorr Dom. I. aä Hm. 1578. p. 260. u. Dom.II. x. 275.
vaca (Franz Vera Cabeza de), SpanischerMaler, geb. zu Calatayud 1607. Derselbe wurde,weil er von adelicher Herkunft war, Page beyDon Juan d'Austria zu Zaragoza. In der Kunsthatte er schon einige Vorkenntnisse, als er dieSchule des Joseph Martine; besuchte, und em-pfieng dann von gedachtem seinem Herrn Unker-terricht, der, wie man weiß, die Malerey selbstmit größtem Eifer trieb. Als indessen derselbenach Madrid zurückging, verließ vaca, seineDienste und lebte von da an vollends nur für dieKunst, bis an seinen in 1700. erfolgten Tod.Er war ein in jeder Rücksicht achtungswürdiger,und daher auch von Jedermann sehr hochgeschätz-ten Mann. Die wichtigste Arbeit von ihm, eineH. Familie, wird im Saale des Kapitels de laCasa del Sepulcro gewiesen. .fr'orillo IV-368 — 6 g.
vacca und Mantico ne, zwey wahrschein-lich Piemontesische Künstler, stellten in 1810. aufder Akademie zu Turin zwey Gemälde aus, dereneines einen Auftritt aus der in ihss. ist der Ge-meinde Carmagnola gewütheten Pest, das andersden Dank der Einwohner, nach Aufhören derSeuche (der unirige glaublich letzteres) darstellten.Der Prinz Camillo Borghese, als Generalgou-verneur des Departements jenseits der Alpen,kam, diese Bilder in Augenlchein zu nehmen,und öffentliche Nachrichten wollten wissen: Qn«Ltttttttttt .