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nichts von seiner Arbeit zurückließ; sodann, alser wieder nach Holland kam, die Stelle einesDirektors der Akademie im Haag bekleidete, unddergestalt bis an seinen im höchsten Alter erfolgtenTod auf seinen leicht erworbenen Lorbeer» (Glücks-kräutern) mit Nichtsthun ausruhte. Von ihmsieht man daher selbst in seinem Vaterland, nebstwenigen Staffeleybildern, einzig einen Plafondim Saale gedachter Akademie, und etliche Verzie-rungen an — den Stiegen des Hotels Porkland.Immerhin entdeckte man denn doch auch an diesemGeringen, in Composition, Zeichnung und Fär-bung , den aufmerksamen Schüler der Manier vonBerettini, den er sich zu Rom besonders zum Vor-bild gewählt, und — vielleicht auch schon dadurchden Mangel eines — gründlichen Kunstsinnes ver-rathen hatte. III. 172—74. Dort sein
Bildniß; man sieht ihm fast all' oben Bemerktesin den Augen an. S. auch oben den Art. Phi-lipp Duval (du Val). Nach ihm hat I. Mulderdas Titelblatt zu le Bruyn's Vo^axs sn b,evantgestochen. Unbekannt ist es uns, ob dieser oderder unten nach Uffenbach angeführte val ohneLaufnahmen (vielleicht Einer und Derselbe) essey, nach weichem I. Cvelmans die Entführungder Europa durch den göttlichen Stier, und Ledamit dem Schwan in Kupfer gebracht. S.
auch den gleich vorhergehenden Art. am Schlüsse.
* val (Sebastian du). Von ihm nennt einVerzeichniß meines scl. Vaters: Jupiter mit sei-nem Adler; dann die Bildnisse der Königin Ieanned'Albret von Navarra (1675.), und der Gebrüder,Odet, Caspar und Franz de Coligny, alle dreyauf Einem Blatte (1679.) S. auch den gleich fol-genden Art.
* — — (S. du), nach welchem C. Fritsch(vielleicht als Copie) das Bildniß des HerzogsFriedrich Carl von Holstein-Ploen gestochen hat,ist wahrscheinlich mit Obigem Eine Person.
* — — (Vinc. Vict.). Eine Abkürzung (aufKupfern) des unten ff. vincenz Viktoria vonValence.
* — — ( ). So nennt Uffenbach II.
44. u. ff. einen Geschichksmaler, der um i 685 .Vieles für die Kirchen zu Lübeck gearbeitet habe.Nicht unwahrscheinlich , daß derselbe mit einem deroben enthaltenen Philipp oder Roberr du valEine Person ist.
— — (du), zwey dieses Namens, der eineSchreibmeister aus der zweyten Hälfte des XVIIl.Jahrhunderts, der andere Schriftenstecher in derMitte des XVII. Jahrh. s. oben unter Aiclausdu val.
* valade ( ), hieß Johann, geb. zu
Poitiers, ein Schüler von Carl Coypel. Als Aka-demiker hat derselbe von 1751-81. mehrere Bild-nisse ausgestellt. So z. B. 1762. diejenigen derMadame de Bourgogne, des H. Coutards St.Louis-Ritters und dessen Gemahlin, und des Me-chanikers Loriot, Erfinders der Kunst, das Pastellzu fixircn. damit cke dt. derMa-irr. Noch andereBildnisse kennt man nach ihm gestochen. So z.B. des Kanzlers d'Aguesscnu von N. Dupuis;des Kanzlers Wi de Lamoignon, von I. Daullö;uns selbst unbekannte, von l'Empereur und Pinssio.Mrr. ^
valadier (Joseph), ein neuerer Architekt,wahrscheinlich französ. Ursprungs, der schon um1797. in Päpstlichen Diensten stand, und um i 8 o 5 .von Sr. Heiligkeit den Auftrag erhielt, nebst demAbte Fea, eine neue Ausgabe von dem bekanntenklassischen Werke von Desgodetz zu veranstalten,wovon erstrer die architektonischen Messungen be-richtigen, und letztrer den Text besorgen sollte.Deffentl. Nachrichten. Er lebte noch zu Rom1810.
Valda oder Walda.
valadier (Ludwig), ein berühmter Silber-arbeiter, von welchem der Hof zu München einprächtiges silbernes Modell der Trojanischen Säule(wie wir glauben, in neuern Jahren) gekauft hatte.
Koma äessritta i 8 o 5 . S. auch dengleich vorhergehenden Art.
Valayer (Mademoiselle Anne). So heißtim Katalog von paignon-D-jonval eine Blu-menmalerin, welche 1770. in die Akademie zuParis aufgenommen wurde, und von welcherman ein kleines Bildniß, nach ihrer eigenen Zeich-nung, von C. F- Letellier in gefärbter Punktirma-nier gestochen, kannte. Wohl sicher die nämliche,welche, wahrscheinlich nach ihrer Verheirathung,
valayer-ssoster (Madame) hieß. Unterdiesem Namen erscheint sie (etwas spät) zum er-stenmal im ^Imanssk Nos beaux-^rcs 1802»unter der Rubrik derksintrss äs Äsurs, ä'or-nemsnt st äs ^enrs äs »atme morte. Sielebte noch um 1817. und sah man von ihr aufdem Pariser-Salon desselben Jahrs ein Blumen-stnck und ein Stilleben (Tafel mit Wilpret, See-krebsen und Früchten), welch letzteres dem Königegehörte.
Valbeck (Ludw. von), d. h. gebürtig vonValbeck in Brabant, und zu Antwerpen 1212. ge-storben. DesRoches führt ihn als einen großenTonkünstlcr oder Jnstrumenkenmacher auf, der zu-gleich die Buchdruckerkunst erfunden haben sollte;allein Brer'tkopf in seiner Geschichte der Erfin-dung der Buchdruckerkunst widerlegt ihn hierinaussiihrlich und erklärt seine Behauptung für einenmächtigen Irrthum.
Valbonne-Barbr'er ( ). Soheißt ir-
gendwo ein Maler, dem der zweydeutige Ruhmgebühre, daß derselbe, im zweyten Jahre der fran-zösischen Republik, die meisten Kunstwerke ausden Niederlanden für Frankreich erbeutet habe.
— — (Madame), Gattin des Malers Bar-bier (wir wissen nicht, ob des Obigen?), undselbst vorzügliche Künstlerin neuerer Zeit; so ge-nannt bey Frorillo III. 482.
valbuena (Peter de Medina), ein Spani-scher Künstler, Zeitgenosse und genauer Freunddes Murillo, der sich vorzüglich mit der Aquarell-malerei) beschäftigte, und bey der damaligen Aka-demie sehr thätig bewies. Fiorillo IV. 296.
* valburg ( ). Wohl kein Anderer, als
der unten ff Tb- valburg. Nach ihm, untervalburg, und ohne weitern Namen als dem sei-nigen, kennt man ein Bildniß von I. Fr. Eronov.Mrc.
valcarcel (Gabrielde). So nenntFiorilloIV. Z71. Amn. c. im Vorbeygange, einen Spa-nischen Künstler, der in 1661. mit einer Mengeanderer, die Freyheit (den Künstlerstand) derSpanischen Maler behauptete, und es dahinbrachte, daß sie von allerley Abgaben, Militair-lasten u. s. w. befrcyt wurden.
vakck, valckenberg, valckenburg,valckenstein, valckerr, u. s. f, s valk,valkenberg, valkenburg, u. s. f. theils im Lex.theils unten. Jene (Un-) Rechtschreibung, sich,nach einem Mitlauter, des ck zu bedienen, ist aufalle Fälle fehlerhaft.
valda oder Walda (Michael), ein deut-scher Zimmer-und Baumeister, der um 1640. zuOlika in Volhinien arbeitete. Neben ihm werdennoch ff Künstler, ohne Weiteres genannt: Joh.Baczkorvicz, Stanisl. Marlorvic, Casp. Sän-gerin«, Sim. Starovolecius. Monument.Larmatar. k°ol. Lracov. 655 . x. 624.