Band 
Zweyter Theil, welcher die Fortsetzung und Ergänzung des ersten enthält.
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1975
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Valdambrino

valdambrino (Ferdinand). So nenntiQuadrio II!. 5 ii. einen Künstler, der seinenNamen von dein Ort in Veitlin entlehnte, woer geboren ward.

* valdanr (Alexander) l. bey diesem Art.des Lex. die Citation (vielleicht) richtiger: Far-to// 1 . II.

valdeivira od. Valdevira (Petervon),ein Spanischer Architekt von Valdevira gebürtig,baute von 1640— 56 . zu Ubede, aus Auftrag desCommenthurs Don Franz de los Cobos, die dor-tige schöne Kapelle dcl Salvador, und für denCommenthnr einen Pallast; beyde mit einem Ue-becmaaß von Verzierung. Nach seinen Rissen istauch die Kirche zu Caen. Endlich wird sein Ho-spital und die Kapelle von St. Jacob zu Baezafür eine der beßten Bauten in Andalusien gehal-ten, obschon es ihr an Correktheit gebricht. (Vr-staua Läir. tsrr. I. 020-21.

valder (Jsabella) geb. LarrasquMe, s. so-fort den Art. ihres Gatten.

— — (Juan de) Leal, geb. zu Cordova i6Zo.Schüler (nicht des schon 162h. verstorbenen Roe-las, wie f)aiomino meint, sondern) des Anto-nio de Castiüo. Derselbe hatte viele Talente zurKunst, und ließ sich zu Sevilla nieder, wo esIhm wegen deö großen Reichthums, den der Han-del nach beyden Indien daselbst zusammengehäufthatte, an Bestellungen nicht fehlen konnte. Auchnahm er an der neu errichteten Akademie ich I.1660. Theil, unerachtet er wegen seines neidischenund anmaßenden Charakters mit den übrigenKünstlern, vorzüglich mit Fremden in Uneinigkeitlebre. Palomino, der ihn persönlich kannte, undin seiner Jugend von ihm unterrichtet wurde,erzählt einige interessante Anekdoten von seinerZanksucht. Man sieht von ihm zahlreiche Werkein Sevilla und Cordova; allein ihr Styl isi ma-rn'erirt, weil er, von Gewinnsuchf hingerissen,keine Bestellung abwies, und mit unglaublicherSchnelligkeit mahlte. Er liebte gewisse gezwun-gene Stellungen der Figuren, kolorirte aber mitGeist und Geschmack. Eine merkwürdige Male-rey von seiner Hand befindet sich in der Kircheder Karidad, und stellt unter andern einen Leich-nam, der bereits in Verwesung übergegangen ist,so tauschend dar, daß Murillo, als er ihn er-blickte, behauptete, daß man sich mit den Fin-gern die Nase zuhalten müsse. Leal starb im1 .1691. und hat auch in Kupfer gestochen. SeineGemahlin, Donna Jsäbel, geb. Larrasquille,und seine Kinder, Don Lucas de valdes undDonna Maria thaten sich ebenfalls durch ihreTalente zur Malerey hervor. Don Lucas führtezahlreiche Sachen, vorzüglich Alftesko's aus, diezu Sevilla gewiesen werden, und stach in Kupfer;Donna Mari» aber war eine geschickte Oel-und Miniaturmaler!», und trat zuletzt in den Or-den der Cisterzienserinnen. Fiorillo IV. 284—86-

— — — — ein Spanischer Minister (äel

(ls Hscisnäu) dieses Namens in denletzten Dezennien des XVII. Jahrhunderts, derwegen seiner besondern Kunstliebe genannt zu wer-den verdient. Fiorillo IV. 3 )i.

— — (Lucas und Maria de) Sohn und Toch-ter von Don Juan. S- gleich oben den Art.ihres Vaters.

Valdivieso (Diego von), ein SpanischerGoldarbeiter zu Toledo im XVI. Jahrhundert.Theils eigene Glasmalereyen, theils Reparaturenälterer dergleichen von ihm, sollen sich, mit 1662.Larirt, in der Cathedraie zu Cuenca befinden.FioriUo IV. 188.

'-) Mit Wasserfarbe gemalte Tapeten, welche meist

Valee»

vaIdivieso (Louis de), ein Spanischer Künst-ler gegen den Schluß des XVI. Jahrhunderts, dereine große Fertigkeit hatte, sogenannte Eargos-Lapeten *) zu malen, zu Sevilla lebte, und vynPaeco mit Ruhm genannt wird. Fiorillo I V-i 3 g.

^ — — (Philipp de), ein Spanischer Maler,der bey FioriUo IV. im Register erscheint, denwir aber auf der dort angezeigten Seite, undauch anderwerts in dem Werke nicht auffindenkonnten.'

* Valdor oder Waldsr (Johann, s. K.

I. L.) Kupferstecher und Verleger, geb. um 1690.Er arbeitete seine meiste Lebenszeit zu Paris.Don ihm kennt man eine Menge andächtiger Vor-stellungen, die mit außerordentlicher Fencheit aus-geführt sind. Sein bedeutendstes Werk ist indessender schon im Lex. genannte 1 'riomybe Houi»ts justs (XIII.). geschichtliche Darstellungen auSdem Leben dieses Monarchen von 1620-^2. AmSchluß, wie es sich versteht, desselben — Vergöt-terung (1649.) Ein 20. Rubriken jener Darstel-lungen führt ein Verzeichniß meines sei. Vatersan. Gestochen nach ihm haben auch I. Marot,und ein uns ganz unbekannter Mich. Pontianus.Von seinen eigenen einzelnen Stichen nennt manauch: Issus silius Oeus, und: Vir^o OrsrisValentins — miraculis clsra, vier kleine Blatt?chen; aber, zumal die beyden ersiern, schön; fer-ner: Christus am Kreuze, von Callot geetzt, undvon dem Unsrigen mit dem Grabstichel Vollender.Dann ein Bildniß des Historiographen I. Pugekde la Sarre, nach G. Düffet, und eine H. Fa-milie unter einem Baume ruhend, nach G. Reni,die Landschaft nach H. Swanevelt. (Einige be-zeichnen dieses Blatt bloß mit seinem exc.) RostV. 341. Lr-amün. Einer unserer Kunst-

freunde kennt von ihm ein Marienbild schon mit1608. datirt, und sehr zart ausgearbeitete Blat-ter, die er 1611. zu Lüttich gefertigt; und sagtvon seiner Arbeit, sie sey bisweilen so fein, daßsie der Schwarzkunst nahe komme, aber, diesesRejtzes ungeachtet, etwas hart, steif und kalt.Dann nennt er noch von seiner Arbeit die Bild-nisse des Robert Bellarminus und des ArztesHeinrich Corvinus, letzteres nach Anna Corvinagestochen.

— — (I. B ) Die Abbildung einer StatueLudwig XIV. ohne Namen des Stechers (deraber Simonneau der Sohn ist) soll bezeichnet seyn:I. 6 . ^Vsläor erexlt ^nno 1704.

* — — (Ludwig), Aach ihm soll auch Er-tlnger eine Sammlung von 12. Landschaften ge-stochen haben.

— ( L. I.). Bon einem^ dieses Namenswerden irgendwo 5 . Duodezblatter angeführt:Christus am Oelberg, ein Ecce Homo, die Kreu-zigung, St. Lambert und noch ein Heiliger.

* vale (S.) So nennt Rost IX. 180. N°. 6.einen Künstler, nach welchem C. GrignonO^g.)eine perspektivische Anficht des Londner- Findel-hauses gestochen habe. Andere (z. B- Huvsr p«699.) kennen mehr ähnliche Blätter von Rooker,Canot u.a. nach dem Unsrigen, der aber wahrschein-lich kein Anderer, als der Samuel Wale des Lex.ist. S. auch unken den Art. Simon valee.

* valee (Alexander), arbeitete zu Paris. Ein

Bildniß des Wundarztes I. Guillemeau von ihm(^. ksc.) ist schon von 1686. datirt. Die

Reise Heinrich IV. soll (nach Einigen) statt ausneunzehn, aus — 69. B>. bestehn. Andere nen-nen noch von ihm: Jesus, dem Volke dargestellt,nach St. du Perac; etwas nach D. I. Clo-vio, u. s. f.

«ch Amerika gingen. Fiorillo IV. S. 94. Note X.u u u u n u >t u u u u