Band 
Zweyter Theil, welcher die Fortsetzung und Ergänzung des ersten enthält.
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1986
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ig86 Vallaperta.

vallaperta (Jgnaz). Derselbe hat in ei-nem Buche, welches auf der Dresdner-Bilder-galerie aufbewahrt wird, und worein diejenigensich einzuschreiben pflegen, die solche besehen, un-ter dem Jahre 1769. sich als ein Miniaturmaleraus Mailand angemerkt.

vallard (Niclaus). In der Bibliothek desPrinzen von Benevent (Talleyränds) findet sichein hydrographischer Atlas, der in rz 47 . vopdiesem Vallard gezeichnet wurde, und die östli-chen und westlichen Küsten von Neuhvllanddarstellt.

— — (Gebrüder), Nagion einer Calkogra-

phie zu Mailand um 1808. x-r-b/.

* vallaper ( ), s. oben valayer.

* valle (Andrea della), ein Paduaner. NachMilizia (Lä. ter--. II. i 53 .) baute derselbe diezwey Meilen von Padua entfernte Karthause soverständig, daß sie aus Einem Wurfe zu seynscheint; und so schön, daß man sie dem Palladiobeymaß, von welchem der Unsrige einige bisdahinnie bekannt gewesene Werke ans Licht stellte, undsolche mit 5 . Kupferplatten versah.

* — — (Anton). Zu diesem Art. im Lex.setze die Citation: Trtr.

— — (Baptist« della), s. unten vallo.

— — oder valli (Carl und Johann da),jener etwa auch Carls Milanese genannt, zweyMailandische Maler, welche gegen Ende des XV.Jahrhunderts blüheken. Johann soll schon um1460. gearbeitet haben, aber nichts mehr vonseiner Kunst vorhanden' seyn. La»--?' (Lä. ter?.IV. 184.) nach Morigia's: Xobiita Llilanese,und nach Lomazzo S- 4 » 5 .

— — (I- della) genannt hJapolitano. Sosoll ein Maler heißen, der eine Folge von 6 .Landschaften radirte, und nach dem Cajet. Bianchrdas Bildniß eines C. I. Oldone gestochen habe.

— — (Ludwig de). So heißt ein geschickterDecoupeur (wir wissen nicht, ob von älterer oderneuerer Zeit), dem der muntere Kapuziner, Anr.Zucchelli, in seiner Brasilianischen Reisebeschrei-bung, eine gewaltige Lobrede halt, und sagt, seineKunst sey so groß gewesen, daß die Inquisitionuntersucht habe, ob nicht der Teufel dabey helfe.Tübing. Morgenbl. 1814. I> 281.

----- (Philipp de la). So hieß ein Ita-liänischer Kupferstecher, der, nebst so vielen Lin-dern, an den Malerbildnissen des Museo Fioren,kino gearbeitet hat. Dann kennt man von ihm,ohne Namen des Malers (1782.) ein Blakt: Kampfder göttlichen und menschlichen Liebe, deren auchLas Lex. erwähnt, und aber den Meister zugleicheinen geschickten Bildhauer nennt. Dann Ande-res nach Zeichnungen von Titian. Eine von ihmgemeißelte Verkündigung Maria soll sich in derKirche St. Jgnaz zu Nom befinden, und scheint,nach einem Blatte, welches T- Solari gezeichnetund A. Faldoni gestochen, in einem sehr angeneh-men Style behandelt und gruppirt zu seyn.

— — ( ). Einen Maler dieses Ge-

schlechts will auch Hemecke II. 176. kennen,der zwischen 1680. und 85 . für die Kirchen zu Lü-beck gearbeitet habe.

Balles.

valle oder wallee ( ), ein Graveur zu

Berlin um 1766. S. den dortigen Adreßkal. d.Jahrs S- 100.

vallee (Stephan de la) poussin genannt,ein Geschichts - und Landschaftsmaler zu Parisum 1750. Ein landschaftliches Bild von ihm mitRuinen findet sich bey Lands» (ka^sa^es erIsbleaux äs 6enrs III. 74.) im Kleinen nach-gebildet. Dort (1808.) heißt der Künstler eingewesenes Mitglied der ehemaligen Malerakademie,der sich auf den Salons durch einige wohl com-ponirte, verständig stylistrte Bilder ausgezeichnet,auch lange zu Rom sich aufgehalten habe, undvor einigen Jahren in Frankreich gestorben sey.Dann werden nähere Notizzen über ihn für denfolgenden Theil verheißen, welche aber zurückge-blieben sind. von ihm selbst, oder nach ihmgeetzt (kurz, ohne andern Namen als den seinigen)kennt man das sehr seltene Blatt eines an denFelsen geschmiedeten Prometheus, mit der son-derbaren Aufschrift: debnstlsrio ä'VsI. Oto. i 555 .Gestochen dann sicher nach ihm hat St. Fessard(1760.) den Bal von St. Cloud, wo der Malersich St. voussrn nennt; und Margaritha le Comte(g. s. komre 1764.) das ebenfalls seltene Bild-niß des Kardinals Alex. Albani; dann Weirotter9. Bl. über die Reise von Wakelet und der vor-genannten Mad. le Comte durch Welschland *).

Mrc. Einer unserer Kunst-freunde nennt nach ihm, von Weirotter nament-lich ein Blatt: Das Lob der bildenden Künste,und eignet die Verzierungen zu: Vo^aZe äs ülr.XVntsIet, I'^bbe Lopstts st Naägms Is Lomts(1764.) Weirottern und Watelet gemeinschaftlichzu. Dann heißt es dort weiter: „In 1810. warbey Mitzky und Comp. in Leipzig auch zu haben:Sammlung von Arabesken zur Verzierungder Zimmer, gezeichnet zu Rom von L.poussin, gestochen von Gupot, heraus-gegeben von A. Lenoir, mit 40- Kupfern,kl. Fol. Preiß 9 Thaler **). Dieser Künstler istauch in gegenwärtigen Supplementen schon unterpoussin aufgeführt worden, und scheint (obwohlihm dort kein Lob gespendet wurde) doch immer-hin zu seiner Zeit in einem gewissen Ansehen ge-standen zu haben." HiE« 5 .

— — ( ). Nach einem ältern Künstler

dieses Namens hat P. Drevet das Bildniß An-tons von Bourbon, Grafen von Moret, gestochen.

— — ( le), ein französischer Stecherneuerer Zeit. Derselbe lieferte für's Museum Na-poleon :

Heft IV- l.scc>n äe Nusique. verbürg p. Nsrcdsi's äsl.Dies gemeinschaftlich mit Morel.

» XUII. LavalierpsrtLntpour la promennäs. Xuixx,6 iauni äsl.

« XI.VIII. la dl-litreZss ä'ecols, Lresp! x.

* — — s. auch valee, oben und im Lex.

* vallenhoven ein irriger Name für vol-lenhoven im Lex. und hier.

valleran (P.) Ein solcher hielt um 169Z.zu Paris einen Verlag von Kupferstichen, ausdem wir Bildnisse damaliger Personen, und Co-stumes damaliger Zeit, kennen. Derselbe schriebfeinen Namen auch vallerand und valcan.

* vallery s. valeri im Lex. und hier.

valles (Hernand de). So heißt ein Spani-

Meine Bekanntschaft mit ihnen zu Rom (-762.) gehört zu den angenehmern Reminiscenzen meines Lebens,obschon ich nicht verhehlen darf, daß der sel. Winkelmann, vielleicht auch nicht ohne Grund, auf die Rich-tigkeit von Watelet's Kunstgeschmack eben nicht große Stücke hielt.

Nil) Somit Uebetsetzung , oder vielmehr Nachstrch von: XouvsIIs colisctlsn ci'^rLbe8qus8 6s88in^8 ä Korne p. TiavaL/,-st surrs8 cslebrs 8 2rti8te8 inoäsrue8, st grLVk8 par , Lvec un Lxposs Üi8torigus 8ur Is

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