Band 
Zweyter Theil, welcher die Fortsetzung und Ergänzung des ersten enthält.
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Voilta.

Voile» ( ), ein geschickter (bey Fiorillo

K> S. II. 58 . heißt er »ausländischer'') Bild-nißmaler in Oel (1790.) zu St. Petersburg. Frü-her war er Schauspieler. Georgs Beschrei-bung von Gr. Petersburg S. 340.

v 0 tnier ( ).' Ein wenig bekannter Fran-

zösischer Künstler neuerer Zeit. Auf dem Pariser-Salon 1806. scth man ?n Aquarell die Perspekti-vische Ansicht eines Triumphbogens, wovon esim pausanias Fran^ai« S. 5c»2— 3 . heißt: DieComposition habe im Ganzen sowohl als im De-tail gefallen; einzig hätte man die dabey ange-brachten kleinen Galerien (wo«l: Nebendurchgänge)zu kleinlicht und unbequem, und der Majestäteines solchen Denkmals unangemessen gefunden.Eine Nachbildung davon findet sich im VII. HefteVon Derournelle's dranäs prix ä'Hrclntec-ture, oder kecueiläs äivers prozsts nouveaux«i'-Ircliitecture.

vorn off (Michael), ein Maler aus Rußland,von dem wir nur wissen, daß er 1790. die Dresd-ner-Galerie besah, und dort seinen Namen in dasFremdenbuch einzeichnete.

^voiriau eigentlich voir ist ( ). Nach

ihm, dem man (er lebte noch 176V) den Titel alskeinrre orüin. «in kol ä ksrig beylegte (und derübrigens mit dem schon oben angeführten Wil-helm Voeirior Einer und Derselbe ist) soll nochferner gestochen seyn; von I. Danzel: le Viel-Isrci stuäisux, Halbfigur, kl. Fol.; von Daulls:l'gpplication ä l'etllils; vonDuchöne: Der AbtN. Chanlatte; von Miger: Herkules und Anteus,in gr. Fol.; von Moitte: Vran^ols äs 8cepssuxäs Vieilievlile; von le Vasseur für Dauüs'sVerlag: Ein Mädchen mit einem Vogel, Halbfi-gur in 4°. betitelt: 1,2 )euos88e volLrro.

voir in (C. I.), ein Künstler aus Lotharin-gen , der zu Anfang des XVIII. Jahrhundertsin Rom arbeitete. Nach seiner Zeichnung hat N.Oddi den Frater Nicla Longobardis 1716. in 4 °«gestochen.

* voisard, s. voysard, unten und im Lex.

voir, s. oben voigr.

vol: Abkürzung der unten folgenden Künstlervolckamer.

* v 0 1 aire ( ). Irgendwo nennt man ihn

den Chevalier Zoh. Aneon volaire, und sagtdabey, er habe sich vorzüglich durch meisterhafteDarstellungen nächtlicher Ausbrüche des Vesuvberühmt gemacht. Nach dem winklerschenGantkatalog war er Schüler von Dernet, wohnteum 1766. zu Rom, und fertigte dort schöne Ma-rinen; späterhin gieng er dann nach Neapel, woer sich um 1770. aufenthielt, und setzte sich end-lich zu Nantes. Einigen Nachrichten zufolge soller ursprünglich ein Engländer gewesen seyn. Inder Kaiser!. Galerie zu St. Petersburg (N°. 1807.und 1808.) findet man zwey ^ -schlachten vonihm, deren eine die Zerstörung DttomanischenFlotte (wann?) darstellt. C- -blich lebte vo-laire noch um 1788. Gestochen nach ihm (wahr-scheinlich zu der Zeit, wo er noch zu Paris fürdie Buchhändler arbeitete) haben P. du Flos dieSvlvatarra, und C. Guttenberg den Ausbruchdes Vesuvs (1771. gemalt), wie wir denken fürdas Werk von St. Non gestochen. Dann kenntman ohne weitern Namen als mit seinem pinx.bezeichnet (verlegt zu Paris bey der Wittwe vonF. Chereau): daleres äs büsltlie attaquantesuns 8llitaire sur les eotes 2 Isur Isis, und:dombat eutrs äs navire« kranqals et ^ll§l2is.

* v 0 1 ant ( ), welcher im Lex. unter dem

Art. von St-de laRtviere erscheint. Nach Gan-

Volckart. 4<rzi

deMni hätte derselbe, neben Anderm, Reuter-gefechte in Holz geschnitten.

volanre (L.) Ein solcher soll ein Bildnißdes Czaar Theodor, Sohns von Johann Basi-lides, gestochen haben. TITrc.

*volarerano, s. voleerra im Lex. undunten.

volcart, s. unten volckart.

v 0 lckamer (Barbara), geborne Vierer oderVierer von Nürnberg, war in verschiedenen Kün-sten geschickt. Die Familie ihres Ehemannsbewahrt noch von ihren Arbeiten auf. Sie hei-rathete i(> 43 . den bekannten Arzt Zoh. Georgvolckamer zu Nürnberg und starb hier den Tagnach der Beerdigung ihres Ehemanns. Will'sAürnb. Gelehrrenlex. IV. isZ.

— — (C. T.) luven, und H. Bölmannkecit; so bezeichnet rubricirt Müller s ver-zeichn. Närnberglscher Kupferstiche I. i 3 a.ein Blatt in gr Fol., welches die Ehrenpfortedarstellt, die 1712 zu Ehren Kaiser Carl VI. inNürnberg gerichtet wurde. Dann I. c. i 3 ».i 3 a. einen Ehrentempel auf Kaiser Leopold,und einen Triumphbogen auf Kaiser Joseph I.,beyde in Fol. und bezeichnet: G- vol (ckamer),Inv.; I. G. Erasmus Oelineavit; L. C.Glotsch scul.

— — (G ) s. vorstehnden C. T- volckamer.

— — (Joh. Christoph , ein Sohn der obigenBarbara, geboren zu Nürnberg 1644. und alsein angesehener Kaufmann hier 1720. gestorben.Die Blumen und Gartengewächse (er hatte nichtallein große Kenntnisse in der Gartenkunst, son-dern besaß auch selbst einen sehr schönen Garten)die man in seinem Buche, betitelt: Nürnber-gische Hesperides II. Thl.Fol. 1708-14. findet,sind (von verschiedenen Kupferstechern) meist nurnach seinen eigenhändig nach der Natur gefertig-ten Zeichnungen gestochen , worden. Von diesemWerke, was unsern volckamer zu damaliger Zeitberühmt machte, hat 1713. E. Reusch den erstenTheil auch ins Lateinische gebracht. Will'sNürnberg. Gelehrrenlex. IV. 125. ff. Manhat auch nach seiner Zeichnung zwey Meilen-Säulen (von 1697. und 1702.) in Kupfer.

volckart (F. T.), ein Kupferstecher zu Nürn-berg, von dem man einen Prospekt des Ritter-utes Vestenbergsrenth Au. Fol. kennt. Mül-er's verzeichniß Nürnbergischer Kupfer-stiche I. 96. S. auch unten Theodor volkerrs.

— — (Johann, oder Johann Friedrich),Kupferstecher zu Nürnberg, geboren daselbst 1780.und noch lebend um 1809. Spuren von seinerArbeit findet man schon um 1778. Von ihm kenntman z. B. Blätter zu den von Baumgärtner ausdem Englischen übersetzten Ruinen von Pastum,zu Schrebers Säugethieren u. s. f. Obiges be-reits um 1789. Don Neuerm dann zwey Blätterzu I. G. Steinbuch's Analekten für die Natur-kunde. 8°. Frkf. 1802. nach des Verfassers Zeich-nung. Noch werden irgendwo von ihm ange-führt: Bildniß Siegm. Gabriel Holzschuher's inFol., und ein Prospekt von Nürnberg aus demXV. Jahrhundert in qu. Fol. Letztres Blatt istNach dem Originalgemälve des M. Wolgemuthgefertigt, was man zu Nürnberg in der Lorenz-kirche findet.

— — (Reinier), ein Goldschmied zu Nürn-berg, wo er 1697. starb. Trexsel's erneuer-tes Gedächtniß des St. Johanniskirchhofs

1786. 4°. S. 197.

* -> — s. uyten und im Lex. volkaerr.

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