4o82 Walker.
mit dem Kupferstecher Atkinfon verbunden, der denStich und die Färbung besorgte. Fiorillo V.707. Dann aber kennt man von ihm als Ste-cher mehrere/ besonders Damenbildnisse, nach W.Lawranson, W. Miller/ P. Rembrandt*), G.Romney, Schebanoff (der Kaiserin Catharina II.),F. Webster und F. Weatly, wie wir glauben mei-stens geschabt**). Mistriß Gibson, und Clara/letzteres nach W- Pether (wovon ein Aufsatz beyMensel (Misc. I. 10.) von dem Fantasie«Bereys wohl ein übergroßes Wesen macht, sowie l. c. IV. 46 . noch von einem andern Blattedes Unsrigen, Sylvia rubricirt), alle drey rothpunktirt. Dann von Geschichtlichem und Anderm:Kell kiclikiA und die junge Perserin, wel-che die Sonne anbetet, beyde nach M. Cosway;den Glauben, nach I. Gardner; den Tod desKindes der Wittwe von Sarepta, und Alceste,beyde nach P. Hoare; den Brand der spanischenschwimmenden Batterien/ »ach T-Luny; dieDorf-Loctorin und den Magicus oder Bauer, nach T.
I. Northcote; aus Shakespeare's Cymbelline,Akt III., Sc. 4 , nach E. Penny;. Herkules alsKind zerreißt die Schlangen, nach I. Reynolds(dies ein Hauptblatt von W-); den Tod der Ge-mahlin dcS Brutus, Porti«, nach G. Schalken;Petrus verläugnet Jesus, nach M. Valentin,sus der Gallerte zu St. Petersburg (alle dieseBlatter in Schwarzkunst, in 1782, 83 und 84gefertigt, mit Ausnahme des letzter», dessen Da-tum (1789.) anzuzeigen scheint, daß Walkererst in oder nach 1784. nach Petersburg gegan-gen und bis zu Anfang des XIX. Jahrhundertsdort verblieben sey). IX. 021— 22. Ir-gendwo finden wir noch von ihm angezeigt: tke
Mais anä olä Saljo?» nach H. Walton,dies gemeinschaftlich mit Bartolozzi; dann dieBildnisse der Kaiserin Catharina II. in Reiseklei-dern (wohl das schon genannte);, des Fürsten Po-temkin, Generals Lanskoi, Admirals Greigh u. s. f.Anderes nach Abbolt und I. Rigaud. Georgsnennt ihn 1790. Hofkupferstecher zu St. Peters-burg. S. den gleich ff. Art. und unten einenwalcher, als Englischen Kupferstecher in Ruß-land, mit welchem der Unsrige sicher Einer undderselbe ist.
* Walker (I.) Sollte wohl von einem An-dern als dem abstehenden Jakob Walker ein,wenigstens dem Titel nach, sehr merkwürdigesWerk seyn, welches bey Mensel A. Misc.
II. 254 - rubrizirt wird, wie folgt: I'ke nevv Lop-xer-klate IVlaAgsine; or moutkl^ Labinet okkicturesgus Ln^rnvinxs. Intenciell to com-
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Oopper - ?Iates. 8 ^- 4 "- Honclou 1794 anä
1795. 1—45.
— — (I- G.) Von einem solchen kennt manfür den Verlag von I. Ginger zu London (i 8 o 3 .)ein Bildniß des Schweizer - General - KapitainsAloys Redings, nach Diogg, in Oktavformat fürJohn Bull gefertigt.
*— — (Robert). „Derselbe" (sagt FiorilloV. 406—7. „ist unstreitig der berühmteste Maler,der wahrend des Protektorats blühte. Er verfer-tigte viele Bildnisse von Ol. Cromwell, unter an-
Walker.
dern eins auf Befehl der Königin Christina, dasden Protektor mit einer goldnen Kette um denHals darstellt, an welcher eine Medaille mit dreyKronen,^ dem schwedischen Wappen, und einePerle hangen, und das die Königin ihm als einGegengeschenk für sein von Cooper gemaltes undvon Milton besungenes Bildniß Übermächte- Esbefand sich vor Zeiten in dem Besitz des LordMountsord zu Horseth in Cambridgeshire, undverdient mit einem andern, das der Graf vonEssex zu Cashiobury aufbewahrte, verglichen zuwerden. Das im Lex. bemerkte Bild, auf demman Cromwell und Lambert erblickt, hieng in demCabtnet des Lord Bradford. Uebrigens malteWalker auch einige minder berühmte Personen,z. B. eine ganze Figur des GroßsiegelbewahrersKeble, die man ehemals im Cabinet des Mr.Onslow bewunderte, und einige alte Philosophen,deren Gesichtszüge er von unbekannten armenMännern entlehnte. Sein eignes Bildniß sah manin Leicesterhouse und in der Gemäldegallerie zuOxford." Eines seiner Bildnisse von Cromwellhat er selbst, doch ohne feinen Namen, inSchwarz-kpnst geschabt ***). Sein selbst gemaltes Bildnißsollen Lombard, dann auch Chambers gestochenhaben. Geschabt haben nach ihm das des Crom-well, Fabcr und Lombard (kslkam exc. 172a.),und Ebendasselbe gestochen, B. Picart; W. Fait-horne, das des Thomas Fairfax; und I. Nut-ting das der Herzogin von Deaufort.
*Walker (Wilhelm). Kupferstecher, welcherim Lex. nur ganz kurz, unter dem Art. von Amonerscheint, geb. in England um 1700. (Basan Ls.sec. b. 1726. zu Salisbury), und blühend 1760.zu London, wo er sich mit feinem Bruder Amonniedergelassen hatte. Dieser Künstler hat für Boy-dell Blätter nach verschiedenen Meistern gestochen.Rost IX. 2Z0— 5 i. führt ein Zehend dergleichenan: Nach Amoroso, das kleine Fischmädchen undden Jungen mit dem Vogelneste (Cab. Devonshi-re); nach P. Berettini, Christus erscheint der Ma-ria im Garten (Cab. Orford zu Houghton); denRitter B. Gerbier und seine Familie, schön, nachvan Dyk (Cab. der Erbprinzeffin von Wales);die Flammändische Unterhaltung, nach van Herp(Pendant zum Flammandischen Essen, von I.Taylor); die Gewalt der Schönheit über einenSatyr, nach P. Lauri (Cab. Montaigu); Dianaund Callisto (Jupiter verführt, unter Gestalt je-ner Göttin, diese Nymphe), nach F. le Moine(Cab. Webb); die kleinen Vogelfänger, nach Net-fcher (Cab. Delme); die Löwin mit ihren Jungenfpielend, schön, nach Rubens (Cab. Orford);Jakob trankt Rahel's Heerde, und Jsaak segnetden Jakob, nach Trevisani (Cab. Devonshire).Andre fügen noch hinzu: §t. Martin üivickiogIris cloak, nach Rubens, und einen Engel nachTh. Woorlidge; dann das Bildniß des GeneralFleetwood, nach I. Houbracken. Ohne Zweifelist der Unsrige derjenige William Walker, vondem es bey Fiorillo V. 800. heißt, daß er 1793.gestorben, und seine Biographie in GentlemansMagazine 1 *. llXIII. k. I. x. 279. zu fin-den sey.
— —. -7- ein neuerer Englischer Künstlergleichen Geschlechts und Namens, und einer derberühmtesten von denen, welche Ansichten griechi-scher Gegenden dargestellt haben. Auf dem Salonvon 1806. sah man von ihm, neben andern, die-jenige der Stadt oder vielmehr Dorfes Castri, an
-») Ein betagtes sitzendes Frauenzimmer in Klostergewand, dir ein Mädchen lesen lehrt, nach diesem, von demUnsrigen, zählt Füßli iv. -zg. unter die vorzüglichen Blätter.
ÜN) Namentlich auch mehrere von der Kaiser!. Russischen Familie (wie z. B. die Großfürsten Alexander undConstautin) nach der Zeichnung der Großfürstin Maria Friederika. Siorlllo K- S. n. S. roo.
Beyläufig! Ein anderes meisterhaftes Bildniß von Cromwell, im Kabinet Mortimer, hat Bartolozzi (-302.)vortrefflich gestochen. In den Londner - Kupferladen sah' man solches überall neben denen von Buonapartrhängen, zu welchem Zwecke es auch ausdrücklich gefertigt worden zu seyn scheint.