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gab er zu C- Linnäus Hortus eilsfortianus,neben dem Titelkupfer verschiedene sehr schöne vonihm gezeichnete und gestochene Blätter. Von Ein-zelnem kennt man von ihm: Eine H. Familie nachI. C- Procaccini*); den Groß-Emir der Araberin der Wüste und dessen Gemahlin; 12 Quart-blatter vom Leben und Tod Christi u. s. f. Dannnach ihm eine Menge Bildnisse, besonders vonI. Houbraken, wie z. B- H. Boerhavens **);dieses auch von F. Kauke, und ein drittes (wahr-scheinlich das unten in der Note genannte Urbildder beyden andern) ohne weitem Namen als denseinigen; ferner der Aerzte Arent Kant, seinesFreundes "*), und F. Ruyfch u. s. f. Auf meh-rern dieser Bildnisse findet sich, als sein Zeichen,das pinx. Rost VI. ao/.
Wie eine unserer Handschriften besagt, st.unser Künstler 1769. Eben diese Nachricht nenntnoch von ihm: Die Blatter zu der Ausgabe zuden Werken des Vesalius, 2 Bd. gr. Fol. Ley-den i/sS, und zumal das herrliche Titelkupfer.Nach ihm dann, von I. Houbraken, die Bildnisseder Kaiserin Anna Jwanowna; Lord Anson's vier-mal (einmal ohne des Unsrigen Namen); das (mitder Adresse von CH. Weyers sehr seltene) desGot-tesgelehrten C. Honthorst u. s. f. Ferner ein Ti-telkupfer nach N. Verkolje, mit der Inschrift:klscast 6c»ek 'slantls van Utrecht. (Utrecht» 72 g.)
Wandeland (Adam), ein gelehrter und vor-trefflicher Maler von Angers in Frankreich, blühteum 1574 Ebenderselbe hat,,nach Aussage Iö-chec's, einige Städte und Länder sehr artig be-schrieben.
wand er ( ), Kreisamts - Kanzellist zu
Jungbunzlau in Böhmen um 1790. Er zeichneteein (geringes) Blatt mit Alterthümern, was einUngenannter zu (von Riegger's) Archiv der Gest»,u. Statistik von Böhmen, Dresden 1792. II. Th.gr. 8°, geetzt hat.
wand er-Bück ( ), ein guter Land-
schaftsmaler und Zögling der 178«. zu Montpel-lier gestifteten Kunstakademie. M'/st» Vo^a^esaus les vepartemeus äu Lliäi. IV. 3 i 4 «
*wanderverf. So ist auf mehrern Ku-pferstichen der Name van der Werf »erstochen.
Wandutt'us, s. oben vanducius.
*wang (Jakob), Abkürzung des Namenswangner des Lex. und der gegenwärtigen Zu-sätze.
wangel (Johann August), Hofsteinschneiderzu Schwerin 179L. ^c.
* wangenheim (A- von). In (H?n-nerr's) Beschreibung des Lustschlosses undGartens zu Reinsberg. Berlin 1778. 8°. S. 7.heißt es, der Baumeister Remmerer habe sich1734, behilflich des Baues des fürstlichen Schlos-ses zu Reinsberg, den von wangenheim zumBeystand ausaebethen; er sey ihm auch als Con-ducteur zugefügt worden, aber (zufolge des Kir-chenbuches) schon am 26. Nov. 1734. zu Reins-berg gestorben. Das Lex. will dagegen, daß er(falls sich nicht zweye dieses Zunamens mit derBaukunst abgaben) zu Berlin 1740. diese Zeitlich,keil verlassen habe.
— — (Friedrich Adam Julius von), im Go-thischen 1747. geb., stand zuerst in vaterländi-
Wannenmacher.
schen Diensten, gieng dann zu dem hessischen Ja-gerkorps, und wohnte mit diesem dem Kriege inAmerika bey. In 1787. wurde er Forstmeister inPreußisch Likthauen, und starb als Oberforstmei-ster dieser Provinz zu Gumbinnen 1800. SeinBildniß steht vor dem 3 g. Bande der Encyklopä-die von Krünitz. Strieder's Hessische Ge-lehrrengeschlchre, 'XVI. 47g. ff. Er zeichnete5 i Kupfertafeln (von einem Ungenannten radirt)zu seinem Buche: Beytrag zur Forstwissenschaft,die Anpflanzung Amerikanischer Holzarten betref-fend. Eöttingen 1787. Fol. Auch in den Schrif-ten der Berliner , Gesellschaft naturforschendecFreunde, B. VIII. Berlin 1788, trifft man zweykolorirte Pflanzenabbildungen nach ihm.
Wangensteen (O. A-), Kapitar'n bey demNorwegischen Artilleriekorps; eine von ihm 1761.gezeichnete Karte von Norwegen u. a. m. hatman in Kupferstich.
*wangner (Jacob). Dieser mittelmäßigeKupferstecher arbeitete zu Scheuchzer's Kupferbi-bel. Augsb. u. Ulm 1731. Fol.; zu Sal. Klei-ner's Gebäuden des Herzogs Eugen Franz vonSavoyen. Augsb. 1701. ff. gr. quer Fol. , nachKleiner; einige große Blatter mit Festivitäten zuW. F. Schönhaar's ausführlicher Beschreibungdes zu Bayreuth 1748. statt gefundenen Beyia-gers des Herzogs Carl von Wärtemberg rc. Stutt-gart 1750; dann (er und Wachsmuth) viele Hi-storien und Allegorien nach der Zeichnung Gottfr.Eichler's des jüngern, zu einem Kupferwerke wasbey Joh. Georg Hertel in Augsburg, 40, erschienrc. Ferner nach I. A. Stockmann verschnörkelteEinfassungen; nach Abr. Moz, die Flucht nachEgypten, ein sehr großes mittelmäßig radirtesBlatt (was demungeachtet zu seinen beßten Arbei-ten gehören mag); nach Joh. C. Weyermann, 8Blätter mit Vorstellungen von Reisenden, qu. Fol.Auch kopirte er mehrere französische Stiche; soz. B- nach Tenier: h,e Drictse, les Amüsementsües matelots; vue äe klanstres, und les Nise-res äe la xnerre. Auf den beyden letztem Blät-tern bezeichnet er sich ZÄssE /-sÄF-rer sculpslt;wogegen er auf alle dem sonst hier Verzeichnetenstets seinen Namen Wangner schreibt. Es istdiese unterschiedene Schreibart auch Ursache, daßer im Lex. in gedoppelter Person als Zac Wag-ner und Wangner rubricirt ist. Er soll aucheine Komposition mit dem Leichnam Jesu, Fol.,gestochen haben; dann eine Ansicht der Stephans-kirche zu Wien, Landschaften nach X. Major, andresnach I. G. Bergmüller rc. Vergl. auch obenJac. Wagner den jüngern. Noch nennt Basan( L6. sec.) von ihm ein in 1742. zu Turin auf-geführtes Feuerwerk, und Gandellini zwey chi-nesische Schilde; über dein Einen eine krieger'schePallas, über dem andern ein Frauensbild, daSein Tuch über den Kopf gezogen hat.
Waniek, ein Bildhauer oder Bildschnitzler imXIV. Jahrhundert, der in den Verzeichnissen deralten böhmischen Malerbrüderschaft erscheint.(Riegger's) Materialien zur Statistik vonBöhmen. Heft VI. S. r 35 .
Wankenmüller (H.) Nach einem solchenkennt man das Bildniß des Kaufmanns I.' I.Jenisch, von I. I. Haid geschabt. Mrc.
*Wannenmacher (Joseph). Wohl der-selbe , der in I. H. Haid's Buche: Ulm nebst Ge-biet, S. 881, als ein Maler von Tommertingen
«) Heinecke i- -n. zählt es zu denen, welche als Zugaben zn dem bekannten Dresdner,Galleriewerke zu be-trachten seyen.
«») Welches er anfangs selbst gestochen, das dann aber durch I. Houbrake's spätere Ueberarbeitung viel sanfterund schöner geworden — nur daß jetzt bey den letzte» Abdrücken die vier Jinger der linken, unter dem Ge-wand hervorkommenden Hand mangelte».
«»») Dieses soll W. auch selbst gestochen haben.