Band 
Zweyter Theil, welcher die Fortsetzung und Ergänzung des ersten enthält.
Seite
5036
JPEG-Download
 

§oz6 Weiidlek.

auszumalen. Er radirte ferner zu H.A.Schrader's8ertum Hännoveranum. Ooettin^ss 1796 ff.gr. Fol.; zu Römer's Archiv für die Botanik I.Leipzig 1796. 4 °, hier einiges nach Franz W.Schmidt u. s. f. Nach den Daten seiner Botani-schen Werke zu urtheilen, lebte er wenigstens noch1810. Das wichtigste derselben ist wohl: Lrica-rum Icones et äescriptio, welches bey Hahn zuHannover in 24 Heften erschienen war, und 54 Thlr.kostete.

wendler (Georg), verordneter Schreib - undRechenmeister in Regensburg, sonder Zweifel ausNürnberg gebürtig. Sein Bildniß hat M. v.Sommeren, nach eigner Zeichnung, 1667 zweymal4°. gestochen; das einemal mit Ataris XI.VII.,das andremal mit ^etatls XI.VIII.

wends (I. F.), zu Leipzig, zeigte auf derAusstellung zu Dresden 1800 eine Scene ausWielands Oberen, in getuschter Manier. AlsoKupferstich? Mrc.

— — s. unten wentz.

Wende (Benjamin), Stadtbauschreiber zuGreifswalde 1729. Mrc.

— — (Christian), ein Goldschmied zu Dres-den, wo er 1692 Meister wurde, aber schon 1697gestorben seyn muß.

— — (Franz Anton), Maler und Bürgerder Stadt Hradschin in Prag, wird noch, nebstseiner Gemahlin Rlara, in einer Taufmatrikel von1788 angeführt. Dlabacz.

— — (Georg), ein Rakhsmaurermeister zuBerlin; in 1811 war derselbe 49 Jahre alt.

— — (Georg Wilhelm), Rathsmäurermeisterzu Schweidnitz 1804. M?c.

— — ( ), Königlicher Hof-Glasschnei-

der zu Berlin um 1808. M§c.

— — ( ), ein geschickter Tischler zu Ebers-

bach unweit Görlitz, fertigte 1788 den Altar (undeben so auch die Kanzel) der Kirche zu Cumerü-dorf. Lausitzisches Magazin Jahrg. 178g.S- 868.

* — — (van der), ein verdorbner Name fürv. d. venne.

wener (N. N.). Ein solcher hat um 1714 dieBlätter zu Müller's Evangelischem Herzensspiegelgestochen. Mensel'« Misc.XVII.269.

Wenesch (Franz), ein Bildhauer vonWykel-ticz in Böhmen gebürtig, lebte in 1692 zu Prag, undwurde dort — mit einer Böhmin getrauet. Dlabacz.

Weng, s. oben Wengk.

Wengersky, s. unten wingersky.

Wengler (H. S- de). So soll der Name einesMalers seyn, der zu Anfang des XVIII. Jahrh,gearbeitet habe. Msc.

Wenig (I. G.), ein um i 6 Z 5 blühenderBayerscher Zeichner, Kupferstecher und Etzer. Vonihm führt der einzige Gantkatalog von Winkterein mit obiger Jahrszahl und seinem Inv. et f.bezeichnetes schönes Blatt an, welches die neunMusen auf dem Parnaße darstellt, mit Minerva,die (es mag nichts schaden!) über ihnen in denWolken schwebt.

wenigekind (Lorenz) u. Wendel Aloepper,geben sich, ersterer als Maler, letzterer als Bild-hauer, auf dem Epitaphium des Burgemeister

Wennberg.

Schroeters in der St. Stephanskirche zu Lan-gensalz in Thüringen an. Sie verfertigten dies1606.

wenige! (Christian Friedrich), wurde, zurZeit des siebenjährigen Krieges, Stiftsbaumeisterzu Zeitz. Lh urs. Hofkal.

— — (Johann Samuel), Maler zu Leipzig,trat 1718 in die daselbst bestehnde Malerinnung,wurde in dieser, Ende der 1780 Jahre, Oberälte-ster und starb vermuthlich zwischen 1766 und 6Z.Siculs Annalen; Flor.Leipzig; u.Leipz.Adreßb. Ein Gemälde von ihm findet sich aufder Universitätsbibliothek zu Leipzig. Man erblicktdarauf unter andern einen liegenden Satyr, dereinem alten zerstümmelten Götzen Opfer und Rauch-werk bringt. Ibkrc.

wenigen«, s. unten wpnrgi«.

Weniger, s. unten Winger.

wening oder Wenning (Georg), einGlockengießer zu Wien um 1719. Fuhrmann'«Beschreibung von Wien III. 422.

*— — (Michael und Johann Balthasar),Vater und Sohn. Der erste, ChurbayerscherKamsmerportier und Kupferstecher zu München, „scheint"(meldet uns einer unsrer Freunde) „aus Nürnberggebürtig gewesen zu seyn, aber schon um 1669 inMünchen gearbeitet, und dort noch 1688 gelebtzu haben *) Wir kennen von diesem mittelmäßi-gen Künstler eine ziemliche Anzahl Bildnisse unbe-deutender Personen (wie z. B. eines Rind- undeines Schweine-Metzgers aus Nürnberg (1666u. 67.). Dann Titelblätter; einen figurirten Plander Schlacht von Mohatz 1687 in sehr gr. Fol.nach L. N. d'Hallart und von diesem dem Chur-fürsten von Baiern dedicirt. Anderwärts nennt manden churbaierschen Rath F. I. Thiermair kl.Fol.nach P.Mignard, das Schloß,zu München rc.".Dann lesen wir bey Liporvsky: „In 1701 gabWening eine ausführliche Beschreibung des gan-zen Churfürstenthums Baiern unter dem Titel:Ulstorlca lopoßrapkica äescriptio etc. deutschheraus. Dieses Werk enthält in vier Theilen nachden damals bestandenen Rentämtern: München,Burghausen, Landshut und Straubing, alle Städte,Märkte, Klöster und Schlösser Baierns, nach derNatur gezeichnet und schön in Kupfer gestochen,und fand solchen Beyfall, daß es dreymal aufge-legt wurde. Eben dieser Wening stach auch disSchlachten des Churfürsten Maximilian Emanuelvon Baiern gegen die Türken, in Kupfer. DieDekorationen des Hofarchitekts Kaspar Mauro vonder i 685 zu München gegebenen italienischen Oper:Servius^Lullius, hat Wening ebenfalls in Kupfergestochen. Von ihm wurde auch das Bildniß deschurb.ProtomedikusJakob deMaffäis nachBrug'sGemälde geliefert. Ein Vcrzeichniß meines sel. Va-ters endlich nennt noch von ihm ein Altarblattzu Prag, nach Deggeler. — Johann Balthasar,Michaels Sohn, st. heißt es, zu München 1720.Von diesem gestochen kennt man z.B. das Bildnißdes Goktesgelehrten P. L. Ledron. ^c.

— — (M. L.). So soll auch ein Kupferstecherheißen, der zu Danzig gearbeitet habe.

* Wenr'ngs^

«weninx ^-s.weenix im Lex. und oben.

»Wenix 1

*wenkel, s. oben wenckel.

Wennberg (Thüre Gustav), KöniglicherHosarchitekt zu Stockholm, Mitglied der dorti-

"') Noch namhaft spather. S. bald unten.