Wertinger.
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Wernher.
Roch finden wir bey Ll'powsky: Man halteauch jene Gemälde für seine Arbeit, welche eineHandschrift, im Besitze der Benediktiner-AbteiWcihenstephan beyFrising enthält, worin der AbtAlcuin vorgestellt wird, wie er die Werke desHoraz und Virgils (der Armen!) dem H. Stephanopfert.
wernher, ein anderer Mönch aus dem näm-lichen Kloster, verdient ebenfalls bemerkt zu werden,der die Kirche deffelbe mit Kunstprodukten aus-schmückte, und aber um ein ganzes Jahrhundertspalher als der obige lebte l. c. 206.
— — Abt des Kloster Weingarten, wahr-scheinlicher Verfasser des berühmten Lkrorncl 6sOnelkis, und vielleicht Urheber der Miniaturen,mit welchen diese Handschrift ausgeschmückt ist.Ein Bild am Anfange derselben ist unstreitig zwi-schen den 1.1169—1184 vollendet, und gar nichtverwerflich. Man steht den Kaiser Friedrich I.auf dem Throne; ihm zur Seite stehen seineSobne, Heinrich mit drr Königskrone auf demHaupt, und Friedrich mit dem Herzoglichen Hute.Bey <^>eß (lVlonumenta duelkisa V. II. im An-hange) findet man einen schönen u»d getreuenStich nach diesem Bilde, I. c. 2go—gi.
wernher de Foerdelingen. So hießder erste Maler von Augsburg, der unterm 1 .1021in dem dortigen Bürgerbuche erscheint. Vor demXiV. Jahrh, hat selbst der fleißige Sammler,Paul von Sterken, nichts von den dortigenMalern auffinden können, und in den älternBaurechnungen dieser Stadt findet sich sogar nochum 1ZZ0 weder ein Namen von solcher, noch eineSpur ihrer Arbeit; und erst nach der Mitte die-ses XIV. Jahrh, scheinen sie sich mit den dortigenBildhauern, Glasern (Glasmalern) und Gold-schlagern, in eine Art Innung (doch ohne Zunft-recht) vereinigt zu haben, früher hingegen eineganz freye Zunft gewesen zu seyn, 1 . c. 221 — 22.
Wernherus a. h. Werwerrus, einSteinmetz in Prag 1142 der das Jungfraüenstiftbey St. Georg auf dem dortigen Schloße, welchessammt der Metropolitankirche in gedachtem Jahrein Raub der Flamme geworden, wieder auf-baute, und dabey— so glücklich war, die irrdi-schen Ueberbliebscl der H. Ludmilla unter demSchütte wieder aufzufinden. Dlabacz.
Wernicke (Christian), ein Baumeister zuPosen in , 8 i 3 , damals 34 Jahr alt. Hier er-scheinen noch zu gleicher Zeit, Christian WasWernicke Oberbauinspektor, 42 Jahr alt; undFriedrich Wernicke Conducteur, 3 c Jahr alt.Namentliches verzeichniß sämmtlicher z. d.großen National - Mutter- Loge z. d. dreyWeltkugeln gehörigen Bruder Freimaurerfür 1810. Berlin 8°. S-107. i- 4 i.
— — (Christian Elias), sieh vorstehndenChristian (W-)-
— — (C. G. B.), ein Bildhauer zu Loders-leben bey Querfurth, welcher 1810 in öffentlichenBlattern bekannt machte, baß er Trauermonu-mente aus Lodersleber-Steinen fertigte. Mrc.
— — (Friedrich), s. oben Christian wernicke.
Wernsgen (Johann von), einMünzwardein,s. unten Wörnigen.
Wernitz (Johann Friedrich), ein Bildniß-maler, der in dem Adreßkalender der SradrBerlin 1766, nicht mehr, aber in dem von1771 wieder angeführt wird.,
^werotter, s. Weirotrer oben und im Lex.
* Werschi (Peter van). In der Sammlung
des Barons Oldershausen zu Gebesen in Thüringen,findet sich ein breites gutes Gemälde auf Holz,was Seehummer, Trauben, Porzellain, Gläser rc.darstellt, vielleicht in der ersten Hälfte des XVII.Jahrh, gefertigt wurde, und dessen Meister sichdarauf mit: /'cetsr Er angegeben hat.
Wir müssen jedoch bemerken, wie das in eineralten undeutlichen Schrift, so geschrieben ist, daßman den Namen leichtlich Overschi lesen könnte.Im Lexikon erscheint dieser Maler bereits alss). van Gverf. und perer van Gverschee;wir wollen es jedoch unentschieden lassen, obunsere Lesart die beßere sey?
werschich (Jacob), ein guter Oelmaler inBayern. Er wurde in München ansäßig undmalte mit seinen zwey Gesellen, Ignatz Schillingund Johann Lisenz, einem Niederländer, dieFreskogemalde am Deckengewölbe in der Kloster-kirche zu Beyharting. Liporvsky. Erst. zuMün-chen 1767.
*wersching (D.J ). Nach ihm hat C-Kolbeine H. Familie, und I. Wagner eine Enthaup-tung St, Pauls gestochen. TlÄc.
/werrangen (Daniel), ein irriger Namefür Öerranghen.
Werrer, s. unten werther.
Werth (Johann de), ein Ingenieur in schwe-dischen Diensten, der, während des dreißigjäh-rigen Krieges, zu Leipzig 1645 starb, und nichtmit dem bayerschen Feldherr dieses Namens zuverwechseln ist. Srepner's Inscripr. I 4 ps.
376.
— — (Reinhard von), ein Bildhauer in 1664.Derselbe fertigte die Zierrathen an dem großen —Fasse, was der Churfürst von der Pfalz zu Heidel-berg erbauen ließ. I.p. Layser Histor. Schau-platz der Stadt Heydelberg. Franks. a.M. 1735.8°. S. 27.
* — — s.auchWeertu.werdimLex. u. oben.
Wertheim (I.). So heißt bey Füßli I.wahrscheinlich durch groben Druckfehler, ein unssonst ganz unbekannter Künstler, der ein Gemäldaus der K-K. Galerie zu Wien: Moses im bren-nenden Busche nach D.Feti, wie es scheint ziem-lich dürftig gestochen. Bey winkler wird ein sol-ches Blatt, wohl richtig, von prenner angezeigt.
werrher (Gräfin von), eine sächsische vonDresden gebürtige Edeldame, aus der Familiederer vonGlobig, welche den Grafen Werrherauf Beichlingen heirathete und noch 1819 ( 58 I. alt)als dessen Wittwe, abwechselnd theils zu Weimar,theils zu Neunheilnigen, einem unfern Langensalzegelegenem Gute, sich aufhielt. Sie stickt sehrschön, malt in Osl, und soll auch einiges gectzthaben. Nach ihrer Zeichnung hat ihr Bruder,A. F. G. von Globig, einige Ansichten desSchlosses zu Beichlingen geetzt.
— — (Georg), ein Gießer. S. oben Reifstock.
* werrr'nger (Johann). Nur der altereKatalog von Schleisheim nennt die, wahrschein-lich unbedeutenden, Bilder dieses Künstlers, vonwelchen das Lex. spricht. In jenem Katalog sindsie, eilfe an der Zahl, mit N°. 624 — 27. 5 Zi — 07.bezeichnet, lauter Bildnisse geist- und weltlicherBayerscher Fürsten, Pfalzgrafen am Rheine, u. s. f.Darunter das einzige weibliche der ErzherzoginAnna von Oesterreich, Gemalin Herzog Albrecht V.Außer diesen eines des Herzogen Casimir's von
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