Band 
Zweyter Theil, welcher die Fortsetzung und Ergänzung des ersten enthält.
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West,

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für's Vaterland sterben sollte, er nichts Bessereswünsche als sich von einem solchen Künstler vor-gestellt zu sehen. Nebendcm wurde behauptet,die Absicht dieser Ausstellung sey vorzüglich dahingegangen »eine Subscription für ein Blatt nachdiesem Gemälde an den Mann zu bringen undmit eckelhaster Charlatanerie anzubieten". Hin-wieder wird anderwerts an diesem Bilde, freylicheine Nebensache, nämlich die Menge wohlgetrof-fener Bildnisse der vorzüglichsten der bey jenerLrauerscene anwesenden Personen ganz besondersgerühmt; mit der weitere Bemerkung: Ein Seiten-stück dazu sollte den gleichzeitigen Auftritt im Unter-theil des Schiffes darstellen (was wir nur halbverstehen); und beyde gedachte der Künstler (wiewir schon erwähnt) durch Heath stechen zu lassen.

Von dem schönen Gemälde der SteinigungStephan! in der Kirche dieses Namens zuLondon, erzählt Förster, in seinen Beytra-gen zur Leunrniß Großbritanniens Th. I-

S. 39Z. ein Anecdoton, welches nachgelesen zuwerden verdient.

Endlich bemerken wir noch: Daß, ungeachtetdie General-Versammlung der Kvnigl Akademieihn 1804 u. 5 . neuerdings zu ihrem Vorsteher ge-wählt, er sich von dem schon länger gehegten Vor-satz nicht abhalten ließ, am 2. Dezemb. des letzt-genannten Jahrs, diese Stelle wirklich aufzugeben.Seit R. Dalrons Tode (-792.) war er Aufseherder Gemälde des Königes mit einem Gehalte vonZooPf.St. Gestochen nach West haben: F.Bartolozzi, I. Bastre, P. C. Canot, Th. Cook,G. S. und I. G. Facius, I, Fittler, I. C. G.Fritsch, C. Grignion, I. Hall, M. Liart, H. Lips,

E. Malvieux, I. B. Michel, D- P. Pariset, S.

F. Ravenet, P. Sandby, G-Scorodoomoff, W.Sharp, R. Strange, W. Woollet.— Geschabt:W. Dickinson, R. Dunkarton, R. Earlom, E.Fisher, V.Green, J.E.Hayd, C.H.Hodges, I.R. Smith, C., I. u. Th. Watson. — Einige vonihnen auch inEtz- Panktir- und Tuschmanier.

Von Bildnissen nach ihm kennen wir:

1. Ihn selbst*) mit seinem jungen Sohn (Robert).

Oreen.

2. Seine Gattin (als Madonna) mit ihrem Kindim Arm. 6rcen.

3 . Er und seine Familie. Die Mutter hält ihrtodtes Kind auf dem Arm; der Vater betet.

6. 8. er). 6. kscius **). — Copieen pariset.Lovver. D. RuZeustss.

4 > Georg III. König, bischer.

5 . Charlotte, die Königin, die Hände überein-ander geschlagen. Lreeu.

6. Ebendieselbe mit der Königlichen Prinzessin'6reen 1778 ***).

7. Die Prinzen Ernest August, August Friedrich,Adolph Friedrich, und die Prinzessinen AugusteSophie, Elisabeth und Maria. 6reen 1778.

8. Der Prinz von Wales und sein Bruder, derBischofvonOsnabrück, ganzer Statur. 6reen1779 -

9. Der Prinz von Wales und der Herzog vonDork, ganze Figuren, stützen sich auf einan-der. Colorirt ohne Namen des Stechers.

10. Prinz Wilhelm Heinrich. 6reen 1780.

11. Ebenderselbe als Matrose. ksrtolo^Li et 8anst-

1782.

12. Ein Engel in den Wolken hebt ein Kind zumHimmel empor, dem noch ein kleineres denArm reicht Anspielung a. d. frühen Todzweyer jungen englischen Prinzen. Strangs178V.

iä. Octavius, Prinz-j-j-), eine jugendliche Figur,kacü 1785.

14. Lord Georg Lyttlewn. Ounkartoo. Sehrschön.

1 5 . John Sawbridge (als Brutus!) ganze Statur.l'K.^Vacson. Sehr schön und selten.

16. Robert und Thomas Drummond, Söhne desErzbischofs von Dork, ganze Statur. 6reeu.

17. Lord Großvenor, ganze Statur. Dickinson.

18. Generalmajor Robert Monkton. ss.V^atscm.

19. Thomas Newton, Lord-Bischof von Bristol.Lsrlom.

20. Sir Edward Astley , Baronet. Ist.

21. Sir Joseph Banks. 8mitk.

22. W.H. Cavendish Bentingk, Herzog von Port-land, und Lord E.Bentingk, beyde stehnd. Ist.

2v. Lady Beauchamp (proctor) ss.^Vatson.

^) Andre Bildnisse des Unsrigen, nach Andern, giebt es die Menge. Die vorzüglichsten sind:

1 . O. Lrusick p. 6rr. XVslsou so. m. n.

2 . XV- l.awisosoii p. XV. perüer sc. m. o.

Z. 6. 8. Hsiiow p. 7. kicrier -c. Wunderschön, im Alter, mit der Brille in der Hand, vonwelcher er, wegen einer gewissen Vorrichtung in zwey Hälften getheilter Gläser sagte , daß siesein Glück ausmachen.

4. XV. 7 . IVewtoii p. 6. Hestli sc. Ebenfalls im Altern ^

Noch nennt einer unserer Freunde eins von Lips (.779-) wohl aus der Lavaterschen Physiognomik, undein anderes in dem Luropesa Msgarille 1794 von C.Jost gezeichnet und gestochen.

«») In Punktirmanier für sehr vorzüglich und das Meisterstück dieser Stecher gehalten; uns wollte es niebesonders gefallen: Eine Quäkerfamilie, die den Tod eines neugebornen Kinds in der Stille bedauert,und in so weit ruhig und schön. Aber, zumal des Künstlers eigene Figur, lang und steif, fällt wie insZimmer hinein, oder aus dem Blatte heraus.

Der Katalog von Paignou-Dijonval enthält ein solches Blatt, mit dem Hinzuthun: „Sie beschauen einStück Etoffe, das sie in der Hand halten!" Colorirt, ohne Namen des Stechers. Eine Copie davon gab3 - C. G. Fritzsch.

4 ) Wunderliebliches Blatt, vom erstem geetzt, vom zweyte» in Aquatinta überarbeitet.4 t) Wer ist dieser?

444 ) Das Bild gehört -er Gregorianische» Societät r» Norivich.