Band 
Zweyter Theil, welcher die Fortsetzung und Ergänzung des ersten enthält.
Seite
5073
JPEG-Download
 

W e y e r.

5073

Weygand.

von pererJselburg: Kaiser Matthias nebst seinerGemahlin Anna, beyde aufEinem Blatt in qu. Fol.((?. 6Znrav., kaltli.Laymox exc.); der

Gvttesgelehrte Joh. Schröter , 6 , 3 . Fol.; die Ge-schichte des verlohrnen Sohnes auf^Bl. qu.Fol.,sehr artig (S. exe.); von Baltbas.

Schwan: Die Auferstehung Christi Fol. (Ler-/-Mü-rexc.); von Heinr. Ulrich: Eine Madonnamit dem Kinde, ein kleines niedliches Blatt".Ferner: „Eine Handschrift nennt noch, als vonihm selbst für den Verlag des B.Caymox radirt:Die Sinne 5 Dl. in Fol., und ein EcceHomo in Fol.Dann nach ihm von Hans Georg (Georg,?):Die Verklarung Christi Fol.; von l). Jselburg:Die Auferweckung Lazari 1617. Fol.; von Dierr.Krüger: Eine Charitas in Fol., blaturss vsrilInsu8, Satyre und nackende Kinder 12 Blatt;von Heinrich Ulrich: Ein Zeichenbuch für dieJugend 1612 in qu.8°. igBl., und 12Landschaftenrund in Oktaoformat.

Meyer (Hicronymus). So wird anderwertsder Künstler genannt, nach welchem obige Blat-ter a.d. Geschichte des verlorenen Sohnes wärengestochen worden.

*— — (Jacob), ein Maler, von dem sichin der Gailerie zu Kopenhagen einige Schlachten-siücke finden. Ha über'« Beschreib, von Ko-penhagen 2te Auf!. Daselbst 1777. 8°. S. g 5 .Das Lcy. welches ihn als I. Meyer kennt, undihn unter Johann Meyer rubricirt, halt unsernJacob daher irrig für Eine Person mit gedachtemJohann.

* — — (Johann). Nach einem, von einemsolchen um. ,663 ( das Lex. setzt seine Blüthezeitschon um itno) gefertigten Gemälde, hat Joh.Dürr das Bildniß von Joh. Reichard, Land-renrmeister zu Altenburg im Sächsischen, kl. Fol.gestochen *). Vergl. auch oben Jacob Meyer.

— — oder Meuer (JohannFriedrich), einvon Markhennersdorf gebürtiger Maler, der sich181Z (damals -er. 3 o.) zu Deubitz im KönigreichSachsen aufhielt. Mrc.

— — oder Meyrer (Stephan), Kirchen-meister zu Nördlingen, ein geschickter Baumeister,nach dessen Entwürfen die kostbaren Gewölbe derdortigen St. Georgenkirche von ,496 —i 5 o 5 voll-endet wurden. Derselbe st. ,628. Die ausführ-liche Beschreibung dieses merkwürdigen Gebäudess. aus Beyschlag'« hJördling. Geschlechrs-hift. B.l. S. 70. u. ff. Fiorillo's Deutsch!, l.336 — 38 .

— — — — des Obigen Sohn, gleichenNamens, ebenfalls Baumeister, st. ,5j2 I. c. 338 .

Meyermann (Albrecht). Von einem solchenerschien ,806 bey Becker in Ulm der erste BandHistorisch- Litterarisch- Artistischer - Nachrichtenvon merkwürdigen Gelehrten und Künstlern derehemaligen Reichsstadt Ulm. Ob der Verfasserselbst Künstler war, ist uns unbekannt.

* — — (Jacob). Sein Bentname zu Romwar Compaviva. Er soll sieben Sprachen sehrgut verstanden haben. Descamps lH. 4 r.

* — — (Jakob Campo). Einige setzen seineGeburt in 1677. Ein vierter Theil seiner Maler-scschichre erschien, nach seinem Tode, zu Dor-Drecht 176g. Von seiner eignen (schmutzigen)

Lebensbeschreibung eine deutsche Uebersetzung 8 °.Franks, und Leipz. ,764. Dies sicher. Andre nen-nen schon eine solche Verdeutschung dieser Selbst-biographie von 1766, wovon sich die Urschrift auchin erwähntem vierten Theil seiner Malergeschichtefinden soll. Zu dieser letzter» zeichnete er selbsteinige Bildnisse, die von Dirk Jongemann gesto-chen sind.

*Meyermanu oder Meyhermann(Jacob Christoph). Auf Kupfern nach ihm (z.B.von Setletzki gestochen) wird sein Taufname Jo-hann Christoph rc. geschrieben. Wir kennen der-selben aber folgende: Von D.Nessenthaler (Mark.

exc. V.), 12 Blatt qu. kl. Fol.mit biblischen Historien; von I. G. Ringlin,eine Folge Landschaften; von B. S. Setletzki(Aoü. 6. Mer-Ä exe. V.), zwey Folgen inqu. Fol. jede von 6 nummerirten Bl. mit Husarenin verschiedenen Kriegsvorfällen — und eine num.Folge von 4 Bl. in qu. Fol., mit Bauernlustbarrkeiten und Zänkereien; von Jac.G. Lhelot (FoL.

/(robLt sxo. V.), die Hirschjagd unddie Reigerbeitze 2 Bl. in gr. qu.Fol.; von Jac.Wangner (F.<?.Msr-A:exc. ^.v.), verschiedeneDarstellungen von reisenden Personen auf 6 Bl.in qu.Fol.

— (Johann Christoph),Jacob Christoph (M.).

Meyers, s. nuten wyers.

s. vorstehnden

w e y e r s d'o r f (Johann Ludwig von)trati 5 g 3 als Münzmeister in Pfalzgräfliche Dienste.Hirsch teutsch. Mänzarch. VII. 5 o 5 ..

Me yerziks ( ), ein gemeiner Landmann

aus dem Fürstenthum Berchtesgaden, von der Na-tur mit großem Genie für bildende Kunst ausge-stattet, der sein Geburtsland niemals verließ, undvon dem doch seine Landsleute nichts anders zuerzählen wissen, als: Wo er gewohnt habe; daßer ein Misantrope war, und mit Trotz daS Al-mosen ausgeschlagen, welches gutmüthige Men-schen ihm oft anboten. Von ihm sah man, nebenAndern,, eine Büste von weißen, Marmor, welcheeinen ehrwürdigen Greis vorstellte, dessen Augenund Lippen so viel Sanftes, und dessen ganzesGesicht so viel Ausdruck gegeben war, daß mansie nicht ohne Rührung betrachten konnte. Gegen-wärtig ist dies seltene Kunstwerk nach Wien ge-bracht, und mit der Unterschrift: Opus moritl-culss Lsrcktesgaäensis, rlloti aufge-

stellt worden. Wenn er eigeütlich gelebt habe, istuns unbekannt.^ A.e. Aufsätze von M vlerthalecin den vaterländischen Blättern für den üst-reich. Kaiserstaar (1808.).

Weygand oder Meygandt (Georg Frie-drich, s. 6. I. F.). Ein in Fol. schlecht geetztesBildniß des Kaufmanns J»J. Wochler (zu dessenLeichenpredigt durch W. C. Fürst ,711. Schwein-furth Fol. gehörig) ist bezeichnet: Seor§. Lr-rsri.

sculp. Lbrac. (1711.). (Ebrach liegt imBambergischen). Anderwärts sagt man, er habeauch zu Bamberg das Bildniß des Rechtsgelehr-ten G. Adam Willius ohne andern Namen als denseinigen gefertigt. Noch kennen wir von ihm einein kl. 8°. schlecht punktirte Abbildung des wunrderthätigen Marienbildes bey den Jesuiten z»Bamberg.

— — — (Sebastian). So heißt bey

Mensel III. (1809.), nn damals zu Breslau le-bender Hofmaler des Fürsten von Hohenlohe-Oeh-

*0 Wäre der Unsrige nicht etwa eher der Sohn des Johanns im Leriko»?

A r -4