Band 
Zweyter Theil, welcher die Fortsetzung und Ergänzung des ersten enthält.
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Wolf.

wurde. Johann Christoph scheint damals schon

estorben zu seyn. Merkrv. d. Dresdn. Rreuz-

irche.

Wolf cChristian Jacob), ein Bildhauer zuHamburg 1806. Hamburgisches Adreß-buch.

— — (Christian Philipp), erscheint in demStaatskalender von M e ck l e n b u r g - S t r e -litz auf 1806, als Bauconducteur.

— — (Conrad). So wird der folgende

Stuckaturer Johann Conr. Wolf zuweilen ge-schrieben- ^

— — — — Bischöflicher Münzmeister zuWürzburg 1407. Odrist. Inncirsr's ( 7 o//ect.

XIII. Th. eine Handschrift.

— — (C-), ein Zögling der Leipziger-Aka-demie, von dem man auf der Ausstellung zu Dres-den 1804 (gekuscht) ein Gefäß mit Blumen sah.IkLc.

— — sC. A. oder K. A. *)h Schüler derAkademie zu Dresden, von dem man auf der da-stgen Ausstellung 1816 Farads und Grundriß einesfür zwey Familien berechneten Sommerfitzes, 1817Fa^ade und Grundriß eines Gartengebäudes, 1818fünf nach eigner Erfindung gezeichnete architekto-nische Risse (nämlich ein kleines ländliches Wohn-gebäude nebst Grundriß, und eine Hauptwache,nebst Grundriß und Profil derselben), und 1819Zeichnungen ähnlichen Inhaltes sah.

— — (C. F.). Die 18i i versteigerte Meiß-nersche Sammlung von Handzeichnungen, zahltevon ihm zwey in qu.Fol. nach der Natur in Wassergemalte böhmische Landschaften auf. Vergl. untenFranz Wolf.

— — (Elias), ein Goldschmied, der i 683zu Dresden Meister wurde. Das Archiv dieserInnung sagt in 1687, daß man unsern Elias,des Geldes wegen, was die Lade an ihn zu for-dern habe, nicht mehr zu den Quartalversamm-lungen der Innung lassen wolle; unterdessen er-scheint er noch in ihren Registern bis 1697- Da-mals muß er gestorben seyn, da die durchChrist. Bartsch gehaltene Leichenpredigt desPfarrers Joh. Momirius (Pirna 1702.) Fol.S. 48 . ihn 1698 unter die Todten zählt. Ellaswar zugleich Churfürstlicher Hofedelgesteinschnei-der, in welcher Eigenschaft er schon 1681 er-scheint.

— — — — Churfürstlicher Ziergärtner (!) zuDresden, woselbst er, 66 Jahr alt, 1786 starb.Mrr.

— — (Erdmann) von Brandenburg, einSilberschmied, der 1726 Meister zu Dresdenwurde. Obwohl derselbe ein geschickter Künstlerwar, so nahm ihn doch die dortige Innung nurungern auf, da er sich zu Augsburg, wo erlange Zeit als Geselle konditionirte, schlecht be-tragen hatte.

— — (Franz), der Vater; so heißt in(Riegger's) Archiv der Geschichte u. Sta-tistik von Böhmen I. Dresd. 1792. gr.8o. S.-l i.)ein Kunstliebhaber zu Prag um 1790. Er besaßeine beträchtliche Sammlung von Kupferstichen undmalte auch selbst niedlich in Oei. Einen Prospektdes böhmischen Schlosses Carlstein, hat nach ihm

Wolf.

Joh.Berka in qu. 4". geetzt. Matt findet solchensowohl in abgedachtem Werke, als in(R i e gg e r's)Materialien zur Statistik von Böhmen. Pragu. Leipz. 8°. Heft III. 1787.

Wolf (Franz Carl oder Franz Heinrich), desvorstehnden Franz w. Sohn, Professor an derTheaner-Hauptschule und Zeichenmeister zu Prag,lebte dort um 1802 und wird irgendwo ein vor-züglicher Geschichts- und Landschaftsmaler genannt,der auch ein schönes Handzeichnungs- u, Kupferstich-Kabinet besessen habe. Näheres wissen wir nichtsvon ihm, als daß er Ansichten der merkwürdig-sten Gegenden von Böhmen gezeichnet, und solche180Z mit Beystand H.Herzingers in Kupfer stechenzu lassen gedachte.

So eben erfahren wir über den Unsrigen nochdas Nähere aus Dlabacz. Dort heißt er aus-drücklich Franz Carl, ein vortreflicher Zeichen-meister, Kupferstecher, Kunsthändler, und Di-rektor an der Hauptschule am Theilt zu Prag,seiner Geburtsstadt. Sein würdiger Vater, derein Rathshcrr in der Neustadt Prag, und zu-gleich ein vorzüglicher Zeichenmeister und Kennerder Malerkunst gewesen, hielt seinen Sohn sowohlzu den Studien als zu seiner Lieblingskunsi sofleißig an, daß er noch an ihm einen treflichenKünstler erlebte, und ihn unter die beßten Scho-laren (die er unentgeldlich gebildet hatte) zählte.Dermalen (1816.) macht nun auch Er sich um dieKunst und das Vaterland verdient. In den I.1808 — 9. gab er: Abbildungen alter und neuerSchlößer in Böhmen (mit einer historischen Be-schreibung des Pros. Meißner's) Erste Abtheilung,in Rückquart. DIabacz nennt deren 38 . alle vonihm zwischen 1783 — 1804 gezeichnet und gestochen(nur Eine nach der Zeichnung von Alex. Parzizek).Dann den Fürst Auersbergischen Garten zu Waffimin Böhmen, in einigen Reaifolioblättern, u. a.mehr. Irgendwo werden einige seiner oberwähntenSchlößer „geetzt und gefärbt" genannt, und derStecher eines derselben (Carlstein) heißt dortA- Pucherna.

— — (Friedrich), der altere, ein Bild-hauer zu Dresden den der dortige Adreßkalendecauf 1810 benennt. Derjenige von 1819 nennt ihnebenfalls noch, doch ohne das Epitheton: derAelrere. S. auch oben Carl Siegm. Wolf.

— — eigentlich wolff (F.), ein Königl.Preußischer Jngenieurlieutenant, wohl gegen Endedes XVIll.Jahrhunderts. Nach seiner Aufnahmeund Zeichnung auf einen Foliobogen geetzt, er-schien, bey F. Nicolai zu Berlin, der Plan vondem Revue-Platze vor dem dortigen Halle'schcnThore. Mrc.

— — (F-), ein Kupferstecher, s. untenF. H. Wolf.

— — (F.C. oder F.K.), s. oben Franz Carl,mit welchem er Einer und Derselbe ist. Mrc.

— — (F. F.), Consistorial-Sekretair zu Han-nover. In Lich tenberg 's Magaz. f. Physikund Aaturgeschichre B- 1 - St- 3 . 1782. findetsich von ihm eine in das Maschinenwesen ein-schlagende Abhandlung, zu der er auch eine,von Dornheim gestochene, Kupfertafe! gezeichnethat.

— — (F.H., gewöhnlich F.), ein geschickicrKupferstecher in Schrift, Grundrissen u. s. f. zu Man-heim. Er hat die 1798 und 1806 erschienenen

'0 So eben erfahren wir, daß er Carl August hieß.