Band 
Zweyter Theil, welcher die Fortsetzung und Ergänzung des ersten enthält.
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Wolf.

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Wolf.

Vorschriftenbücher des I. A. Mathey gestochen;die Titelblätter des Buches: Blüthen aus Italien.Darmsiadt 1808. 8°.; einen Plan der Stadt Man-heim nach W. vonWaitteur 1816 gr. Fol. (Preist i fl.24 Kreuzer; kolorirt gedoppelt) u. s. f.

Wolf (F. I.). Von ihm in einer Art Tusch«manier mittelmäßig geetzt, vermuthlich zu Parisin der letzten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts,kennen wir zwey Blatter in Med. kl.Fol., beydenach Gemälden von J-B. Huet: Die Treue kröntdie Liebe; und die Unschuld empfangt von derLiebe zwey Lauben, als Zeichen der Sanftmuthund der Treue. Mrc.

— — (Geürg), anfänglich Baireutischer Hof-gärtner» weiter dort Garteninspektor, und dar-auf des Probstes zu Bamberg und des KaiserlichenNebenstifts zu St. Stephan Zehend - Factor; blühtezu Anfang des XVIII. Jahrhunderts. Er mußdaher zu unterscheiden seyn, von einem gleich-namigen Daireutischen Hofgartner zu Erlangen,der in 176b vorkömmt,

— ei„ Werkmeister zu Görlitz1476, zu welcher Zeit er Verschiedenes für dasdortige Franciskaner-Kloster bauen sollte. Mrc.

— — eigentlich Wolff(GottfriedWilhelm),ohne Zweifel mit dem Vorstehnden der nämliche,Kupferstecher, geb. zu Danzig 1746. Ohne einenMeister im Zeichnen und Netzen zu haben, übteer diese Kunst zu Berlin, arbeitete meist für dieBuchhändler, und st. zu Alton« um 1781. Ander-Werts, wo er als »geringer" Künstler genanntwird, heißt es dann weiter von ihm: »Er ra-dirte nach Carl W. Hennert, und zwar zu dessenBeschreibung des Lustschlosses und Gartens zuReinsberg. Berlin 1778. 8". ein Blatt in qu. Fol.mit Grund- und Aufrissen; nach Krüger und an-dern, zu den Beschäftigungen der Berliner Gesell-schaft naturforschender Freunde. B. II. Berlin1776. 8°.; nach C> L. Oesfeld 1778, Grundrissevon Potsdam und der Gegend zwischen Berlinund Potsdam, beydes in qu.Fol. rc. Dann an-deres zu Martini's Uebersetzung der BüffonschenNaturgeschichte der Vogel; Hinnö's ktnlosoplnabotanica. Zerol. 1780. 8". Gerhard's Geschichtedes Mineralreichs. Berlin 1781. 8°. Daß derUnsere sich noch um 1781 von Berlin entfernte,und bald darauf zu Hamburg starb, sagt I. E.Bode 178Z in seiner Beschreibung und Ge-brauch einer auf den Horizont von Berlinentworfenen Weltkarte. 8°. Vorrede S.V.

— — (G-). Ein Gantkatalog zeigt eine Folgevon 4 ? Kupfer in qu.Fol., unter dem Titel an:Neuerfundene Gartenparterres von Georg Hätzel,Hofgärtner zu Schönbrunn, für den Verlag desZ. Wolf von G. Wolf gezeichnet. Ob hierun-ter etwa einer der oben rubricirten beyden Hof-gärtner Georg Wolf zu verstehen sey?

— — eigentlich wolff (G. H.), Geheim-Canzelist zu Dresden, und als SchönschreiberSchüler von C.G. Roßberg. Er hat zu dem 1806in Fol. erschienenem Theil II. des RoßbergischemVorschriftenwerkes, eine schöne (dort gestochene)Vorschrift geschrieben.

— — (Hans). In dem Stammbuchs eineszu Gera wohnhaften Malers Caspar List, treffe

ich mehrere Künstler, die in dem Jahrzehnd i5g..sich einschrieben Doch erscheint hier auch einHans Wolf von Obvernitz (so lesen wir diesesletztere undeutlich geschriebne Wort) ohne Weiteres;vielleicht gehört er auch den Künstlern zu.

Wolf (Hans), ein Steinmetzmeister zu Frei-berg in Sachsen 1681. Mrc.

— — (Heinrich Abraham), Hofwerkmeisterzu Cassel 1802.

— — (Henriette Louise), s. oben Tischbein.

— — (H-). Das Bildniß von Johann Schoop,soll, wie eine unserer unzuverlässigern Quellenbesagt, durch einen H.wolfius in »6°. gestochenseyn. Mrc.

*— — (Jacob). DescampsIII. 271. be-merkt noch das Sonderbare von diesem wenig be-kannten niederländischen Künstler, daß derselbemit einem andern seiner Kunstgenossen, ebenfallsvon Gröningen, Johann Starrenberg, aufs engsteverbunden war, der den offensten, lustigsten Cha-rakter besaß, und sich und seine Talente sehr gutgeltend zu machen wußte — Alles in dem voll-kommensten Gegensatze mit dem Unsrigen.

— (Jeremias). Die im Lex. ganz unrich-tige Angabe der Lebenszeit dieses AugsburgischenKupferstechers ^) und Kunsthändlers ist dahin zuverbessern, daß derselbe 1724 5 i I. alt verstorbensey **). Fast unverständlich heißt es irgendwo:»Seine eigentliche Arbeit waren Bilder, die sich durchRäder ».Federn bewegten." (Automate?) In seinemVerlage fanden sich, neben einer Menge Bildnisseder damals cursirenden Potentaten u. a. Standes-personen, z.B. auch 8 Bl-Schweizerprospekte nachI. M. Füßli. — OntersebioMcüe unAensbmskrospscte v. 8 cbloes 8 ern. XIrcken u.Xloestern,80 von ^u§ 8 burA bis Wisn an rler Donau lie-fen , 62. 61 . — Das Rathhaus zu Augsburg in16. Bl. — Dann Lonquetsg 6s Dorns XIV.(welche Deutschland ohnehin so theuer zu stehenkamen), nach Corvinus in i 3 . Bl. — Verschie-dene Gattungen Hunde, nach G. P. RugendaS,von G. H. Schifflin gestochen. — Studien nach R. laFage — Emblemate nach Sperling — 4. Land-schaften nach Millet — Die Ueberrumpelung derStadt Ulm, von Rugendas, u. s. f. u. f. Wasetwa von seinem eignen Grabstichel seyn dürfte,ist uns unbekannt. Auf vor uns liegenden Blät-tern nennt sich Christian Friedrich Rudolph alsErbe seines Verlags; und andre Quellen sagen,daß auch (spater?) Johann G.Herrel und J.F.probst Theile desselben an sich gebracht haben.

— — — — ein Baumeister, der von

1654—67 die Saalbrücke bey Weißenfels wiederaufbaute, nachdem sie von den Schweden abgebranntworden. G E Dero Geschichte u. Topogr.von Weißenfels. (Das. 8°. 796. S. g8.).

— — (Johann). So heißt irgendwo, ganzohne Weiteres, ein Goldschmied zu Nürnberg,geb. i 5 gi- Tkkc.

— — — — Ein solcher erscheint als Glas-maler zu Frankfurt am Main, in einer Zinsrech-nung des dortigen Bartholomäi-Stifts von 1628,an welches er für ein HalbesJahr ist. laSchill.

-"-) Anderwerts heißt es: „Daß er selbst nicht Kupferstecher gewesen, wohl aber sich viele junge Leute gehal-ten, die für seinen (sebr beträchtlichen) Kunstverlag gearbeitet haben."

nu) Indessen stimmt auch Lipowsky mit dem Ler- überein, da derselbe des Jeremias Geburt zu Augsburgin >6/8 seht.