Band 
Zweyter Theil, welcher die Fortsetzung und Ergänzung des ersten enthält.
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Wunder.

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Wurst.

gab erl. N°. 33 . dir Matter von St. Bartholom«nach M- Preki; überdies nach G. R->»> LilienBacchus; nach C. Vanloo eine Anbetung derHirten, was bey Mmkler lein Kapilalblatt heißt,und nach A.Wateau, aus der Galerie — Brühl eineH. Familie. Er soll auch (wahrscheinlich in seinerJugend) in Kopenhagen gearbeitet haben, wo ervielleicht eben der Schüler eines der Preißler war.

Muest (Caspar), Landschafts-! und Blumen-maler zu Frankfurt am Mayn, geb. daselbst 176..ein Schüler von Nothnagel, malte seine Blumen-stöcke nach der Natur, in Wasserfarben nachDietsch'ischer Manier. Mensel lll. (1809.) zähltihn noch unter die Lebenden. Nach Hüsgen(N. A. 453 .) dürfte seine Geburt ungefehr in1760 zu setzen seyn, und wird ihm dort dasnaive Zeugniß ertheilt: »Er führt seinen Pinselleicht, ordinirt seine Gegenstände gut, und er-weckt Heiterkeit des Gemüths, wenn man solche,beym Eintritt in ein Zimmer an dessen Wanden sowohl behandelt sieht."

— — (Franz). Ein geborner Petersburger;lernte die Baukunst in Italien, und ward hernachSenats - Baumeister. Er baute um 1780 diegroße Jsak-Kirche nach Rinaldi Riß und Modell.Mensel Misc. Heft X. S. 274. S. auch un-ten den Art. Muest oder Mühst.

— — (Heinrich und Hans Ulrich), Gebrüder,beyde stumm und gehörlos, von Zürich in derSchweiz gebürtig, lebten nach der Mitte desXVlI. Jahrhunderts. Der erste war ein kunst-reicher Maler, der andere ein guter Zimmermann,auch in dem Drechseln, Bildschnitzen und Schiff-machen wohl erfahren. Leu.

* — — (Johann Heinrich). Dieser,Veterander Schweizerischen Landschaftsmaler lebte nochin seiner Vaterstadt Zürch in edler Muße 1820.Noch bey der Kunstausstellung zu Bern 1804 sahman von ihm zwey Anstchren von Zürch, wovones in Mensel's Archive 1 . (4.) 5 o. heißt:»Das wahrste und anmuthigste Detail charakteri-sier auch hier, wie immer, die Vorgründe sei-ner Gemälde." Von ihm selbst geetzt kennt derWinklersche Ganrkatalog eine artige Landschaftmit Figuren im Vorgrund, die das Datum voniM kragt.

— — (Johann Leonhard). Ein sehr mittel-mäßiger Kupferstecher und Zeichner zu Augsburgin der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts.Aus dem Verlage des Jer. Mols kennen wir vonihm einige Folgen architektonischer Sachen, Trink-geschirre rc. in dem veraltetem Geschmacke seinerZeit gezeichnet.

— — oder Mühst ( ). Wohl der obige

Franz M> An dem wichtigen Baue der marmornenJsaacs-Kirche zu Petersburg, arbeiteten seit 1768(wo der Grund gelegt wurde) nach und nach die Bau-meister Rmaldl (einJtaliäner) Mühst u. Stengel(zwey Teutsche) und seit 1799 der HofarchitektBrenna, der sie auch mit vieler Geschwin-digkeit beendete. (Reimers) Sr. Peters-burg l. 296.

Muesthoffer, s. oben Wisthofer.

MuestIing (Johann Friedrich). Der Sohneines Schusters, geb. zu Meißen 1782; lerntedie Zeichenkunst auf der Dresdner-Akademie beydem Unterlehrer Lindner von 1800 an; ging einPaar Jahre später nach Meißen zurück, wo ersich auf der dortigen Zeichenschule der Porzellainsfabrike weiter vervollkommnete und dann auf denDresdner-Ausstellungen von 1806 bis 1811 Ko-

pien (Blumenstücke) in Gouache zeigte, nachArnhold und Welker. Vermuthlich ist er itzt alsMaler an gedachter Fabrike bedienstet. IlLc.

Wuerrenberger ( ), ein Maler zu

Straubing. In der dortigen Pfarrkirche befindetsich von ihm ein Altarblatt: Mariens Opferung.Das Innere der Nonnenkirche von St. Klara zuRegensburg hat er mit seinen Freskoarbeiken ge-ziert, auch das Choraltarblakt (St. Magdalena)und das Seitenaltarblatt (St. Klara) in ebendieser Kirche gemalt. L-powsky (1810.) scheintihn noch unter die Lebenden zu zählen.

* Mugrers, s. oben u. im Lex. Muchrers.

Muhrer (Johann Chrysosiomus), Bildhauerin Holz und Stein zu Ulm, wo er um 1809 nochlebte. Ehe er sich (1804.) bort niederließ, trieber seine Kunst in Figuren und Verzierungen mitdem glücklichsten Erfolge, 26 I. lang, in mehreraStädten Deutschlands und Frankreichs. Men-sel III.

Wulckenstein, s. oben Wolckenstem.

WulfoderWulff( ), vermuthlich zu Kopen-hagen, ein Medailleur den die dasige Akademie 1760mit einem Gehalte von 400 Thalern, zu seiner fer-nern Ausbildung auf Reisen schickte, xsteue Vers.nütz!. Sammlung Band IV. S. 974. Wemrvichgedenkt seiner nicht.

— — ( ), dänischer Hofgartner zu Walloe

1766. Mrc.

Wulff (August Gottfried), Zeichenmeister attder Königl. Armen- und Waifenschule zu Mona1789. Dänischer Sraatskal.

— — (Jacob), Conducteur bey der König-lichen Intendantur und Lehrer in den Ornamen-ten an der Kunstakademie zu Stockholm 1797.8 ver! Ass - ooü - La/srrÄer- 1797.

* Mu Ifraat (Matthias). Er war der Sohneines Arztes, und anfänglich für diesen Berufbestimmt, als der Maler Dieprem seine Talenteentdeckte, und ihn von seinem Vater zum Schü-ler sich ausbat. Sein Lieblingsgegenstand warenvornehme Gesellschaften. Er selbst war in solchen,wegen seines unkadelichen Wandels und der Anmuthseines Witzes, sehr wohl gelitten. 7)s55«MM lII.218 — 20. Ein Bildniß des Lauren; Backe, vonI C-Philips 1726 gestochen, ist bezeichnet: 7 k 7 .

und kann also die Arbeit des Unsrigen,oder auch seine Tochter Margaretha seyn.

Mündel (Albrecht Friedrich), ein geschickterKunstgärknec am Lrierischen Garten zu Leipzig.Um 1784 wird von ihm gesagt, daß er sehr schönzeichne und radire. Schulz Leipz. S- 440;und Leypz. Adreßk.

Wunder (F. W.), Kammerregistrator zuBaireuth, malte und zeichnete die von einem Un-genannten radirten gefärbten Blätter zu SchöpssNaturgeschichte der Schildkröten, Erlangen 1793.Heft I. ll. kl. Fol. Des Schröter Journal fursSteinreich und der Konchyliologie VI. Weimar1780. S. 5 Zo. besagt ferner, daß er während derZeit, wo er sich zu Erfurt aufhielt, für denProfessor Knivhof 553 Folio-Blätter mit Konchy,lien nach der Natur ausnehmend schön malte,welche auch von Martini in Berlin zu dessen natur-historischen Schriften benutzt wurden. Dieses Werkkam in die Bibliothek der Kaiserlichen Akademieder Naturforscher (dermalen zu Erlangen). Einzweytes solches Werk, was Münder zu seinem

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