Band 
Dritter Band.
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« Zinzmdors.

„stehe" (*) Sie war zwar oft über die ansseror-dentlicheri Wege ihres Sohns bedenklich; ja wohlunzufrieden, aber wenn sie wieder berichtet wurde,allemahl fehr zärtlich gegen ihn , wie alle ihre nochvorhandene Briefe beweisen.

In einem Gedichte sagt er:

„Ich war ein Zinzcndorf: die sind nicht le-

benswcrth,

„Wenn sie ihr Leben nicht zu rechten Sa-chen brauchen :

„Drum hat die Sorge mich beinahe ganz

verzehrt,

„Zu früh, und ohne Nuz' der Erden, aus-zurauchen." u. f. f.

Mancherlei Umstände seiner Jugend liessenetwas besonders von ihm erwarten, und wirktenunauslöschlich tief auf feine Bildung:

Seine Erziehung bei feiner vortrcflichen Groß-mutter war ungemein fromm. Täglich hörte er le-sen oder las selbst in der Bibel, in Luthers, Spe-ucrs u. a. frommen Männer Schriften. Morgensund Abends hielt seine Tante, Henriette Sophievon Gersdorf, eine Betstunde mit ihm : „Dieser„sagte ich mein ganzes Herz, und wir trugen es

„dann

(*) Svangenberg, aus einer Schrift des Grafen.

S. i6.