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Zinzeridorf. 29
keit, und seinen Sieg über so manche schwerePrüfungen. „D?es hat, sagt er, den Eifer für„des Herrn Sache mächtig bei mir gestärkt. Son-derlich haben damals die Lust zum Leiden, der„Glaube zum Durchkommen / und die Zufriedcn-„heit mit den geringsten Umständen sich tief in„mein Gemüth insinuirt: wie mir denn die Au-„genblike und die Gelegenheiten, wenn und wie„sie entstanden, noch unentfallen sind." (*)
Den Trieb, religiöse Gesellschaften zu er-richten, brachte er mit sich auf die Schule, undfand bald auch hier Gelegenheit dazu. Er hieltmit allerhand jungen Leuten, die ab - und zugin-gen , Versammlungen an abgelegenen Ocrtcrn,um recht in Freiheit zu seyn. Als man ihnenaber öffentliche sogenannte LnNeZm Pietät^ anden Sonntagen unter der Aufsicht eines Lehrerszu halten befühl, wollte es nicht mehr gehen,weil sie sich scheuten einander ihre Gedanken undEmpfindungen frei mitzutheilen. „Wir wußten„von keinem Separatismus, von keinem andern„Wege, als den uns die Schrift zeigte: wir un-tersuchten alle unsere kleinen Thaten darnach,„und wenn wir eine gute Gelegenheit bekamen,„so warfen wir uns vor der unsichtbaren Ma-„jestät nieder, die wir bald unsere Liebe , bald
„unsern
(*) Spangenberg, 4?.