zo Zinzendorf.
„unsern Rönig, bald unsern Bruder und LVM-„tigam, bald mit einem andern lieblichen Na-„men nennten, weil wir glaubten, daß sie ihm„alle zugehörten; — wir baten den Herrn um al-„les was wir brauchten; weil wir aber mit al«„lem reichlich versehen waren, fo fiel uns nichts„nothwendiger ein, als daß er uns so machen„sollte, wie Er uns gern haben wollte. Ueber„diesem habe ich das gewöhnliche Bethen ver-lernt, und es muß mir noch sehr nahe gelegt„werden, wenn ich um etwas anders bitten soll,„als daß der liebe Gott machen wolle, was ihm„wohlgeläüt: wobei ich ihn denn meines beistim-menden und von Herzen ergebensten Voti zu-gleich versichere. — Ich suchte an allen Orten,„wo ich hin kam, dergleichen Lonvemicula , bis„mich ein etwas reiferes Alter ein wenig einsa-mer und stiller machte." u. s. f. (*) — Er konn-te bei seiner Abreist von Halle 17,6 Franken einVerzeichnis von 7 solchen Gesellschaften liefern,die er seit 1710 angefangen hatte, und allematder lezte darin geblieben war.
Unter diesen Jugendfreunden war besondersder Bernerstbe Baron Friedrich von VgLtevMe.der sich nachher um die Gemeine so verdient mach-te
L*) Der deutsche GoerateS, S. rrL. und: Naturel-le AMionen, j» -en Beilagen, S. 7.