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bmMgen schleunig abjufaffen/mtt bezeugung/daß ich die gemeineSachUnsrer bedrengttn Kirchen niemals verlassen werde.
Dise Erinnerung des Herzogs von Rohan war so begründet und so nach-truklich/daß die Versamlung Ihm bäte die General - Stell der Reformiertenwrderum über sich zummmen/Völkrr zuwerben/das sinige zu unterfangen/waser vermeinte zu Erhaltung der Kirchen das rahtsamste zuftyn und alsobald eineallgemeine Versamlung zu berüffen/welche zeitwährendenKriegs beysamen ver-bleiben ur-V aller Geschäften sich beladen solre. Derweilen drfts in Langendokvorgrengc/belägerte der Herzog von Bukmgham daslorc 8- Närrin auf derInsel Rhö, welches von dem I'koirgs dapfer verlhädiget wurde.
Die Bürger zu ^oclaelle/als sie sahen/ daß ihre Stakt sehr eng einge-than wurde/und an dem glükiichen Fortgang des Beginnens des Herzogs vonBukmgham zwerfleten/so anerbotten sie sich ihrem natürlichen Fürsten getreuzuseyn/mofthrn er zugeben wölke / daß das Vorc I.oui5 eintwedcrs dem Mar-schal äe 1a korce oder dem von Lharillon/oder Sem Herzog äs!» ^imouillsübergeben/und dem König belieben wurde zubefehlen/ daß der zu Monkpelurgeschlossne Verglich bis zu fölliger bewerkstelltgung des von J.Mk. gethanenVersprechens betreffend die Niderreiffung des gedachten korcg, treulich möchte-ehalten werden. Weil aber drser Vorschlag verworffen worden und die Rs-cheller besorgren/eS möchte ihnen nicht wol außschlagen/wann sie keinen gewüs-sen Schluß abfassen wurden / so liessen sie ein Manifest ausgehen und erklärtensich für Engelland. Demselben folgte bald daraufdaS Manifest des Herzogsvon Rohan/worinn diser Durchleuchte Verfasser nach vorgchnder weitlauf-siger Erzellung deren dem sämtlichen Reformierten Leib inS gemein / und chmeMS besonders angethaner Unbillen folgender gestalten fortfahrt;
Ich wil allhier denen nicht antworken/welche behaubten wollen/es stehe uns nicht zu Gewalt mit gewalt zuvertreiben / die Lodssiraffenund das hane verfahren können unsre Gegenwehr nicht billichen / undpflegen die Christen ihren Feinden keine andre Waffen entgegen zusetzen/alß die Gedult und die Vorbereitung des Herzens die Marter willig zutei-len. Ich überlasse den Entscheid drser Frag den Schrift und Rechtsge-lehrten/und sag nur dises/daßdise Sprach in dem Mund unsrer Feindeneine wärkung ihres zu unsrem Untergang abzilenden Hasses/ und soeini-che von den unsngen also reden/so geschichks deßwegen/ weil sie von demHofeintweders einebeflallung würklich beziehen / oder zu bekommen ver-
hoffen^