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Das Schlavische Europa, wann den Sevenern nicht schleunige Hülff solte geleistet werden ... / [Abel Boyer] ; aus dem Französischen ins Teutsche übersezt [v. J.J. Gesser]
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21
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«N sri) ZO»

hoffen. Der Abfahl folget gemein klich auf die Predigen dr'ftr eifrigenGtdulkPredigem. Ich befrömde mich auch nicht ab dem/ daß unsreFeinde alle Mühe anwenden uns einen dunst vor die äugen und uns oh-ne/daß es sie was kostc/z« Sclaven zumachen. Sie wüsten auß langerErsahrung/daß sie wegen unsrer Gegenwehr forchk und schaden mit unstheilen rnüsten/daß sie gegen unsrem Leben ohne gefahr des ihrigen nichtsvornemmen können und daß es ihnen leichter falle uns in unsren Bethernzuerwürgm oder auß den Gefänknussen aufden Gerichts Platz zuschlep-pen/alß uns auf Skurmlukerr oder inner einem Bollwerk zu ühergwalti-gen. Ich verwund; e mrch aber zum heftigsten über die unverschämte diserLemhen; anerwogen die schlechte Ehrenbietigkeit/ so sie denen von Gottgeftzken Ldberkeiten erwcisen/aller welr bekam. Was haben Sie nichtfür Ligen gearachek/nichk ihre Religion zuverrhadigen/ sondern ihre L)-berherren zuzwingen dre Religion andrer außzürotten; nicht den Fritzenund die Freyheit des Gewüstens zu erhakten/sonder die Könige zu einemungerechten und barbarischen Krieg gegen ihre Unterthanen zu nöhttgen/auch einen unter dem Vorwand/daß Sie einem ihrer Religion nicht zu-gethanen Fürsten nicht gehorsamen könttn/von pem Thron zustoffen ?

Was die unter uns betrift/die eine gleiche Sprach führen / so witich wol glauben/daß einiche wünschen möchten zufehen/daß der alte Eiferin unsren Kirchen sich wider um anzünden/und daß/ wie zubesorgen / dieGottseligkeit unter den Waffen sich nicht verlieren möchte. Ich weißaber auch wol/Saß die Verstandtnuß mit dem Gegentheil diseLmthalsoreden macht. Die meisten sind so wenig geneigt den Reglen/so sie uns vor-schreiben/zufolgen / daß sie um loo. Thaler just das widerspil lehreten.Was mich betrist/der Ich von meinen Eltern die Reinigkeit meiner Reli-gion empfangen/so befleiste ich mich derselben Eifer und Beyspi! nachzu-folgen. Der uns beschehende Emwurff ist von hochgelehrten und Gott-seligen Marineren schon längsten aufgelößt worden. Die jezlehendcnübertreffen selbige weder an Gelehrke/noch an Fromkeit. Ich glaub auch/wann uns Gott durch menschliche Mittel erlösen wölle/wre er dann seineKirch vilmalen von dem Gewalt befreyet/ daß wir uns seinem werk keinesWegs wtvelsetzrn / sonder viimeör zu unserer Erlösung mit Hand anlegen

C iij werden.