Zuge des Todes sah. Grofser Gott! welch ein Be-weis für das Daseyn des Wesens aller Wesen istdoch das Geständnifs eines Volks , das alle Bandeder gesetzmäfsigen Gewalt zerrissen hat, um sichunter das schimpfliche Joch des grausamsten undverachtungswerthesten Tirannen zu beugen. Welchein Beweis für die Unsterblichkeit der Seele ist dochdas Geständnifs eines mit Blut und Verbrechen be-sudelten Volks —■ eines Volks , das sich nicht scheute,alles, was die Hoffnung der Tugend noch aufrechttu erhalten , alles ,' was die leidende Menschheitnoch zu trösten vermag, mitFüfsenzu treten. DerPhilosoph mufs eine solche Erklärung eben so stolzals abgeschmackt finden. Der religiöse Mann mufssie noch abgeschmackter finden. Ist es in seinenAugen nicht so, als ob das französische Volkerklärt hätte, dafs es das Daseyn der Sonne und dieWiederkehr der Jahrszeiten , die unsere Erde be-fruchten , anerkenne ?
Solem quis dicere falsum auieat ?
V i r git.
Die Aechtungen, die Plünderungen alleV Art,die wunderschöne Theorie von Gleichheit, welcheihnen zum Vorwände diente , die Ungeheuern Aus-gaben 'einer alte Schätze verschleudernden und höchst