und zu leiden. Montaigue hat schon gesagt 8):„Die Gesellschaft der Menschen hält sich und schliefstsich auf das engste an einander, um jeden beliebi-gen Preis , in welche Lage man sie auch bringenmag. Sie häufen sich und ordnen sich durch schnel-les Hin- und Herbewegen , den schlecht vereintenCörpern gleich , die man ohne Ordnung in dieTasche steckt, und die oft ganz von selbst weitbesser die rechte Art und Weise treffen , wie siesich vereinen und einer neben dem andern Platzfinden sollen, als wenn sie ven der Hand der Kunstgeordnet wären ”. Ich erbebe wenn ich daran denke— ich erschrecke noch mehr , wenn ich es zu be-haupten wage — aber es ist zum Unglücke nur zuwahr , dafs die gröfste Macht der Regenten sichauf die Geduld , auf die natürliche Trägheit der Un-terthanen stützt. Diese traurige, leider! nur zugewisse Erfahrung löset wahrlich sehr einfach dasgrofse Problem der geselligen Ordnung auf, wie esder kleinern Zahl stets gelingt, die bei weitem grös-sere zu unterjochen. Die Augenblicke der Unruheund des Aufstandes scheinen anfangs das Gegen-theil zu beweisen ; allein weiterhin geben sie den-noch den entscheidendesten Beweis. In jeder Staats-verfassung besteht die Kunst zu herrschen darin „
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