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dafs man Mittel ausfindig macht, auf irgend ein»Weise diese Trägheit, diese so natürliche, demMenschen so eigene Unthätigkeit zu unterhalten,ihr zu schmeicheln oder sie zu fesseln. In vielenFällen beschränkt sich diese grofse Kunst nur dar-auf, dafs man das Gebeimnifs versteht, das zuvermeiden , was den friedlichen Lauf derselben un-terbrechen oder ihr gewaltsam eine neue Richtunggeben könnte. Indefs darf man doch nicht verges-sen, dafs, wenn diese Lage der Dinge das Spielder Menschen, die im Besitze der Macht sind, be-günstigt, sie gleichfalls auch dem Spiele derer, diees versuchen, sie ihnen zu entreissen, günstig ist.Diese Welt gleicht also einem ungeheuer grofse»Kampfplätze, der dem ewigen Gefechte der Blutig-sten , der kühnsten Leidenschaften Preis gegebenist ; alle Andern scheinen mir dazu bestimmt zuseyn, jenen zum Spielwerke und zum Opfer zu die-nen. Heil dem, der fern von ihnen sein Plätzchenzu finden weil's , um nur Zuschauer des stetenKampfs zu seyn !
Suuve , mctri wngno turhuntibus aquorct ventis
E terra magnsan alterius sfcciure laborem.
Lu er et.