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besorgt ist, dafs man nicht geschwind genug kaufeoder verkaufe. Es giebt ein bedeutendes Haus zuParis, das in vier^ehen Tagen drei bis viermalverkauft worden ist, ohne dafs es einer der Käufervielleicht je gesehen hat. Ich selbst habe für einenmeiner Freunde ein Gut für zwei Millionen ge-kauft, und ich konnte mir doch keine bestimmteAuskunft über den Ertrag der Pachtungen verschaf-fen , wenn ich mich gleich an die beiden letztenKäufer , wie an den Notaritis , der den Verkaufsbriefaufgesetzt hatte, wandte. Man ist schon zufrieden,wenn man nur im Allgemeinen weifs, ob es einererbtes Gut oder ein Grundstück der Mönche oderder Ausgewanderten ist; denn zwischen der Schätzungdieser drei Arten von Gütern n), dem Preise derletzten Verpachtung , der Morgenzahl u. s. w. istein garbedeutender Unterschied. Kurz, das kost-barste Haus in Paris, das schönste Gut wird ge-kauft und verkauft, wie man eine Pharaokarte zurHand nimmt. Läfst man es sich einfallen, nochmehr darüber nachdenken zu wollen , so läuft manGefahr den Kauf zu verfehlen , und sich zu spät zubestimmen. „In einer Stadt”, sagt Plinius , „woalles für den Letzten , der der Sachen habhaft wird ,gemacht zu seyn scheint, da Endet man, dafs die