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Meine letzte Reise nach Paris / [von Jakob Heinrich Meister]
Entstehung
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Zeit zum Handeln schon dahin ist, wenn man nochwartet, dafs sie kommen soll. Der Preis verschie-dener Gegenstände ist jetzt dem Gelde ganz gleich ;einige sind sogar unter dem alten Preise, und zumUnglücke gerade das gute Brodt, die Kartoffeln, u.s. w. Indefs giebt es noch immer eine grofse MengeSachen , die nicht den vierten Theil ihres Werthsgelten. So konnte der Mann, der alle Tage mitseinen von Assignaten angefüllten Taschen aus sei-nem Hause gehen wollte, und der dabei keinenandern Zweck hätte, als den, alles einzukaufen,was er um einen billigen Preis vorfinden würde,in kurzer Zeit unermesslich reich werden. Undeinige Leute haben sich denn hierauf mit dem glän-zendsten Erfolge verstanden. Zu diesen soll derVicomte von Segur gehören. Er hat wenigstenseines der schönsten Waarenlager, das in Pariszu finden ist. Und , Dank sey es dem glücklichenEinfälle, man verzeiht es ihm, dafs er der Sohneines Marschalls von Fr an k r e i ch , der bekannteFreund einer einst so grofsen Dame , und sogarder bestimmteste Aristocrat, wenigstens in seinenMeinungen und in seinen scherzhaften Einfällen, ist,Die traurigsten Folgen des Wuchergeistes, oderder Umstände vielmehr, die ihn gewaltsam eingeführt