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mal das Zehntel des Geldes zum Lohne erhalten,das man ihnen sonst wohl zahlte. Der Perücken-macher, der vormals 12. Livres monatlich in baaremGelde erhielt, ist jetzt mit 50.Livres in Assignaten,d. h. mit 10. Sous zufrieden. Ein Buch, das sonst12. bis 15. Livres in baarem Gelde gekostet habenwürde , wird jetzt mit 2 bis 300. Livres in Papierbezahlt. Alle diese Preise verändern sich indefsvon einem Tage, von einer Stunde, von einem Au-genblicke zum andern. Im Allgemeinen konnteman damals das Theuerste um einen weit bessernPreis in Assignaten als in baarem Gelde kaufen.Es ist mir oft begegnet, dafs ich irgend etwas fürbaares Geld bekommen hatte, und es nachher inAssignaten um die Hälfte, ttm das Drittel, dasfapier nach dem Wechselkurs geschätzt, erhielt.Der ehrliche Kaufmann, der selbst durch den soauffallenden und doch nichtigen Werth der neuenZeichen getäuscht wird, scheut sich daher nicht,einen kleinen Thaler für eine Kleinigkeit zu for-dern, indefs er erröthen würde , 300. Livres dafürzu nehmen ; so viele Gewalt und eine so anhaltendeHerrschaft üben Wörter und Gewohnheit über denMenschen aus ; so sehr vermehrt die Aristocratieder Zahlen und die ungeheure Verschwendung desneuen zahlbaren Zeichens das gegenwärtige Elend.S, 60.
11.) Die Erbgüter sind beinahe um den nemli-dien Preis als vorhin verkauft worden ; die desClertis um einen weit geringem ; die der Ausge.