prüchr in Ueiinen.
Gott, Gkinüth und Welt.
Wird nur erst der Himmel heiter,Tausend zählt ihr und noch weiter.
In wenig Stunden
Hat Gott das Rechte gefunden.
Wer Gott vertraut,Ist schon auferbaut.
Sogar dieß Wort hat nicht gelogen:
Wen Gott betrügt, der ist wohl betrogen.
Das Unser Vater ein schön Gebet,Es dient und hilft in allen Nöthen;Wenn einer auch Vater Unser fleht,In Gottes Namen, laß ihn beten.
Ich wandle auf weiter bunter Flur,Ursprünglicher Natur,
Ein holder Born, in welchem ich bade,Ist Ueberlieferung, ist Gnade.
Was wär' ein Gott, der nur von außen stieße,Im Kreis das All am Finger laufen ließe!
Ihm ziemt's, die Welt im Innern zu bewegen,Natur in Sich, Sich in Natur zu hegen,
So daß, was in Ihm lebt und webt und ist,Nie Seine Kraft, nie Seinen Geist vermißt.
Daß jeglicher das Beste, was er kennt,Er Gott, ja seinen Gott benennt,
Ihm Himmel und Erden übergiebt,Ihn fürchtet, und wo möglich liebt.
Wie? Wann? und Wo? — Die Götter bleiben stummDu halte dich an's Weil, und frage nicht Warum?
Willst du in's Unendliche schreiten,
Geh nur im Endlichen nach allen Seiten.
Willst du dich am Ganzen erquicken,
So mußt du das Ganze im Kleinsten erblicken.
Aus tiefem Gemüth, aus der Mutter SchooßWill manches dem Tage entgegen;
Doch soll das Kleine je werden groß,
So muß es sich rühren und regen.
Da, wo das Wasser sich entzweit,Wird zuerst Lebendig's befreit.
Und wird das Wasser sich entfalten,
Sogleich wird sich's lebendig gestalten;
Da wälzen sich Thiere, sie trocknen zum Flor,Und Pflanzengezweige sie dringen hervor.
Durchsichtig erscheint die Luft so reinUnd trägt im Busen Stahl und Stein.Entzündet werden sie sich begegnen;
Da wird's Metall und Steine regnen.
Im Innern ist ein Universum auch;Daher der Völker löblicher Gebrauch,