Sprüche in Reimen.
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Der Gotteserde lichten SaalVerdüstern sie zum Jammerthal;Daran entdecken wir geschwind,Wie jämmerlich sie selber sind.
Den Vereinigten Staaten,
Amerika, du hast es besserAls unser Continent, das alte,
Hast keine verfallene SchlösserUnd keine Basalte.
Dich stört nicht im Innern,
Zu lebendiger Zeit,
Unnützes ErinnernUnd vergeblicher Streit.
Benutzt die Gegenwart mit Glück!
Und wenn nun eure Kinder dichten.
Bewahre sie ein gut Geschick
Vor Ritter-, Räuber- und Gespenstergeschichten.
Da loben sie den Faust,
Und was noch fünftenIn meinen Schriften braus'tZu ihren Gunsten;
Das alte Mick und Mack,Das freut sie sehr;
Es meint das Lumpenpack,Man wär's nicht mehr!
„Wie bist du so ausgeartet?
Sonst warst du am Abend so herrlich und hehr!"Wenn man kein Liebchen erwartet,
Giebt's keine Nacht mehr.
Unbesonnenheit ziert die Jugend,
Sie will eben vorwärts leben;
Der Fehler wird zur Tugend,
Im Alter muß man auf sich Acht geben.
„Meinst du es redlich mit solchem Schmerz? —Geh! Heuchlerisch ist dein Bemühn."
Der Schauspieler gewinnt das Herz,
Aber er giebt nicht seines hin.
Welch ein wunderlich Exempel! —Hör' ich, daß man sich moquire,Wie man mir den hehren Tempel,Besta's Tempel, dedicire;
Doch ich übergehe diesenVorwurf mit gefaßter Miene:Denn es muß mich sehr verdrießen,Daß ich's nur zu wohl verdiene. ,
„Zu Goethe's Denkmal was zahlst du jetzt?"Fragt dieser, jener und der.
Hätt' ich mir nicht selbst ein Denkmal gefetzt,Das Denkmal wo käm' es denn her?
Ihr könnt mir immer nngescheut,Wie Blüchern, Denkmal setzen;Von Franzen hat er euch befreit,Ich von Philisternetzen.
Was ist ein Philister?
Ein hohler Darm,
Mit Furcht und Hoffnung ausgefüllt,Daß Gott erbarm!
Bist undankbar, so hast nicht recht;
Bist du dankbar, so geht dir's schlecht:Den rechten Weg wirst nie vermissen,Handle nur nach Gefühl und Gewissen.
Wen die Dankbarkeit genirt,Der ist übel dran;
Denke, wer dich erst geführt,Wer für dich gethan!
„Ein neu Project ward vorgebracht;Willst du dich wicht damit befassen?"Habe schon 'mal bankrott gemacht,Nun will ich's andern überlassen.
Wie's aber in der Welt zugeht,Eigentlich niemand recht versteht,
Und auch bis auf den heutigen TagNiemand gerne verstehen mag.
Gehabe du dich mit Verstand,
Wie dir eben der Tag zur Hand;Denk' immer: Jst's gegangen bis jetzt,So wird es auch wohl gehen zuletzt.
Der Pantheist.
Was soll mir euer HohnUeber das All und Eine?
Der Professor ist eine Person,Gott ist keine.