Mehrbändiges Buch 
Goethe's sämmtliche Werke : Vollständige Ausgabe in sechs Bänden
Entstehung
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Mineralogie

2) Derselbe Granit, jedoch von einer Stelle, die leicht ver-wittert; die Arbeiter nennen ihn den faulen Gang.

3) Ein anderer, höchst fester Gang aber, welcher mit jenemGranit verwachsen ist, hat kaum zu unterscheidende Theile, undzeigt das feinste Korn, mit größer» und kleinern grauen por-phyrartigen Flecken.

4) Ein Exemplar mit einem großen ovalen porphyrartigenFlecken.

5 und 6) Er verändert sich in ein schieferiges Wesen, wobeier jedoch durchaus kenntlich bleibt.

7 und 8) Die schieferige Bildung nimmt zu.

9) Auch kommen röthliche quarzartige Stellen vor, gleich-falls gangweise. Exemplar mit anstehendem Granit Nr. 1.

10) Merkwürdige Abänderung, theils Porphyr- theils brec-cienartig, streicht diagonal durch den von Klebelsbergischen Hofnach der Apotheke zu.

11) Erscheint aber auch mitunter dem Jaspis, Chalcedonund Hornstein sich nähernd.

12) Darin bildet sich in Klüften ein Anhauch von den aller-kleinsten weißen Amethystkrystallen.

13) Dergleichen, wo sich die Amethyste größer zeigen, undhie und da schon eine Säule bemerken lassen.

14) Ein Nr. 10 ähnliches Vorkommen, gegen die Mühle zu.

15) Granit mit schwarzem Glimmer und großen Feldspath-krystallen, demjenigen ähnlich, welcher in Carlsbad gegen denHammer ansteht. Hier fand man ihn nur in großen Blöckenumher liegen, ohne seinen Zusammenhang andeuten zu können.

16) Ein loser Zwillingskrysiall, welche sich hier selten ausdem Gesteine rein auszusondern Pflegen; der einzige, welchergefunden ward.

Wir wenden uns nun zu der Schlucht über dem Kreuz-brunnen, wo der Glimmer überhand nimmt; wir habenvon Nr. 17 bis 21 die Uebergänge bis in's allerfeinste Kornverfolgt.

22) Dergleichen, doch etwas von Verwitterung angegriffen;deßhalb von gilblichem Ansehen.

23) Röthliche quarzartige Stelle, gangartig einstreichend.

Wir wenden uns nun gegen den Hammerhos; an dem

Hügel

24) dorthin findet sich eineGranitart, feinkörnig, von fettemAnsehen.

25) Fleischrother Granit, in der Nachbarschaft, mit über-wiegendem Quarz.

26) Quarz und Feldsvath in noch größer» Theilen.

27) Schwer zu bestimmendes Quarzgestein.

Vorgemeldetes Gestein ist mehr oder weniger zu Mauern

zu gebrauchen;

28) der Grawit aber, welcher zu Platten verarbeitet werdensoll, wird von Sandan gebracht.

29) Eine andere dem Granit verwandte Steinart, mit vor-waltender Porcellanerde, übrigens höchst feinkörnig, welche zuFenstergewänden, Gesimsen und sonst verarbeitet wird. VomSangerberg bei Petschau.

30) Reiner Quarz, an der aufsteigenden Straße von Ma-rienbild nach Tepel.

31) Schriftgranit, ebendaselbst.

32) Granit, an Schriftgranit anstoßend.

33) Gneis, an Schriftgranit anstoßend.

und Geologie. 459

34) Granit, ein Stück Glimmerkugel enthaltend, im soge-nannten Sandbruch hinter dem Amthause.

35) Nach der Verwitterung übrig gebliebene Glimmer-kugel.

36) Schwankendes Gestein, in der Nähe von Nr. 33.

37) Granitischer Gang in schwarzem, schwer zu bestimmen-dem Gestein, hinter der Apotheke auf der Höhe.

38) Dasselbe als Geschiebe.

39) Das problematische Gestein Nr. 36, mit anstehendemGlimmer.

40) Gneis, aus dem Steinbruche rechts an der Straße auf-wärts nach Tepel.

41) Gneis, von der rechten Seite der Straße nach Tepel.

42) Dergleichen, von der festesten Art.

43) Auch daher, von der Marienquelle angegriffen.

44) Eine Abänderung.

45) Gneis, aus dem Steinbruche rechts an der Straße nachTepel.

46) Gneis, dem Glimmerschiefer nahe kommend.

47) Gneis, von Petschau, in welchem die Flasern Zwillings-krystalle sind, durch den Einfluß des Glimmers in die Längegezogen. Dieses Stück besitze ich seit vielen Jahren, und habedessen auch schon früher (S. 437 d. Bds.) gedacht.

47 ») Aehnliches Gestein, dieses Jahr als Geschiebe unterMarienbad im Bache gefunden.

48 und 49) Deßgleichen.

50) Hornblende, mit durchgehendem Quarz, zwischen Hoh<dorf und Auschowitz.

51) Deßgleichen.

52) Hornblende, von der festesten Art.

53) Deßgleichen, von der Marienquelle angegriffen.

54) Hornblende, mit Quarz durchdrungen.

55) Hornblende, mit röthlichem Feldspath.

56) Hornblende, mit rothem Feldspath eingewachsen.

57) Hornblende, mit Andeutungen aus Almandinen.

58) Gneis, wo die Almandinen deutlicher.

59) Gneis, mit deutlichen Almandinen.

60) Hornblende, mit großen Almandinen.

61) Hornblende, mit Almandinen und Quarz.

62) Dasselbe Gestein, mit kleinern Almandinen.

63) Schweres festes Gestein von schieferiger Textur, mitAlmandinen, dem Smaragdit aus Tyrol ähnlich; ein Geschenkdes Herrn Prälaten.

64) Ein ähnliches, von der Quelle angegriffen.

65) Von derselben Formation, mit vorwaltenden Alman-dinen und Quarz.

66) Deßgleichen, mit deutlichen Almandinen.

66 a) Die Almandinen isolirt.

67) Hornblende, mit feinen Almandinen, von der Quelleangegriffen.

68) Dasselbe Gestein, wo die Almandinen von außensichtbar.

69) Dasselbe, von dem feinsten Gefüge.

70) Gehackter Quarz, an welchem die Wände der Ein-schnitte durchaus mit feinen Krystallen besetzt sind; von einemlosen Klumpen in der Gegend des Gasbades.

70») Quarz, fast durchgängig, besonders aber auf denKlüften, krystallisirt, als weißer Amethyst, von der Chaussee,