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Museum.
nährende Gestalten z. B. das Pferde - Ei, dasAdler-Ei, das Tauben-Ei ohne Milch, Fleisch undKorn, und ohne alleEltern-Sorge nur aufeine Wo-che lang von blinden, tauben, harten Kräften aufzu-pflegen war? Will man vollends das zarte Menschen-Kindchen von der Spinnmaschine leb- und lieb-loser Kräfte nur einen Fuß lang auSspinuen lassen:so ist nirgend Aussicht und Rath. Die Erde istkein Mutterleib, der Himmel keine Mutter-brust.
Wohl! so greife man denn in dieser Noth zurAnnahme, daß sogleich ganze vollständige Thierevom metallnen Getriebe ausgeprägt worden. Abernoch hat jeder organische Machinist Anstand genom-men, lebendige Thierheerden sammt dem reifenAdam, als dem Hirten hinter ihnen, ausgewach-sen vom Schiffwerft organisierenden Schlammsins Lebensmeer einlaufen zu lassen. Indeß suchteman in der Verhüllung des Knotens die Auflö-sung desselben. Nämlich durch ein geschicktes phi-losophisches Spielen aus der Tasche — aber, wiohnehin gewöhnlicher, mehr aus unserer als ausder des Spielers — wird aus dem Pflanzenreichebeigebracht, daß der nackt aus dem Wasser auf-steigende Fels zuerst sich mit Flechten, Moosen,Aftermoosen überkleide. Die Verwesung (*) "derersten Flechten, Moose u. s. w. bereitete allmä-lich den ersten Gräsern, die der Gräser den erstenStauden, diese den ersten Bäumen »Leben (?),Wohnstätten und Nahrung vor.» Vor beidenletzten schwärzt er das Leben ein. Der verkappteunausgesprochne Fehl - Schluß ist dieser: »Die ver-besserte fettere Modererde ist die A m m e immerhöherer Gewächse, folglich — auch deren — M u t-ter; der Same der Gesträuche. Bäume u. s. w.wird hier nicht in die Erde zufällig g esäet fz. B.vom Winde), sondern von ihr gemacht. Das Moosentfaltet sich durch den Niederschlag immer höhererNerfaulungen endlich zur Lilie und Palme.» —Aber nur wenn man die Erdkugel für eine Ge-hirn-Kugel ansteht, welche sich selber ohne Sa-men mit den seltsamsten Bastardgeburten undrantaisis - Blumen überzieht und bevölkert, danndarf man durch eine tolche Verwechslung der Wie-ge mit dem Ehebette die Erde befruchten, unddas Sprichwort, eonberratw est altsia evsntio,so verändern: die Erhaltung ist die erste Schö-pfung. Findet man nicht viele warme Länder un-geachtet der treibenden Modererde, welche dieBlumen-Mosaik sein soll, oft Jahrhunderte vonmanchen Gewächsen entblößt, wen» ihre Samen-körner fehlen ? Regen, Winde, Wogen, Nögel,Insekten sind die Säemänner und Samenhändlerneuer Gärten und Wälder; aber' die fettestenBeete besäen sich nicht selber, so wie auf den Glut -Eilanden mitten im Meer kein anderes Leben er-scheinen kann, als hingewehtes oder hingeflognes,aber z. B. kein Landthier.
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Indeß durch diese erschleichende Verwechslung
(*) S. Mcincrs I. c. S. zz ff» Ich führe nur einenAutor an, der, und den wieder ein Heer glcichgläubigcrSchriftsteller anführt in dreifachem Sinne feiler,conilnanNer, frommer).
der todten Nahrung mit lebendigen Samen wagtman sich von weitem an eine stärkere Verwechs-lung der höher» Kost mit der höher» Thiererzeu-gung('), aus Meerthieren destilliert man die des.fern Amphibien, und die Vögel, gleichsam auswässerigen Meteoren die feurigen; fleischfressendeThiere entstehen, sobald etwas zu fressen da ist,nämlich pflanzenfressende. Und sogar der Menschentstand, folgerecht nach dieser Hypothese ausge-drückt, an» dem Brode für ihn, eine Art Brod-verwandlung zwar nicht in einen Sohn Gottesaber doch in ein Ebenbild Gottes. Ja Trsviranusthut noch zwei unhaltbare Schritte weiter (dessenBiolog. 3. B. S> 225—226.). Erstlich läßter die ausgestorbenen Zoophyken der Vorwelt alsdie Urformen höherer Bildungen nachher durchden Uebergang in höhere Gattungen entweichenund erlöschen. Aber er antworte, warum hinterdem vollkommensten Erdgeschöpf, dem Menschen,nicht das ganze Thiergerüste der tieferen Wesenlei-ter nach dessen Aufbau abgebrochen worden, undwarum die Austerbank noch neben seiner Fursten-bank besteht. Noch kühner ist seine zweite Behaup-tung, daß sogar der Mensch sich in ein noch höheresErdgeschöpf hinaufbilden und verlieren könne. Zuwünschen wäre der Menschheit ein solcher Unter-gang zum Ueberqange, und zumal jetzo wären einpaar Hochmenschen, gegen welche wir nur Unter-menschen und Affen wären, eine Erlösung durchein messianischcs Paar.
So wird denn wieder die Frage nur umschlichenoder verdeckt, aber nicht beantwortet, wenn derMachinist, ungleich den jetzigen jungen Leutenvon Stand, früher;»ernähren alszu erz eu- jgen sucht; denn damit der Löwe ein blumenfres-sendes Lamm selber als seine Blume abpflücke ndfresse, muß nicht blos das Lamm vorher da sein,sondern auch der ganze Löwe. Eigentlich will mannur meinen, daß die niedriger» Thiere die Aufgüsse(Infusorien) immer höherer seien. Aber außerdemdaß für die tieferen das Uebergehen in die höherezugleich ein eignes Vergehen und Verschwindensein würde("); so sollte doch erstlich nur die Mög-lichkeit der Uebergängeder pflanzenfreffenden Thie-re in Raubthiere, der Amphibien in Vögel, oderdieser in Landthiere, und dann irgend eine We-senleiter und Schneckentreppe, auf welcher ThiereRang nach Rang sich aus einander entfalte», ge-bauet nachzuweisen sei»; und vollends bei demMenschen müßte geantwortet werten, ob derAffe, der Elephant, oder der Fuchs, oder irgendein geripp - ähnliches Thier, sein letzter Vorgängerund Figurist, und Heckmännchen zu nennen sei,nachdem der Aufguß-Wurm sein erster Ada»,gewesen, so wie er jetzo dessen letztes Selbstgeschoßund Zergliederer wird. — Zwar Köhlreuter (***)
(*) Meincrs I. 0. S. sa.
(") Oken wollte wirklich das Verwandeln kleiner Auf-gußthicrchen in größere gesehen haben, aber GruithuiscnA. D. L. Z, I. c. hob den Schein durch die Bemerkung, daßdie Aufgußthierchen, wenn ihr Nahrung-Schleim abnimmt,sich nur näher an einander drängen und so den Schein grö-ßerer geben
Dessen dritte Fortsetzung der Nachricht von eini-gen das Geschlecht der Pflänjen betreffenden Versuchen.S.Si.ff.