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Der Komet,
„nd Sckreiber, Herr vo» Worble, ist ein Wind,der nicht eher, als in zerfallenen Gemäuern undEngen sich hören laßt,obwohl auch da nicht sonder-lich; hingegen der rechte Dichter und Mensch istei» Ton, der sich an keinen, außer» Widerstanderst erzeugt, sondern sich nur verdoppelt, zu einemschonen Echo." Was den» auch der Kandidat red-lich gehalten bis jetzo. wo er den Gesandtschaft-rath - Titel hat und Jahrgehalt und immer nochfortschreibt, als hätt' er keinen Kreuzer im Der-mögen. —
-Leider ist nur hier schon der zweite Band
zu Ende; aber freilich, wie sehr ich wünchte, ichhätte lieber den dritte» fertig und schlösse ihn hier,kann ich kaun, sagen. Denn wen» ich mich so aufdie mosaische Anhöhe dieses unseres historischenKanaans stelle, hineinschaue, und sehe, welche Be-gebenheiten im künftigen Bande herankommen —und welche Länder sich ausbreiten theils mit Milchund Honig, theils mir Schwefelmilch und Wein-steiurahm und Sauerhonig — wenn ich nur be-trachte waS schon die beiden vorigen Bände fürBruttafeln und Wespennester und Heckkästen undTreib - und Gebärhäuser von Menschen und Sa-chen gebauet, welche alle in, Frühling des drittenBandes lebendig herausfahren und summen undsause» und brausen niüssen, unter andern Reno-vanzens Bruder und der Kandidat Richter und dieHofnarr!» Libelle und Marggrafs Hofhaltungenund Haus ° und Hvfsuchungen in den verschiede-nen Städte» und die Städte dazu und der Zucht-hausprediger mit seinen seltenen Leiden und Sä-tzen — und wenn doch dies alles gar nichts undnur Bettel ist gegen die neuen Leute, welche auf-stehen und zum Gefolge stoßen, wovon der ewigeJude allein schon jede Erwartung und mehr alsein Kapitel erfüllen kann — ja wenn sogar wiederschöne Heckkästen und Treib - und Gebärhäuserfür noch spätere Bande zum größten Reize desdritten ausgezimmert und angestrichen werden: so
! sollt' es mich nicht zu sehr wundern, wen» mancher
! Leser noch lieber iein eignes Ende erlebte, als dasEnde dieses Bandes, da zumal das eine gerade ei-nen Himmel aufmacht, das andere aber eine» ver-schiebt.
! Aber erst in der Michaelismesse 1821 fährt derdritte Band oder Himmel auf Frachtwagen in ho-hen Balle» »ach Leipzig. Ein kleiner, wenn auchschwacher Vorschmack wär' es freilich, wenn ichhier die Moralie», die sich aus einige» künftigenKapitel» ziehen lassen, geben wollte. Ich will esgern, da es leicht und kurz zu machen ist, weil jedeMoral stets kürzer ausfällt, als die Fabel oder Ge.schichte vorher. Aus den, I7ten Kapitel folgt dieMoral: Die Hebel der Jahrhunderte und Völkersind benutzte Augenblicke; nur durch Las Drehendes Minutenzeigers kannst du unschädlich denStundenzeiger bewegen. — Aus dem röten Kapi-tel fließt diese: Sei ein Ja, oder Nein, aber keinDazwischen; weder der lange Bart des Mönchsund des Juden, noch das barbierte Kinn fallenverdrüßlich inS Auge, sondern nur der wochenlangstehengebliebene Bart eines Taqlöhners oder Ge-fangenen. — Aus dem 20sten fließt diese: IhrStaat - und Geschäftmänner, sehet doch die Philo-sophie und Poesie, welche kein kameralistisches Ge-wicht aufzeigen, darum nicht für unwichtig, son-dern gerade für die geistigen Imponderabilien an,welche den körperlichen gleichen, die, wie z. B.das unwägbare Feuer, Licht anziehen und abstoßsn, allein erst das Gewichtige und Körperliche zu-sammensetzen und zersetzen und beherscheu. Ausdem 27sten: Tragt doch nicht, ihr gesetzten, steifen,ritterlichen Menschen, auch an den PantoffelnSporen — und ihr feurigen, spannt dem Leichen,wagen keine Hengste vor» — Aus dreien nahenKapiteln fließt diese: Das Volk ist ein geraderStamm, aber alle Spähne, in welche ihn dieStaat- Drechsler theilen, krümmen sich. — !
Und endlich aus dem letzten Kap'tel: „Endegut, alles gut, mithin auch der Anfang."