352
Schriftsteller, der es heutzutage bei einem Band bewendenlaßt, während er nach rechtschaffenem Leihbibliotheken-brauch drei bringen muß und bis zu neuu gehen darf,versteht augenscheinlich sein Handwerk nicht. Man ver-zeihe dem jungen, schüchternen Anfänger.
Uebrigens, wenn der geneigte Leser recht zufriedenist, die schöne Leserin recht dankbar, die hohe Kritik rechtanerkennend, der gequälte Herr Setzer recht sparsam mitDruckfehlern, die sich immer „aus der unleserlichen Hand-schrift" entschuldigen müssen, der verehrungswürdige HerrVerleger hingegen recht verschwenderisch mit seinemHonorar, und endlich der über alles geliebte Herr Ver-fasser recht guter Laune — dann versprechen wir in seinemNamen, daß wir über Jahr und Tag an dieser Stelle,wo wir jetzunder traurig Abschied nehmen, eine neue,gemeinsame Wanderung antreten werden.
Pierer'sche Hofbuchdruckerei. Stephan Geibel ch Co. in Menbur.i.